Crésus Banking

3.1Einstellungen für das Bankkonto

In den Einstellungen für das Bankkonto kann Folgendes definiert werden:

  • Daten des Kontoinhabers
  • die verschiedenen Pfade, die für die Dateiverwaltung zu verwenden sind
  • die FIBU-Konten, die je nach Transaktion verwendet werden sollen
  • ggf. die Präferenzen für die Verwendung des Verbindungskanals
  • die Einstellungen für die an das Finanzinstitut übermittelten Zahlungsaufträge

Um auf die Einstellungen der Bankkonten zuzugreifen, wählen Sie auf der Startseite von Crésus Banking das gewünschte Bankkonto aus.

Klicken Sie dann auf Einstellungen für das Bankkonto.

Basisdaten und Kontoinhaber

In diesem Abschnitt können Sie die Basisdaten des Bankkontos wie den Namen oder die Beschreibung oder auch die Angaben zum Kontoinhaber ändern.

3.1.1Ordner und Internetadressen

Haben Sie Crésus Banking noch nicht konfiguriert, erscheint bei Anklicken der Zeile Ordner und Internetadressen ein ähnliches Fenster wie nachfolgend dargestellt:

Folgende Dateien können im Austausch mit der Bank verwendet werden:

  • PDF-Dateien (Kontoauszüge)
  • Zahlungsaufträge (pain.001)
  • ESR-Zahlungseingänge (camt.054)
  • Elektronische Kontoauszüge (camt.053)

In dieser Maske können Sie angeben, in welchem Ordner diese Dateien gespeichert werden. Wenn Sie mehrere Fakturierungsmandate verwalten, empfehlen wir Ihnen, Ordner mit dem Namen des betreffenden Mandats zu erstellen.

Für die Zahlungen verfügen Sie vielleicht über einen bestimmten Ordner für DTA oder EZAG. Das Feld Ordner für erzeugte Zahlungsdateien muss den Pfad zum Ordner enthalten, in dem Crésus die generierten Dateien ablegt. Dort sind sie zu finden, wenn Sie sich mit der Website Ihres Finanzinstituts verbinden, um ihm die Zahlungsaufträge zu schicken. Verwenden Sie bei Bedarf die Schaltfläche Durchsuchen, um zum gewünschten Ordner zu navigieren.

Wir empfehlen Ihnen, am Speicherort Ihres Fakturierungsmandats die drei folgenden Unterordner zu erstellen:

Haben Sie Crésus Faktura bereits für Ihre Zahlungen oder für Ihre Zahlungseingänge verwendet, verfügen Sie schon über Ordner, in denen Sie Ihre Zahlungsdateien (pain.001) oder ESR-Dateien (campt.053) ablegen. Es ist daher am einfachsten, in der Maske die Pfade dieser Ordner anzugeben.

Bei der Internetadresse für E-Banking können Sie die Internetadresse, über die Sie auf Ihr E-Banking zugreifen, erfassen.

 

 

 

3.1.2FIBU-Konten

Mit Crésus Banking können Buchungen erzeugt werden, und zwar für die Konten des entsprechenden Buchungsjahres. Da der Kontenplan je nach Jahr variieren kann, sind die Konten für die Buchungen an ein bestimmtes Buchungsjahr geknüpft.

Die Konten in den Dropdown-Listen entsprechen dem Kontenplan der Mandatsbuchhaltung. Wenn Sie den Kontenplan ändern, müssen Sie die Crésus-Finanzbuchhaltungs-Datei zuerst speichern. Erst danach stehen die Änderungen in Crésus Banking zur Verfügung.

Diese Konten werden für die automatischen Buchungsvorschläge verwendet. Sie können von einer Buchungsperiode zur anderen abweichen, werden jedoch beim Periodenwechsel automatisch übernommen.

  • Bankkonto: Liquiditätskonto der Bilanz, das mit dem Bankkonto verknüpft ist. Alle Bewegungen werden diesem Konto zugewiesen. Das Konto kann nicht geändert werden.Empfohlene Konten: 1010 PostFinance oder 1020 Kontokorrent CHF.

Ist der Bankabgleich nicht aktiviert, muss nur das Bankkonto definiert werden.

Haben Sie den Bankabgleich aktiviert, müssen auch die anderen Konten definiert werden.

Die folgenden Konten können bei der Bearbeitung der Bewegungen geändert werden.

  • Kasse: Konto für Bancomatbezüge.Empfohlenes Konto: 1000 Kasse.
  • Aufzuteilende Zahlungseingänge: Hilfskonto für nicht identifizierte Einnahmen. Die hier erfassten Bewegungen müssen in die Buchhaltung zurückgebucht werden.Empfohlenes Konto: 9907 Aufzuteilende Zahlungseingänge.
  • Aufzuteilende Zahlungsausgänge: Durchlaufkonto für nicht identifizierte Zahlungen. Die hier erfassten Bewegungen müssen in die Buchhaltung zurückgebucht werden.Empfohlenes Konto: 9908 Aufzuteilende Zahlungsausgänge.
  • Anstehende Zahlungen: Bilanz-Verrechnungskonto für Zahlungsaufträge, die durch Crésus Faktura erstellt oder online im E-Banking erfasst wurden.Empfohlenes Konto: 2003 Anstehende Zahlungsaufträge.

