Crésus Lohnbuchhaltung

31Der Formeleditor

Für die Felder werden sehr oft mehr oder weniger komplizierte Formeln verwendet, um Beträge, Text oder Informationen jeder Art auszugeben.

Die mit den Feldern verbundenen Formeln werden in der Maske Unternehmen > Felder definieren festgelegt (§19.7.4 Felder vom Typ Einkünfte und §19.7.7 Erstellung eigener Felder).

Der gleiche Formeleditor wird auch in den Feldern oder in Vorlagen verwendet.

Mit dem Symbol «Formel»  können Sie in eine Vorlage beliebige Werte, Zeichenketten oder Daten einfügen, die nicht in einem Standardfeld enthalten sind. In einer Vorlage kann das Ergebnis einer Formel nur angezeigt, nicht aber für eine spätere Verwendung gespeichert werden. Um eine bestehende Formel in einer Vorlage zu ändern, wählen Sie das Objekt aus und klicken Sie auf das Symbol «Formel bearbeiten» in der Symbolleiste oder doppelklicken Sie auf das Objekt.

Der oberste Teil der Maske ist für die Erstellung der Formel vorgesehen. Mit der Tastatur können Sie hier die Formel eingeben. Achten Sie jedoch darauf, die Feldnamen, die eher komplex sind, einschliesslich ihres Präfixes, korrekt einzugeben. Um die Eingabe der Felder zu erleichtern, verwenden Sie am besten die Listen. Zeichenketten müssen in Anführungszeichen eingegeben werden.

Die Liste Operatoren und Funktionen enthält alle dem Formelmodul bekannten Operatoren. Sie sind in sechs Untergruppen gegliedert:

  • Operator: die vier Grundrechenarten und Totalisatoren
  • Test: bedingte Anweisungen
  • Umwandlung: Umwandlung von Formaten
  • %: Prozentrechnungen
  • Datum: Berechnungen mit Daten und Zeiten
  • Zeichenketten: Verwendung von Zeichenketten

Wenn Sie eine Funktion in der Liste auswählen, erscheint rechts eine Beschreibung. Die Operatoren werden nachfolgend näher erläutert.

Die Liste Feld zeigt alle von Crésus Lohnbuchhaltung verwendeten Felder an. Es handelt sich um eine dynamische Liste: Tippen Sie die Bezeichnung eines Feldes in der Formel oder im Bearbeitungsfeld unten auf der Maske teilweise ein, zeigt Crésus die entsprechenden Felder an.

Um Ihre Suche zu verfeinern, können Sie die Optionen links aktivieren.

In der Liste werden zuerst die kürzlich verwendeten Felder angezeigt. Basen, Koeffizienten und Beträge eines Feldes werden, wenn möglich, zusammengefasst.

Um das ausgewählte Objekt in die Formel einzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Einfügen oder doppelklicken Sie auf das Objekt.

Felder ohne Inhalt (leere Felder) werden in den meisten Fällen als Nullwerte behandelt. In gewissen Sonderfällen kann es nötig sein, die Funktion STANDARD zu verwenden. Zum Beispiel: 3 * @Koeff:Stunden Krankheit KK ergibt null, wenn keine Stunden Krankheit KK bestehen. 3 * STANDARD (@Koeff:Stunden Krankheit KK; 0) ergibt ebenfalls null, wenn keine Stunden Krankheit vorliegen. 3 * STANDARD (@Koeff:Stunden Krankheit KK; 2) ergibt 6, wenn keine Stunden Krankheit KK bestehen

31.1Operatoren und Funktionen

Die vier Grundoperatoren (+, -, *, /) dienen wie üblich zum Addieren, Subtrahieren, Multiplizieren und Dividieren von Zahlen. Multiplikationen und Divisionen werden vor Additionen und Subtraktionen ausgeführt (Punkt vor Strich).

Addition Das Pluszeichen kann ausserdem verwendet werden, um zwei Zeichenketten aneinanderzuhängen und sie auf eine Zeichenkette zu reduzieren. «Guten » + «Tag» ergibt «Guten Tag»
MIN() Sucht den kleinsten Wert in einer Liste von Zahlen. Beispiel:
MIN(12;45;-3;28) ergibt: –3
MAX() Sucht den grössten Wert in einer Liste von Zahlen. Beispiel:
MAX(12;45;-3;28) ergibt: 45
SUMME() Berechnet die Summe einer Liste von Zahlen. Beispiel:
SUMME(12;45;-3;28) ergibt: 82
MITTEL() Berechnet den Mittelwert einer Liste von Zahlen. Beispiel:
MITTEL(12;45;-3;28) ergibt: 20,5

 

31.2Totalisatoren

Die folgenden sechs Funktionen befinden sich ebenfalls in der Liste der Operatoren.

Mit diesen Funktionen erhalten Sie nicht den Wert eines Feldes für einen Angestellten im laufenden Monat, sondern summieren den Wert entweder über alle Angestellten, über das laufende Jahr oder über das laufende Quartal.

TOTALANG() Total für alle Angestellten
TOTALANG(@Brutto:Ausbezahlter Lohn) Die unter §30.7.9 Kumulierung über bestimmte Angestellte beschriebene Summierung über die Angestellten kann ebenfalls auf das Objekt Formel in der Vorlage angewandt werden.
TOTALJAHR() Total für das ganze Jahr, beschränkt auf die Perioden mit einem berechneten Lohn.
TOTALJAHR(@Abz:ALV-Beitrag) ergibt das Total der ALV-Beiträge auf den ausbezahlten Löhnen.
Die unter §30.7.8 Kumulierung über eine Zeitperiode beschriebene Summierung für die Periode kann ebenfalls auf das Objekt Formel in der Vorlage angewandt werden.
 GANZJAHR() Total für das ganze laufende Jahr, berücksichtigt auch die Monate ohne berechneten Lohn.
GANZJAHR(STANDARD(@Abz:ALV- ALV; 200)) ergibt das Total der ALV-Beiträge plus 200.– pro leere Periode.
 TOTQUARTAL() Total für das Quartal, in dem sich der ausgewählte Monat befindet.
TOTQUARTAL(@Eink:Rückerstattung Kilometerkosten)
 VORHER() Wert eines für die vorhergehende Periode berechneten Ausdrucks. VORHER(@Brutto:Ausbezahlter Lohn) gibt den im vorhergehenden Monat ausbezahlten Lohn aus. Zu Jahresbeginn ergibt VORHER() den Wert des letzten Lohnes des Vorjahres.
 TOTALVORHER() Summe aller vorhergehenden Perioden.
TOTALVORHER(@Abz:NBUV-Beitrag) gibt die bereits abgezogenen NBUV-Beiträge der vorhergehenden Monate aus.
Diese Funktion akzeptiert einen zweiten optionalen Parameter zur Beschränkung der aufsummierten Perioden auf diejenigen mit dem gleichen Kriterium.
TOTALVORHER(@Koeff:Anzahl Tage Mutterschaftsurlaub
; @Basis:Datum der Niederkunft) ergibt die Anzahl Tage Mutterschaftsurlaub der vorhergehenden Perioden für das gleiche Datum der Niederkunft.

Bei der Berechnung eines Lohnes reichen diese Totalisierungen nicht über den laufenden Monat hinaus. Ein im Februar berechneter Lohn beispielsweise beachtet die Löhne vom März und von den folgenden Perioden nicht.

KUMULIEREN() Berechnet die Summe aller Einkünfte, die zu einer bestimmten Basis gehören. Beispiele:
KUMULIEREN(„AHV“) ergibt das Total der AHV-pflichtigen Beträge,
KUMULIEREN(„2.1“) ergibt das Total der unter Ziffer 2.1 des Lohnausweises ausgewiesenen Beträge

Folgende Begriffe können mit der Funktion KUMULIEREN() verwendet werden:

 

BRUTTO im Bruttolohn enthalten.
NETTO im Nettolohn enthalten.
BEZAHLT im an den Angestellten ausbezahlten Betrag enthalten.
AHV AHV-beitragspflichtig
ALV ALV-beitragspflichtig
UVG UVG-beitragspflichtig
UVGZ UVGZ-beitragspflichtig
BVG für BVG-Prämie berücksichtigt
HK unterliegt der (alten) Heilungskostenversicherung
KTG unterliegt der Krankentaggeldversicherung
GAV unterliegt dem GAV-Beitrag
QS unterliegt der Quellensteuer
FERIEN im Feriengeld berücksichtigt
FEIER in der Feiertagsentschädigung berücksichtigt
13E für die Berechnung des 13. Monatslohns berücksichtigt
PAUSCHAL für die pauschalen AHV-Spesen berücksichtigt
ZULAGEN wird zu den Familienzulagen hinzugefügt
TG. Total der Taggelder
DRITTE Total der Drittleistungen
UKTG Total der Unfall- und Krankentaggelder
PTX proportionale Einkünfte für Quellensteuer (§32 Berechnung der Quellensteuer)

Sie können den Code für Kumulierung der persönlichen Basen ebenfalls verwenden (§19.7.6 Felder vom Typ Basen).

Mit der Funktion KUMULIEREN() können auch die Positionen 1. bis 13.2.3 des Lohnausweises verarbeitet werden.

All diese Begriffe können ebenfalls im Filter Symbol Filter /> für <span class=@Eink:* und @Abz:* verwendet werden (§30.7.10 Filter)

Wenn Sie Ihre eigenen Basen erstellen (§19.7.6 Felder vom Typ Basen)), können Sie den Code für Kumulierung angeben und diesen Code für die Funktion KUMULIEREN() verwenden.

Es können auch mehrere Kriterien beurteilt werden, indem sie mit dem Zeichen & (Funktion UND), Tastenkombination Shift+6, oder dem «senkrechten Strich» | (Funktion ODER), Tastenkombination unter Windows Alt Gr+7, voneinander getrennt werden.

AHV&UVG&BVG AHV-beitragspflichtig und UVG-beitragspflichtig und BVG-beitragspflichtig
AHV|UVG|BVG AHV-beitragspflichtig oder UVG-beitragspflichtig oder BVG-beitragspflichtig

Sie können nicht gleichzeitig & (UND) und | (ODER) verwenden.

Mit der Verwendung des Ausrufezeichens (!) vor dem Code können Sie auch Summen von Einkünften erstellen, die nicht einer bestimmten Basis unterstellt sind.

!AHV nicht AHV-beitragspflichtige Einkünfte
BRUTTO&!BVG dem Angestellten ausbezahlte, aber nicht BVG-beitragspflichtige Einkünfte

Sie können die Funktionen auch ineinander verschachteln: Beispiel:
TOTALANG(TOTALJAHR(@Brutto: ALV-Lohn))
ergibt das Total des massgebenden ALV-Lohnes für alle Angestellten und für das ganze Jahr.

Das Verfahren kann mit Tests kombiniert werden (§31.3 Tests), um ein Teiltotal für eine Angestelltenkategorie oder eine Periode von Daten zu erhalten. Um beispielsweise das Total eines Wertes für alle Frauen zu erhalten, geben Sie Folgendes ein:
TOTALANG(WENN(@Geschlecht des Angestellten=1; @Brutto:UVG-Lohn; 0))
Ist das Geschlecht des Angestellten 1 (also eine Frau), addieren Sie den UVG-Lohn, andernfalls addieren Sie null.

Ein weiteres Beispiel, um den Betrag eines Feldes für den Vormonat anzuzeigen:
TOTALJAHR(WENN(@Laufender Monat=@Ausgewählter Monat-1; @Eink:Lohn; 0))
Um diese Formel zu verstehen, muss man wissen, dass @Ausgewählter Monat dem Monat entspricht, in dem sich der Cursor in der Jahresübersicht befindet, also dem Monat, für den das Dokument ausgedruckt wird. @Laufender Monat hingegen ändert sich von 1 bis 12 (oder entsprechend der Anzahl Zahlperioden) während der Berechnung von TOTALJAHR. Die Formel in der Klammer wird somit n Mal berechnet. Indem der laufende Monat jeweils ersetzt wird, wenn er dem ausgewählten Monat minus eins entspricht, wird die gewünschte Einkunft hinzugerechnet. Sonst wird null hinzugefügt. Das Ergebnis ist somit der Wert der Einkunft für den Vormonat.

VORHER(@Eink:Lohn) ist ähnlich, sucht aber nach dem vorher ausbezahlten Betrag und ignoriert die Monate ohne Lohn.

Auf ähnliche Weise kann man den Wert für eine bestimmte Periode berechnen:
TOTALJAHR(WENN(@Laufender Monat=2; @Eink:Monatslohn + @Eink:Stundenlohn; 0))
gibt das Total der Februar-Löhne unabhängig von dem in der Jahresübersicht gerade ausgewählten Monat aus.

 

31.3Tests

Sie können auch Vergleiche zwischen zwei Elementen anstellen und je nach Ausgang des Vergleichs verschiedene Berechnungen ausführen.

Das Ergebnis eines Tests ist immer entweder 1 (wahr) oder 0 (falsch). Das Programm betrachtet jeden Wert, der grösser als 0 ist, als wahr und jeden Wert, der kleiner oder gleich 0 ist, als falsch.

WENN(test; wennwahr; wennfalsch)

Wenn das Ergebnis von test wahr ist, wird die Berechnung wennwahr ausgewertet, sonst die Berechnung wennfalsch:
WENN(@Brutto:Ausbezahlter Lohn > 0; „zu Ihren Gunsten“; „zu unseren Gunsten“)
Dies bedeutet: Wenn der Nettolohn grösser als null ist, wird „zu Ihren Gunsten“ geschrieben, sonst „zu unseren Gunsten“.

= Testet, ob zwei Zahlen gleich sind.
<> Testet, ob zwei Zahlen verschieden sind.
< Testet, ob die erste Zahl kleiner als die zweite ist.
<= Testet, ob die erste Zahl kleiner als oder gleich wie die zweite ist.
> Testet, ob die erste Zahl grösser als die zweite ist.
>= Testet, ob die erste Zahl grösser als oder gleich wie die zweite ist.
UND() Führt eine Addition (logisches UND) zwischen mehreren Ausdrücken durch: Damit die Funktion den Wert wahr ergibt, müssen alle Tests wahr sein.
UND(3 > 2; 4 < -1; 1 >= 0) ergibt 0 («falsch»), da 4 < -1 falsch ist.
ODER() Führt eine Auswahl (logisches ODER) unter mehreren Ausdrücken durch: Damit die Funktion den Wert wahr ergibt, muss nur ein Test wahr sein.
ODER(3 > 2; 4 < -1; 1 >= 0) ergibt 1 («wahr»),
da 3 > 2 und 1 >= 0 wahr ist.
NICHT() kehrt das Ergebnis eines Tests um. NICHT(4<-1) ergibt 1 (wahr).
GESCHLECHT() Ergibt je nach Geschlecht des Angestellten 0 oder 1:
0 = Mann, 1 = Frau
Sie können auch @Daten:Geschlecht des Arbeitnehmers verwenden.
MANN() Berechnet den Ausdruck zwischen den Klammern unter Einbezug des Wertes für die Männer:
MANN(@Daten:AHV-Rentenalter)
ergibt das AHV-Rentenalter für Männer.
FRAU() Berechnet den Ausdruck zwischen den Klammern unter Einbezug des Wertes für die Frauen:
FRAU(@Daten:AHV-Rentenalter)
ergibt das AHV-Rentenalter für Frauen.
WENNUNTER() und WENNNICHTUNTER() Diese Tests befinden sich nicht in der Liste. Sie werden unter §31.8 Sonderfunktionen beschrieben.

31.4Umwandlungen

RUNDEN(zahl; vielfaches; aufab) Rundet eine Zahl auf das nächste Vielfache auf bzw. ab. Lassen Sie den letzten Parameter weg, wird aufgerundet.
RUNDEN(12.775) ergibt 12.80.
RUNDEN(12.775; 0.05) ergibt 12.80
RUNDEN(12.775; 0.05; 0) ergibt 12.75

Hinweis: Das Format des angezeigten oder ausgedruckten Feldes führt ebenfalls zu einer Rundung (§30.7.6 Feldformat).

INT(zahl) Behält von einer Zahl nur den Teil vor dem Komma.
INT(12.775) ergibt 12.
FRAC(zahl) Behält von einer Zahl nur den Teil nach dem Komma.
FRAC(12.775) ergibt 0.775.
STANDARD(feld; wert) Ersetzt ein nicht ausgefülltes Feld mit einem Standardwert (siehe Hinweis unter §31 Der Formeleditor).
STANDARD(@Eink:Monatslohn;100) zeigt 100 an, wenn das Feld Monatslohn leer ist.
LEER() Ergibt eine leere Zahl (existiert nicht); dies kann z. B. in Verbindung mit der Funktion STANDARD nützlich sein (siehe Hinweis unter §31 Der Formeleditor).
WENN(@Koeff:Gearbeitete Tage>0
; @Koeff:Gearbeitete Tage
; LEER()
)
zeigt nichts anstelle von 0 an, wenn die Zahl nicht grösser als 0 ist.
LEER(feld) Ergibt den Wert 1 (wahr), wenn das Feld leer ist, und 0 (falsch), wenn das Gegenteil der Fall ist.
WENN(LEER(@Eink:Monatslohn)
; „pro Stunde“
; „pro Monat“
)
zeigt (druckt) «pro Stunde», wenn der Monatslohn leer ist, und «pro Monat», wenn das Gegenteil der Fall ist.
STRING(wert; stellen) Wandelt eine Zahl oder ein Datum in eine Zeichenkette um.
Der fakultative Parameter «stellen» bestimmt die Anzahl Kommastellen, die anzuzeigen (auszudrucken) sind.
„Betrag: “ + STRING(@Eink:Monatslohn;2)
„Heute ist der“ +STRING(HEUTE())
STRINGMONAT(monat; sprache) Ergibt den Namen des Monats (1 bis 12). Der zweite Parameter ist fakultativ und gibt die Sprache an (0 = Französisch, 1 = Deutsch, 2 = Englisch, 3 = Italienisch). Standardmässig gibt die Funktion den Namen in der Sprache des Dokuments aus.
STRINGMONAT(2) ergibt «février».
STRINGMONAT(7; 1) ergibt «Juli».
STRINGWTAG(tag, sprache) Ergibt den Wochentag (1 bis 7). Der zweite Parameter ist fakultativ und gibt die Sprache an (0 = Französisch, 1 = Deutsch, 2 = Englisch, 3 = Italienisch). Standardmässig gibt die Funktion den Namen in der Sprache des Dokuments aus.
STRINGWTAG(2) ergibt «mardi».
STRINGWTAG(1; 1) ergibt «Montag».
NEUEZEILE() oder n fügt einen Zeilenumbruch ein, sodass Sie eine Zeichenkette auf zwei Zeilen verteilen können.
@A.Daten:Name der Firma + NEUEZEILE() +
@A.Daten:Adresse der Firma
zeigt Folgendes an (oder druckt es aus):
«Espitec SA
Chemin du Fontenay»
@A.Daten:Name der Firma + „n „+
@A.Daten:Adresse der Firma
ist gleichwertig.

31.5Prozentrechnungen

C%(betrag; prozentsatz) Berechnet den Prozentsatz eines Betrags.
C%(20;7) ergibt 1.40
A%(betrag; prozentsatz) Addiert einen Prozentsatz eines Betrags zum Betrag.
RUNDEN(20; 7) ergibt 21.40
% 20; -7) ergibt 18.60.
S%(betrag; Prozentsatz) Berechnet den Wert eines Betrags, bevor zu diesem Betrag ein bestimmter Prozentsatz addiert wird.
S%(21.4;7) ergibt 20,
S%(18.6;-7) ergibt 20.
M%(betrag; prozentsatz) Berechnet, um wie viel ein Betrag, zu dem ein bestimmter Prozentsatz addiert wurde, gestiegen ist.
M%(21,4;7) ergibt 1.40
M%(18,6;-7) ergibt 1.40
T%(betrag; betrag) Berechnet die Differenz in Prozent zwischen zwei Beträgen.
T%(21.4;20) ergibt 7
T%(18.6;20) ergibt -7

31.6Datumsberechnungen

Geben Sie bei einer Datumserfassung nur die letzten beiden Ziffern des Jahres ein, wird die Jahreszahl mit dem Jahrhundert 1900 oder 2000 ergänzt. Je nach Datumsart ist unterschiedlich festgelegt, welches Jahrhundert verwendet wird. Zum Beispiel:

  • Bei einem Geburtsdatum werden 00 bis 19 in 2000 bis 2019 umgewandelt, 20 bis 99 in 1920 bis 1999.
  • Bei einem Geburtsdatum werden 40 bis 99 in 1940 bis 1999 umgewandelt, 00 bis 39 in 2000 bis 2039.
  • Handelt es sich um ein Datum für die Lohnberechnung, werden alle Jahre als 2000 und später betrachtet.

Vergewissern Sie sich deshalb immer, dass das vollständige Jahr korrekt ist.

