Am 14. November 2026 löst der Schweizer Finanzplatz die Version 2009 des Standards ISO 20022 endgültig durch die Version 2019 ab. Crésus ist bereit. Je nach Bank kann es jedoch sein, dass Sie selbst aktiv werden müssen.
1. Aktualisieren Sie Crésus
Seit Herbst 2025 verwendet Crésus Banking für die Übermittlung von Zahlungsaufträgen standardmässig die Version 2019 des Standards ISO 20022. Die Software unterstützt zudem die neuen camt-Dateien, mit denen Sie Ihre Kontobewegungen abrufen, sowie das Protokoll EBICS 3.0.
Es genügt also, wenn Sie über eine aktuelle Version von Crésus verfügen.
Um weiterhin Zahlungsaufträge mit Crésus Faktura oder Crésus Lohnbuchhaltung zu erstellen oder camt-Dateien zu empfangen, müssen Versionen von Crésus, die älter sind als die Version 6.40.x, daher aktualisiert werden.
2. Überprüfen Sie das Format Ihrer camt-Dateien
Nicht alle Banken handhaben die Umstellung gleich: Einige stellen ihre Kundinnen und Kunden automatisch auf camt-Dateien in der Version 2019 um, andere warten, bis die Kundschaft dies verlangt.
Vergewissern Sie sich deshalb, dass Ihre Bank Ihnen tatsächlich camt-Dateien in der Version 2019 liefert.
Wenn Crésus Banking Ihre Daten direkt mit Ihrer Bank austauscht, zum Beispiel über EBICS, müssen Sie Ihre Bank möglicherweise bitten, die Einstellungen Ihres Vertrags anzupassen. Anhand der Nummer dieses EBICS-Vertrags, die in Crésus Banking angegeben ist, können Sie ihn bei Ihrem Finanzinstitut oder in Ihrem E-Banking identifizieren.
Wenn Sie Ihre Kontoauszüge manuell herunterladen, wählen Sie die camt-Dateien im Format ISO 20022 Version 2019, sofern Ihnen mehrere Versionen angeboten werden. Wir haben bei den wichtigsten Finanzinstituten das jeweilige Vorgehen in Erfahrung gebracht; Sie finden es in unserer Wissensdatenbank.
Warten Sie mit diesen Überprüfungen nicht bis November: So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen, wenn Sie Ihre Zahlungen übermitteln oder Ihre Kontobewegungen abrufen.