    Dieses Konto muss ebenfalls in den Definitionen für EZAG/DTA in Crésus Faktura hinterlegt werden.

  • Verbindlichkeiten für Personalaufwand: Bilanz-Verrechnungskonto für Lohn-Zahlungsaufträge.Empfohlenes Konto: 2002 Verbindlichkeiten für Personalaufwand.

    Dieses Konto ist auch mit dem Feld @Brutto:Auszuzahlender Lohn in Crésus Lohnbuchhaltung verknüpft.

  • Bankspesen: Aufwandkonto für die Kontoführungsgebühren.Empfohlenes Konto: 6940 Übriger Finanzaufwand (Bankspesen Kursverluste, …).
  • Positivzinsen: Negatives Aufwandkonto für Zinserträge des Bankkontos.Empfohlenes Konto: 6950 Erträge aus flüssigen Mitteln und Wertschriften.
  • Negativzinsen: Aufwandkonto für die Zahlung von Kontozinsen.Empfohlenes Konto 6900 Zinsaufwand aus verzinslichen Verbindlichkeiten.

Wenn Sie mit mehreren Bankkonten arbeiten, empfehlen wir Ihnen, Konten mit den oben aufgeführten Nummern zu erstellen und jedem Konto eine Erweiterung zuzuweisen, also .01 für das erste Konto, .02 für das zweite usw.

Beispiel:

2003.01 Anstehende Zahlungsaufträge (PostFinance)

2003.02 Anstehende Zahlungsaufträge (Bank)

9907.01 Aufzuteilende Zahlungseingänge (PostFinance)

9907.02 Aufzuteilende Zahlungseingänge (Bank)

Erweiterte Einstellungen

Für jedes Konto können mehrere Zusatzkriterien definiert werden.

Klicken Sie auf das Symbol neben dem gewünschten Kontotyp

MWST-Code

In der Dropdown-Liste sind alle aktiven MWST-Codes der Mandatsbuchhaltung aufgeführt.

Der Standard-MWST-Code des Kontos wird in Crésus Banking automatisch aus dem Kontenplan von Crésus Finanzbuchhaltung übernommen.

Wählen Sie in der Liste einen anderen MWST-Code aus, wenn Sie bei der Identifizierung der Bewegungen einen anderen Code verwenden wollen. Der Standardcode kann ebenfalls ausgewählt werden.

Der MWST-Code kann bei der Bearbeitung der Bewegungen geändert werden.

Analytik-Code

Die Dropdown-Liste enthält alle Analytik-Codes, die in der Mandatsbuchhaltung eingesetzt werden.

Der Standard-Analytik-Code des Kontos wird in Crésus Banking automatisch aus dem Kontenplan von Crésus Finanzbuchhaltung übernommen.

Wählen Sie in der Liste einen anderen Analytik-Code aus, wenn Sie bei der Identifizierung der Bewegungen einen anderen Code verwenden wollen.

Der Analytik-Code kann bei der Bearbeitung der Bewegungen geändert werden.

Von der Verbuchung ausschliessen

In gewissen Fällen ist es sinnvoll, bei der Verarbeitung einer Bewegung durch Crésus Banking keine Buchung zu generieren. Aktivieren Sie die Option Von der Verbuchung ausschliessen, um die Buchung standardmässig zu ignorieren:

Buchungstext

Die Bewegungen in der camt.053-Datei werden mit dem Kommentar des Absenders und den Angaben der Bank geliefert.

Für jede Zahlungsart schlägt Crésus Banking automatisch einen Standardbuchungstext vor.

Sie können eigene Standardbuchungstexte erstellen und darin Elemente wie den Namen des Absenders, das Buchungs- oder das Valutadatum einbetten:

  • Erfassen Sie den Text, der automatisch vorgeschlagen werden soll. Sie können Platzhalter einsetzen, um den Buchungstext mit Zusatzinformationen zu ergänzen.Im folgenden Beispiel wird der Text durch das Buchungsdatum ergänzt.

3.1.3Dateitransfer

Wurde ein Verbindungskanal (API oder EBICS) festgelegt, können Sie angeben, wie die verschiedenen Dateitypen übermittelt werden sollen.

Die Art des Dateitransfers kann separat definiert werden für:

  • Die Übermittlung der Zahlungsaufträge: pain.001-Dateien
  • Den Empfang der Statusberichte: pain.002-Dateien
  • Den Empfang der Zahlungseingänge: ESR-Zahlungseingänge camt.054
  • Den Empfang der Kontoauszüge: camt.053

Standardmässig wird der Wert Nicht eingestellt vorgegeben. Die Dateien werden dann vom Computer, auf dem Crésus installiert ist, importiert oder exportiert.

Wurde eine API oder ein EBICS-Kanal als Verbindungskanal definiert, ist nun anzugeben, für welche Arten des Dateitransfers der jeweilige Verbindungskanal verwendet werden soll. Im Allgemeinen wird dieser Kanal für alle Arten des Dateitransfers verwendet.

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