Intern wird ein Datum durch eine ganze Zahl dargestellt, die der Anzahl vergangener Tage seit dem 1.1.1900 entspricht.

Auf diese Daten werden folgende Funktionen angewendet:

HEUTE() Gibt das heutige Datum aus. Sie können auch das gleichwertige Feld @Daten:Heute verwenden.
DATUM(tag; monat; jahr) Ergibt die für das entsprechende Datum stehende Zahl (in Tagen seit dem 1.1.1900).
Behandelt die Formel nur ein Datum, wird das angegebene Datum ausgegeben (ausgedruckt).
DATUM(25;12;18) ergibt 25.12.2018,
DATUM(25;12;18) – 15 ergibt 10.12.2018.
Bei einer Formel mit mehreren Daten wird die Zahl, die das Datum darstellt, verwendet, sodass die Zeitspannen zwischen den Daten berechnet werden können:
DATUM(25;12;2018) – HEUTE()
zeigt die Anzahl Tage zwischen heute und Weihnachten 2018 an.
TAG(datum) ergibt den Tag im Monat (1 bis 31) eines Datums.
TAG(DATUM(3;2;2014)) ergibt 3.
MONAT(datum) ergibt die Nummer des Monats (1 bis 12) des betreffenden Datums.
MONAT(DATUM(3;2;2014)) ergibt 2.
Das Ergebnis wird in Textform angezeigt, wenn die Funktion nicht in einer nummerischen Formel verwendet wird.
„Es ist „+MONAT(HEUTE()) ergibt «Es ist März».
MONAT(DATUM(3;2;2014)) + 3 ergibt 5.
Um die Reihenfolge des Monats anzuzeigen, ist folgende Funktion zu verwenden: ZAHL(MONAT(DATUM())).
JAHR(datum) ergibt die einem Datum entsprechende Jahreszahl (1900 bis 2099).
Wird das Jahr zweistellig angegeben,
ergibt 00 bis 49 2000 bis 2049,
ergibt 50 bis 99 1950 bis 1999.
JAHR(DATUM(5;6;51)) ergibt 1951.
JAHR(DATUM(25;12;2051)) ergibt 2051.
WTAG(datum) ergibt den Wochentag (1 = Montag bis 7 = Sonntag) eines Datums.
WTAG(DATUM(28;3;14)) ergibt 5 (Freitag).
WOCHE(datum) Wandelt ein Datum in eine Wochennummer um (0 bis 53). Die Kommastellen entsprechen der Anzahl Tage seit Beginn der Woche.
Montag = 0, Dienstag = 0.14 … bis Sonntag = 0.86
WOCHE(DATUM(28;3;14))
ergibt 13.57 (das ist Freitag der Kalenderwoche 13).
INT(WOCHE(DATUM(28;3;14))) ergibt 13.
ADDMONAT(datum; anzahl) Fügt einen oder mehrere Monate zu einem Datum hinzu.
ADDMONAT(DATUM(15;5;18);2) ergibt den 15.07.18.
ADDMONAT(DATUM(31;12;17);2) ergibt den 29.02.2018
Der Parameter Zahl ist optional. Ohne entsprechende Angabe fügt ADDMONAT() standardmässig einen Monat hinzu.
BEGINNMONAT(datum) ergibt das Datum des ersten Tages eines Monats.
BEGINNMONAT(DATUM(3;2;18)) ergibt 01.02.2018.
ENDEMONAT(datum) ergibt das Datum des letzten Tages eines Monats.
ENDEMONAT(DATUM(3;2;18)) ergibt den 29.02.2018.
JETZT() Ergibt die Anzahl Sekunden seit Mitternacht.
UHRZEIT(stunde; minute; sekunde) Berechnet die Anzahl Sekunden, die der in Stunden, Minuten und Sekunden angegebenen Uhrzeit entsprechen.
UHRZEIT(13;40;35) ergibt 49 235.
Die nicht angegebenen Parameter werden durch die jetzige Uhrzeit ersetzt.
UHRZEIT(;0;0) entspricht der Uhrzeit am Anfang der Stunde.
STUNDE(uhrzeit) Wandelt eine Uhrzeit in Stunden um (0 bis 23). Die Kommastellen zeigen die Sekunden in 1/100 Minuten an.
STUNDE(JETZT())
STUNDE(UHRZEIT(13;40;35)) ergibt 13.68.
MINUTE(uhrzeit) ergibt die Anzahl Minuten (0 bis 59), die seit der vollen Stunde vergangen sind. Die Kommastellen zeigen die Sekunden in 1/100 Minuten an.
MINUTE(JETZT())
MINUTE(UHRZEIT(13;40;35)) ergibt 40.58.
SEKUNDE(uhrzeit) Wandelt eine Uhrzeit in Sekunden um (0 bis 59), die seit der vollen Minute vergangen sind. Die Kommastellen sind immer gleich 0.
SEKUNDE(JETZT())
SEKUNDE(UHRZEIT(13;40;35)) ergibt 35.00.
PERIODE(datum) Beschränkt ein Datum auf die laufende Periode. Ein vor dieser Periode liegendes Datum nimmt den Wert des ersten Tages der Periode an, ein nach dieser Periode liegendes Datum nimmt den Wert des letzten Tages der Periode an.
PERIODE(HEUTE())
ANFANGPERIODE() Ergibt das Datum des ersten Tages der laufenden Periode. Mit dem fakultativen Parameter kann eine andere Periode angegeben werden.
ANFANGPERIODE(3) ergibt das Datum des ersten Tages der dritten Periode.
ENDEPERIODE() Ergibt das Datum des letzten Tages der laufenden Periode. Mit dem fakultativen Parameter kann eine andere Periode angegeben werden.
ENDEPERIODE(11) ergibt das Datum des letzten Tages der elften Periode.
FEIERTAG(n) Ergibt den n-ten Feiertag des laufenden Monats entsprechend der in der Maske Unternehmen > Feiertage (§19.14 Feiertage) erfassten Liste. Hinweis: Der erste Tag der Liste ist FEIERTAG(0)
TAGE360(datum1; datum2) Ermittelt die Anzahl Tage zwischen zwei Daten auf der Basis eines Geschäftsjahres mit 12 × 30 Tagen.
TAGE360(DATUM(1;2);DATUM(1;3)) ergibt 30, d. h. einen vollen Monat zwischen dem 1. Februar und dem 1. März.

31.7Zeichenketten

GROSS(zeichenkette) wandelt alle Zeichen der Zeichenkette in Grossbuchstaben um.
GROSS(„Guten Tag“) ergibt «GUTEN TAG».
KLEIN(zeichenkette) wandelt alle Zeichen der Zeichenkette in Kleinbuchstaben um.
KLEIN(„Guten Tag“) ergibt «guten tag».
EIGENNAME(zeichenkette) wandelt den ersten Buchstaben jedes ersten Wortes der Zeichenkette in einen Grossbuchstaben und die restlichen Buchstaben in Kleinbuchstaben um.
EIGENNAME(„Guten tag hERR muster“) ergibt «Guten Tag Herr Muster».
LINKS(zeichenkette; n) ergibt die ersten n Zeichen links in der Zeichenkette.
LINKS(„Guten Tag“; 5) ergibt «Guten».
RECHTS(zeichenkette; n) ergibt die ersten n Zeichen rechts in der Zeichenkette.
RECHTS(„Guten Tag“; 3) ergibt «Tag».
MITTE(zeichenkette; position; n) extrahiert n Zeichen ab der Position (0 bis n-1).
MITTE(„Guten Tag“;1;4) ergibt «uten».
LÄNGE(zeichenkette) ergibt die Anzahl Zeichen der Zeichenkette.
LÄNGE(„Guten Tag“) ergibt 9.
FINDEN(zeichenkette; kriterium) sucht in der Zeichenkette nach dem betreffenden Kriterium.
FINDEN(„Guten Tag“; „ten“) ergibt 2.
Befindet sich die Zeichenkette am Anfang, wird der Wert 0 ausgegeben.
FINDEN(„Guten Tag“; „Gut“) ergibt 0.
Wird das Kriterium nicht gefunden, ergibt die Funktion den Wert -1.
FINDEN(„Guten Tag“; „x“) ergibt -1.
ERSETZEN(zeichenkette; kriterium; ersetzende zeichenkette) ersetzt in einer Zeichenkette die Treffer des Parameters Kriterium durch den Parameter ersetzende Zeichenkette.
ERSETZEN(„Guten Tag“; „Tag“; „Abend“) ergibt «Guten Abend».
Es können mehrere Paare Zeichenkette > ersetzende Zeichenkette eingegeben werden. In diesem Fall wird jedes in der Zeichenkette gefundene Kriterium durch die entsprechende ersetzende Zeichenkette ersetzt.ERSETZEN(„Guten Tag Frau Bijou“; „jou“; „soi“; „Frau“; „Herr“)

ergibt «Guten Tag Herr Bisoi».

Der Parameter Zeichenkette kann selbstverständlich auch ein Feld sein.
ERSETZEN(@Daten:Name des Angestellten;“jou“;“soi“).

 ZAHL(zeichenkette) ersetzt eine Zeichenkette, die eine Zahl darstellt, durch eine Zahl.
ZAHL(„1’123.45“) ergibt 1123.45.
WORT(zeichenkette; position; separator) extrahiert das n-te Element (gemäss Position) einer Zeichenkette, unter Berücksichtigung des definierten Separators.
WORT(„aa/bb/cc/dd“;2;“/“) ergibt «bb».
Ein Separator kann nicht ein Wort oder eine Zeichenkette sein.
Werden mehrere Separatoren angegeben, wird jeder Separator einzeln betrachtet. Die Funktion gibt den ersten Treffer aus.
WORT(„aa+bb/cc/dd“;2;“/+&“) ergibt «bb».
Ist der zu betrachtende Separator ein Sonderzeichen, etwa ein Tabulator, ist der ASCII-Code mit der nachfolgend beschriebenen Funktion CODECAR() zu suchen.
WORT(„aa<TAB>bb<TAB>cc/dd“;2;CODECAR(9)) ergibt «bb».
ZEILE(zeichenkette; position) extrahiert die n-te Zeile (gemäss Parameter Position) eines mehrzeiligen Feldes.
ZEILE(@Daten:Adresse;2)
CODECAR(code_ascii) ergibt das dem ASCII-Code entsprechende Zeichen. Sie können eine Liste von Codes angeben.
CODECAR(65;66;9;67) ergibt «AB<TAB>C».
FELDNAME() gibt den Namen des Feldes aus. Nützlich, um den Feldnamen durch eine Berechnung ersetzen zu können (§19.2 Arbeitsorte).
FELDNAME()+“ „+@Daten:Quellensteuercode
Es kann auch ein Parameterfeld angegeben werden. Die Funktion ergibt dann den dem Feldnamen entsprechenden Text.
FELDNAME(@Eink:Stundenlohn)
gibt den Wortlaut des Feldes aus, wie er vom Benutzer angepasst wurde (§19.2 Arbeitsorte).
FINDENEINENUNTER(text; zeichen) ergibt die Position des ersten im Text gefundenen Zeichens der Liste. Zeichen ist eine Zeichenkette, welche die Liste der zu suchenden Zeichen ergibt.
FINDENEINENUNTER(„A B,C;D“ ; „;,. :“) ergibt 3 = die Position des ersten Kommas. Der Leerschlag wird nicht gefunden, weil in der Liste der Separatoren kein Leerschlag aufgeführt ist.
TRIM(zeichenkette; position; kriterien) entfernt die Leerschläge, Tabulatoren oder Zeilenumbrüche in einer Zeichenkette.
TRIM(“ Guten Tag“) ergibt «Guten Tag».
Der Parameter Position ist optional:
Wird er weggelassen, werden die Zeichen am Anfang und am Ende der Zeichenkette gelöscht.
Ist er 0, werden die Zeichen am Anfang der Zeichenkette gelöscht.
Ist er 1, werden die Zeichen am Ende der Zeichenkette gelöscht. .
Ist er 2, werden die Zeichen am Anfang und am Ende der Zeichenkette gelöscht.
TRIM(“ Guten Tag „; 0) ergibt «Guten Tag ».
TRIM(“ Guten Tag „; 1) ergibt « Guten Tag».
TRIM(“ Guten Tag „; 2) ergibt «Guten Tag».
Der optionale Parameter Kriterien ist eine Liste von Zeichen, die alle entfernt werden, wenn sie sich am Anfang oder am Ende des Textes befinden. Jedes Zeichen der Kriterien wird einzeln betrachtet. Sobald das Zeichen der Zeichenkette keinem der im Kriterium aufgeführten Zeichen entspricht, stoppt die Bearbeitung.
TRIM(“ Guten Tag „; 0; „Tag“) ergibt « Guten Tag».
TRIM(“ Guten Tag“; 1; „Tag“) ergibt « Guten».
TRIM(“ Guten Tag“; 2; „agT“) ergibt « Guten».
TRIM(„Guten Tag „; 0; „gTa“) ergibt «Guten Tag ».
TRIM(„Guten Tag „; 1; „Tga“) ergibt «Guten Tag ».
TRIM(“ Guten Tag „; 2; „Tag“) ergibt « Guten Tag » (das Zeichen Leerschlag ist in der Liste der zu löschenden Zeichen nicht enthalten.
TRIM(„Guten Tag “ ; 2; „ga T“) ergibt «Guten».
TRIM(“ agT Guten Tag „; 2; „ga T“) ergibt «Guten».

31.8Sonderfunktionen

Die nachfolgenden Funktionen befinden sich nicht in der Liste der Operatoren der Maske. Sie können verwendet werden, indem sie direkt in die Formel eingegeben werden.

WENNUNTER(„modus“; ausdruck) Berechnet den Ausdruck, indem nur die den Basen unterstellten Felder nach dem Modus verwendet werden (siehe Funktion KUMULIEREN §31.2 Totalisatoren).
WENNUNTER(„BVG“
; @Eink:Dienstalterszulage + @Eink:Monatslohn)
berechnet die Summe der Werte, sofern sie der BVG-Basis unterstellt sind.
Ist nur einer der Werte dieser Basis unterstellt, wird der unterstellte Wert verwendet. Es müssen nicht beide Werte der Basis unterstellt sein.
WENNUNTER(„AHV“
; @Eink:Dienstalterszulage + @Eink:Monatslohn)
funktioniert auch, wenn eines der beiden Felder leer ist, weil bei einer Addition ein leeres Feld als null gewertet wird (siehe Hinweis §31 Der Formeleditor).
WENNFELDUNTER(„modus“; @Feld) Gibt 1 oder 0 aus, je nachdem, ob das beim zweiten Parameter angegebene Feld gemäss dem Modus unterstellt ist oder nicht (siehe Funktion KUMULIEREN §31.2 Totalisatoren).
WENNFELDUNTER(„BVG“; @Eink:Dienstalterszulage)
ergibt 1, wenn die Dienstalterszulage BVG-beitragspflichtig ist.
WENNNICHTUNTER(„modus“; ausdruck) berechnet den Ausdruck, indem nur die nicht den Basen unterstellten Felder nach dem Modus verwendet werden (siehe KUMULIEREN in §31.2 Totalisatoren).
WENNNICHTUNTER(„BVG“
; @Eink:Dienstalterszulage
; @Eink:Monatslohn)
addiert die Werte, sofern sie der BVG-Basis nicht unterstellt sind
Ist nur einer der Werte dieser Basis unterstellt, wird der unterstellte Wert verwendet. Es müssen nicht beide Werte der Basis unterstellt sein.
WENNNICHTUNTER(„AHV“
; @Eink:Dienstalterszulage
; @Eink:Monatslohn)
funktioniert auch, wenn eines der beiden Felder leer ist, weil bei einer Addition ein leeres Feld als null gewertet wird (siehe Hinweis §31 Der Formeleditor).
ALTERSGRENZE(grenze; modus) legt fest, ob das Alter des Angestellten unter einer Altersgrenze liegt.
ALTERSGRENZE(18) ergibt null, wenn der Angestellte mindestens 18 Jahre alt ist (im laufenden Jahr). Ergibt 1, wenn er 17 Jahre oder jünger ist.
Der Parameter Modus ist optional. Ist der Parameter 1, berücksichtigt die Funktion den Geburtsmonat und ergibt ab dem ersten Monat nach dem betreffenden Geburtstag den Wert null.
ALTERSGRENZE(65;1) ergibt ab dem ersten Monat nach dem 65. Geburtstag null.
PROPERIODE(spalte; ausdruck) ergibt den Wert des Ausdrucks für die betreffende Periode.
Die Periode kann durch eine Zahl (Nr. der Spalte) oder ein Datum gegeben sein.
PROPERIODE(DATUM(15;3;2014);@Eink:Monatslohn)
gibt den Monatslohn vom März 2014 aus.
MARKIERUNGPERIODE(spalte; parameter) ergibt 1 (= wahr) oder 0 (= falsch) gemäss den Einstellungen, die für den Parameter unter Unternehmen > Perioden für die betreffende Spalte (1 bis n) definiert wurden.
Parameter = 1: Der 13. Monatslohn muss ausbezahlt werden.
Parameter = 2: Die Ferien müssen ausbezahlt werden.
Parameter = 3: Die Ferien schliessen den laufenden Monat mit ein.
MARKIERUNGSPERIODE(6;1)
gibt 1 aus, wenn der 13. Monatslohn im Juni ausbezahlt werden muss.
BETRAGPERIODE(wert) rechnet einen Monatsbetrag auf die laufende Periode um.
Haben Sie z. B. einen Lohn vom 1. Februar bis und mit 15. März erstellt, Daten BETRAGPERIODE(1000) 1500, da die Periode eineinhalb Monaten entspricht.
NAMEPERIODE(spalte) ergibt den Namen der Spalte (1 bis n) in der Jahresübersicht.
NAMEPERIODE(1) ergibt in der Regel «Januar».
FUERSPRACHE(sprache; ausdruck) ergibt den Ausdruck in der angegebenen Sprache (0 = Französisch, 1 = Deutsch, 2 = Englisch, 3 = Italienisch).
FUERSPRACHE(2;NAMEPERIODE(1)) gibt «January» aus.
VERSICHERUNG(feld; typ; modus) gibt die Werte je nach Versicherung des Angestellten aus.
Der erste Parameter muss das Feld mit dem Namen der Versicherung, die dem Angestellten zugeordnet ist (@Daten:BVG-Versicherung, @Daten:KGT-Versicherung, @Daten:UVGZ-Versicherung, …).
Der zweite Parameter (Wert 1 bis 9) bestimmt die gewünschte Informationsart:
1: anwendbarer Satz (wenn BVG nach Altersgruppe)
2: monatliche Obergrenze
3: Wert für BVG von «unterstellt ab», für Krankenversicherungen der feste Abzugswert
4: «Abzugsbetrag» für das BVG
5: «Mindestbetrag» für den koordinierten Lohn (BVG)
8: Zustand der Option «Berechnung auf Jahresbasis» (BVG)
11: Satz des Arbeitgeberbeitrags
31: fester Wert für den Arbeitgeber
Alle diese Werte werden automatisch an die bearbeitete Periode und an das Alter des Angestellten angepasst.
VERSICHERUNG(@Daten:KTG-Versicherung;1)
gibt den Beitragssatz für die KTG-Versicherung des Angestellten aus.
Der dritte Parameter ist fakultativ und erlaubt es anzugeben, ob der ausgegebene Wert monatlich oder jährlich berechnet wird. Standardmässig ist der Modus monatlich. Fügen Sie den Parameter 1 hinzu, um den jährlichen Modus zu erzwingen.
VERSICHERUNG(@Daten:KTG-Versicherung; 4; 1)
gibt den Abzugsbetrag an, ggf. bezogen auf die Dauer der Periode.
STEUER(code; modus; jahresbasis) gibt den für die Quellenbesteuerung anwendbaren Satz aus.
Der Parameter Code muss zwingend das Feld mit dem Quellensteuercode sein (@Daten:Quellensteuercode). Der Parameter Modus bestimmt die gewünschte Informationsart. Dies kann sein:
1: Steuersatz gemäss dem massgebenden Betrag im 3. Parameter
2: ergibt 1, wenn die Berechnung jährlich erfolgt (0 für monatlich)
3: ergibt 1, wenn die jährliche Berechnung erst Ende Jahr erfolgen soll
4: ergibt 1, wenn die jährliche Berechnung nur bei ganzjähriger Anwesenheit des Angestellten möglich ist
5: ergibt 1, wenn die Schlussberechnung gemäss dem Code der letzten Periode erfolgen soll
6: ergibt die zu berücksichtigende monatliche Stundenzahl
7: ergibt die Adresse des unter Unternehmen > Quellensteuer erfassten Steueramtes
8: ergibt die Steuernummer des Unternehmens
9: ergibt den Bezugsprovisionssatz
0: ergibt 1, wenn die monatliche Berechnung rückwirkend durchzuführen ist
JAEHRLICH(modus; basis; gelegentlich; rückstellung; abzug) führt eine Schätzung des massgebenden Jahreslohnes durch.
Der Parameter Modus kann sein:
0: Schätzung im Verlauf des Jahres
1: Ermittlung beim letzten Lohn
2: Extrapolation nur ab dem laufenden Monat
3: wie 1, aber beschränkt auf die Ein- und Austrittsdaten des Angestellten.
Der Parameter Basis muss die Summe der quellensteuerpflichtigen Einkünfte für die laufende Periode sein.
Der Parameter gelegentlich muss die Summe der ausnahmsweise quellensteuerpflichtigen Einkünfte sein. Diese Beträge werden deshalb nicht im Verhältnis zum Jahr berechnet.
Mit dem Parameter Rückstellung können die noch nicht bezahlten, aber bis Ende Jahr zu bezahlenden Beträge hinzugefügt werden (Feriengeld, 13. Monatslohn).
Der Parameter Abzug muss die Vorschüsse auf das Feriengeld und den 13. Monatslohn umfassen.
Die Software berücksichtigt auch die Daten der Perioden sowie die Ein- und Austrittsdaten des Angestellten.
LISTEDEF(anzahl; text) Wird verwendet, um den frei wählbaren Inhalt eines Feldes vom Typ Liste zu definieren. Jedes Element der Liste setzt sich aus einem numerischen Wert und einem damit verbundenen Text zusammen. Ein Beispiel finden Sie unter link im Aufbau.
VARTEMP(name; ausdruck) speichert das Ergebnis von Ausdruck in einer der 50 verfügbaren vorübergehenden Variablen. Der gespeicherte Wert kann mit VARTEMP(name) ohne zweiten Parameter übernommen werden.
VARTEMP(„Test“; 250) fügt den Wert 250 in die Variable «Test» ein.
VARTEMP(„Test“) gibt also 250 aus.
WENN(VARTEMP(„Test“; KUMULIEREN(„AHV“)) > 0;
VARTEMP(„Test“);
LEER())
In diesem Beispiel beginnt die Formel damit, das Total der AHV-pflichtigen Beträge in der vorübergehenden Variable «Test» zu speichern.
Anschliessend prüft sie, ob die Summe > 0 ist. Falls ja, gibt der Ausdruck den Inhalt der Variable «Test» (d. h. den kumulierten Betrag) aus, sonst bleibt er leer.
Das ist gleichwertig mit
WENN(KUMULIEREN(„AHV“) > 0;
KUMULIEREN(„AHV“);
LEER())
Das verhindert, dass zweimal kumuliert werden muss.
Die vorübergehende Variable (name) wird zu Beginn des Ausdrucks oder vor jeder Berechnung auf LEER() initialisiert, wenn sie anderswo als für einen Ausdruck verwendet wird.
VARTEMP(index; ausdruck) speichert das Ergebnis von ausdruck in einer der 10 verfügbaren vorübergehenden Variablen (index = 0 .. 9). Der gespeicherte Wert kann mit VARTEMP(index) ohne zweiten Parameter übernommen werden.
WENN(VARTEMP(7; KUMULIEREN(„AHV“)) > 0;
VARTEMP(7);
LEER())
Diese Formel speichert die Summe der Werte, die der AHV unterstellt sind, in der vorübergehenden Variablen 7 und zeigt sie an, wenn die Summe > 0 ist.
Die vorübergehende Variable (index) wird bei Beginn jeder Berechnung oder bei einem Ausdruck auf LEER() initialisiert.
REKURSIV(felder) Wird verwendet, um Crésus zu einer iterativen Berechnung mit einem von sich selbst abhängigen Wert zu zwingen.
Beispiel: Um den Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben ausgehend von einem Brutto-Bruttolohn zu bestimmen, der somit diese Lasten einschliesst, muss man die Summe dieser Lasten berechnen und vom Brutto-Bruttolohn abziehen, um den Bruttolohn zu ermitteln, auf dem die Soziallasten zu berechnen sind, und anschliessend von vorne beginnen. Die Soziallasten variieren somit in Abhängigkeit von sich selbst.
REKURSIV(@BrutTO:Total Arbeitgeberbeiträge)
DEBUG(ausdruck) zeigt die Formel und die Schritte der Beurteilung an.
Ausdruck kann eine Formel oder ein Feld sein.
DEBUG(C%(@Brutto:AHV-Basis;@Koeff:AHV-Satz))
zeigt Folgendes an:
@Brutto:AHV-Basis[Januar] ==> 6500.
@Koeff:AHV-Satz[Januar] ==> 5.15
C%(6500. ; 5.15) ==> 334.75

AUSGEBLENDET(ausdruck)
Blendet das gesamte Objekt aus, wenn das Ergebnis des Ausdrucks null ist.
AUSGEBLENDET(WENN(@Daten:Geschlecht des Angestellten = 0
; „Herr“))
Wenn es sich um eine Angestellte handelt, wird das Objekt ganz ausgeblendet, einschliesslich des Rahmens und/oder des Hintergrunds.
ZAEHLEN(zeichenkette; kriterium) zählt die Anzahl Treffer des Kriteriums in der Zeichenkette.
ZAEHLEN(@Daten:Verschiedenes 1; „!“) zählt die Anzahl Ausrufezeichen, die im Feld Verschiedenes 1 vorhanden sind.
SWITCH(bedingung 0; 0; bedingung 1; 1; bedingung 2; 2; …; bedingung n; n) gibt das Ergebnis der Ausdrücke 0 bis n gemäss Zustand der letzten geprüften Bedingung 0 bis n aus.
Ist Bedingung 0 wahr, ergibt das Resultat des Ausdrucks 0, wenn Bedingung 1 wahr ist, ergibt das Resultat des Ausdrucks 1 usw.
Das Ergebnis des Ausdrucks der letzten wahren geprüften Bedingung wird ausgegeben.
SWITCH(@Daten:ausgewählter Monat >=1; „1. Quartal“
; @Daten:ausgewählter Monat >=4; „2. Quartal“
;@Daten:ausgewählter Monat >=7; „3. Quartal“
;@Daten:ausgewählter Monat >=10; „4. Quartal“)
gibt je nach Monat, in dem sich der Cursor befindet, 1., 2., 3. oder 4. Quartal aus.
CASE(bedingung; 0; 1; .. ; n) gibt das Ergebnis der Operationen 0 bis n anhand des Werts der Bedingung aus. Ist die Bedingung 0, wird das Ergebnis der Operation 0 ausgegeben, wenn die Bedingung 1 ist, wird das Ergebnis der Operation 1 ausgegeben, usw.
FUERJEDE(objekt; ausdruck) wiederholt den Ausdruck für alle Objekttreffer, Beispielsweise für jede der definierten UVG-Versicherungen oder für jeden Quellensteuercode.
FUERJEDE(@Daten:BVG-Versicherung; ausdruck)
Das Objekt muss das Feld sein, das sich auf die Versicherung, auf den Quellensteuercode oder auf den Arbeitsort bezieht.
ARBEITSORT(ausdruck) Die für das Unternehmen angegebenen Arbeitsorte – früher «Zweigstellen» – werden mit einer Identifikationsnummer von 300 oder höher referenziert.
@Daten:Arbeitsort des Angestellten zeigt diese Identifikationsnummer an oder druckt sie aus.
ARBEITSORT(@A.Daten:Arbeitsorte)
gibt den Namen des Arbeitsort des Angestellten aus.
Um die Adresse und den Ort des Arbeitsorts auszudrucken:
ARBEITSORT(@A.Daten:Adresse der Firma)
+ „n“
+ ARBEITSORT(@A.Daten:Ort der Firma)
Dieser Ausdruck kann auch wie folgt formuliert werden:
ARBEITSORT(@A.Daten:Adresse der Firma
+ „n“
+@A.Daten:Ort der Firma)
Wenn das Dokument das gesamte Unternehmen betrifft, gibt die Funktion ARBEITSORT() die Daten des Hauptsitzes der Firma aus.
PERIODEGRENZE(bedingung; ausdruck) erlaubt es, nur die Monate, in denen dieselbe Bedingung für den Angestellten gilt, zu bearbeiten.
PERIODEGRENZE(@Daten:Eintrittsdatum des Arbeitnehmers
; TOTALJAHR(@Brutto:Ausbezahlter Lohn))
gibt den gesamten Lohnbetrag aus, der für die laufende Anstellungsperiode ausbezahlt wurde (bis zum laufenden Monat).
COMPTA(feld; parameter) gibt die Buchungsdefinitionen eines Felds an (§19.11 Verbuchung für die Finanzbuchhaltung).
Der ausgegebene Wert hängt vom Parameter ab:
COMPTA(feld; 1): Sollkonto
COMPTA(feld; 1.1): Sollkonto Arbeitgeber
COMPTA(feld; 2): Habenkonto
COMPTA(feld; 2.1): Habenkonto Arbeitgeber
COMPTA(feld; 3): Buchungstext
COMPTA(feld; 3.1): Buchungstext Arbeitgeberanteil
COMPTA(feld; 4): Modus
COMPTA(feld; 5) Analytik-Code
COMPTA(feld; 5.1): Analytik-Code Arbeitgeberanteil
COMPTA(feld; 6): MWST-Code
In einem Exportblock «für jede Einkunft» (§20.5 Daten exportieren), verarbeitet die Funktion das aktuelle Feld der Schleife, wenn das Kriterium Feld leer ist:
COMPTA(; 1.1) gibt das Sollkonto Arbeitgeber für jedes in der Schleife verarbeitete Feld aus.
SPECIALOP(parameter) Spezielle Operationen, die beim Drucken oder beim Exportieren ausgeführt werden. SPECIALOP() verarbeitet alle Felder @Eink:* oder @Abz:* einer gedruckten Zeile oder eines «für jede Einkunft» exportierten Blocks (§20.5 Daten exportieren).
SPECIALOP() wird auf das aktuelle Feld angewandt, je nach Wert des Parameters.
SPECIALOP(90)
gibt den Art des Koeffizienten des Felds aus:
–1: Typ leer
0: Tage
1: Stunden
2: %
3: ohne Typ (-)
SPECIALOP(91) gibt den Wert des Feldes aus.
SPECIALOP(92) gibt die Basis des Feldes aus.
SPECIALOP(93) gibt den Koeffizienten des Feldes aus.
SPECIALOP(94) gibt den Koeffizienten Arbeitgeber des Feldes aus.
SPECIALOP(95) gibt den Wert Arbeitgeber des Feldes aus.

SPECIALOP() ist, auch für die Abzüge, ein positiver Wert. Um ein Pluszeichen vor einem negativen Abzug (eine Rückerstattung) zu drucken, ist eine Formel anzuwenden wie: ERSETZEN(„+“ + ZEICHENKETTE(0 – SPECIALOP(91); 2); „+-„; „-„; „+0.00“; „“)

INFOVERSICHERUNG(daten:versicherung; parameter) Gibt die verschiedenen Angaben im Zusammenhang mit der Versicherung aus.
Alle ausgegebenen Elemente sind Texte.
Daten:Versicherung kann eines der folgenden Felder sein
@Daten:UVG-Code
@Daten:UVGZ-Versicherung
@Daten:UVGZ-Versicherung (2)
@Daten:KTG-Versicherung
@Daten: KTG-Versicherung (2)
@Daten:HK-Versicherung (Heilungskosten)
@Daten:BVG-Versicherung
@Daten: BVG-Versicherung (2)
Der ausgegebene Wert hängt vom Parameter ab. In den folgenden Beispielen wird die Unfallzusatzversicherung eines Angestellten geprüft, dessen Code A ist und der zur Abteilung Büropersonal gehört.
0: gibt den vollständigen Namen mit dem Code aus.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 0)
ergibt A2: Büropersonal, Kat. 2
1: gibt den Code alleine aus.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 1)
ergibt A2:
2: gibt den Namen und die Kategorie aus.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 2)
gibt Büropersonal, Kat. 2 aus
3: gibt den Code und den Namen alleine aus.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 3)
ergibt A2: Büropersonal
4: gibt nur die Kategorie aus, z. B.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 4)
gibt Kat. 2 aus
5: gibt nur den Namen aus, z. B.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 5)
gibt Büropersonal aus
6: gibt den Typ aus, z. B.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 6)
ergibt A2:
7: gibt nur die Abteilung aus, z. B.
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 7)
ergibt A:
8: gibt die Kategorie aus
INFOVERSICHERUNG(@Daten:UVGZ-Versicherung (2); 8)
gibt 2 aus
11: gibt die Swissdec-Nummer der Versicherung aus
12: gibt die Kundennummer aus
13: gibt die Vertragsnummer aus
14: gibt den Namen der Versicherung aus
15: gibt die Adresse der Versicherung aus
16: gibt die PLZ der Versicherung aus
17: gibt den Ort der Versicherung aus
TOTALANGESTCSV(kriterium; spalte 1; spalte 2; …; spalte n) und
TOTALJAHRCSV(kriterium; spalte 1; spalte 2; …; spalte n)
werden bei einem Export verwendet, um eine Tabelle mit den kumulierten Daten zu erstellen, die dem Kriterium entsprechen (§20.5.2 Die Sonderoperatoren TOTALANGESTCSV() und TOTALJAHRCSV())
ADRESSE(modus; feld) Gibt das Element Modus des Felds PLZ/Strasse/Ort (§19.7.3 Felder vom Typ Daten) aus.
Der ausgegebene Wert hängt vom Modus ab.
0: PLZ Ort
1: Strasse
2: PLZ
3: Ort
4: Kanton
5: Land (ISO-Code)
6: Land (ausgeschrieben)
ADRESSE(0; @Daten:Adresse der Vertretung)
gibt PLZ und Ort der Vertretung aus.
SETDATA(feld; ausdruck; parameter) wird verwendet, um einem Feld eine Zahl zuzuweisen. Kann in komplexen Ausdrücken verwendet werden.
Parameter ist fakultativ und gibt die betreffende Zahlungsperiode an. