Crésus Bulletin


Bulletin 280 – 20.08.2020

COVID-19 und KAE

Angesichts der sich ändernden Gesundheitslage passt der Bundesrat die Regeln im Umgang mit der Kurzarbeit an.

Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 12. August verschiedene Massnahmen beschlossen, die sich auf die Lohnbuchhaltung bei Kurzarbeit (KA) auswirken. Ab dem 1. September 2020 entfällt die Mehrheit der ausserordentlichen Massnahmen.

Es gelten folgende Regeln.

Bewilligung und Voranmeldung

Die Dauer der Bewilligungen beträgt künftig wieder maximal drei Monate. Folglich verlieren am 1. September 2020 alle Bewilligungen ihre Gültigkeit, die zu diesem Zeitpunkt älter als drei Monate sind. Unternehmen, die weiterhin Kurzarbeitsentschädigungen (KAE) beziehen wollen, müssen bei der zuständigen Behörde bis 21. August 2020 eine neue Voranmeldung einreichen.

Betroffene Mitarbeitende

Ab 1. September haben nur noch Mitarbeitende in einem unbefristeten Anstellungsverhältnis, die ALV-beitragspflichtig sind (sowie diejenigen, die ihre obligatorische Schulzeit abgeschlossen und noch nicht der AHV-Beitragspflicht unterstehen), Anspruch auf KAE.

Sozialversicherungspflicht bei Grenzgängern

Eine flexible Handhabung der Regeln für die Sozialversicherungspflicht bis 31. Dezember 2020 wurde insbesondere mit Deutschland und Frankreich, aber auch mit anderen Staaten wie Italien und Österreich vereinbart.

Summarisches Verfahren

Das summarische Verfahren wird bis Ende 2020 beibehalten: Der auf die ausgefallenen Arbeitsstunden anrechenbare Verdienstausfall der Unternehmen wird immer noch nach dem summarischen Verfahren berechnet, und die Entschädigung in der Höhe von 80 % wird in Form einer Pauschale ausgerichtet. Wir wissen aber, dass das Formular für die vereinfachte Abrechnung angepasst wird und im Laufe des Septembers in der neuen Version bereitstehen wird. Sollte dieses neue Formular Auswirkungen auf Ihre Praxis haben, werden wir Sie zu gegebener Zeit informieren.

Karenzfrist

Die Karenzfrist von einem Tag wurde wieder eingeführt. Das Unternehmen muss daher die Entschädigung für jede Abrechnungsperiode übernehmen.

Bezugsdauer

Die Höchstbezugsdauer für KAE wird verlängert, und zwar von 12 auf 18 Monate in einer Rahmenfrist von 2 Jahren.

Einbezug von Überstunden

Überstunden müssen abgegolten werden. Für flexible Arbeitszeiten wird eine Marge von 20 Stunden toleriert.

Das ändert sich nicht

Der Arbeitgeber muss:

  • den Lohn zahlen, der 80 % des auf die ausgefallenen Arbeitsstunden anrechenbaren Verdienstausfalls beträgt.
  • sämtliche Beiträge für AHV/IV/EO/ALV zu 100 % zahlen.
  • für die Behörden folgende Zahlen bereithalten: Arbeitszeiten, tägliche und wöchentliche Arbeitszeit, Ersatzarbeit, Überzeitarbeit, Pausen von mindestens einer halben Stunde.
Nützliche Links

 

privacy policy

privacy policy_subtitle

privacy policy_text

Willkommen...

Wir haben uns Ihre Anmeldung zum Crésus Bulletin gemerkt. Besten Dank.

Hoppla...

Die Anmeldung ist fehlgeschlagen…

Crésus Bulletin

Um auf dem Laufenden zu bleiben, können Sie hier das Bulletin abonnieren.
Wir senden Ihnen ungefähr einmal im Monat per E-Mail wertvolle Infos zu Crésus.

Crésus und der Bankabgleich

Automatisieren Sie Ihre Buchhaltung mit dem Bankabgleich von Crésus Banking. Neu mit Anbindung an die St.Galler Kantonalbank.

Crésus ist mit Apple M1 kompatibel

Apple hat die Kompatibilität von macOS verbessert. Crésus funktioniert nun mit den M1-Prozessoren.

Automatischer Bankabgleich

Automatisieren Sie Ihre Buchhaltung mit dem Bankabgleich von Crésus Banking

Technisches Problem QS/SSL

In der Version 14.1 von Crésus Lohnbuchhaltung hat sich leider ein Fehler eingeschlichen, der die korrekte Verarbeitung der QS-Meldungen verhindert.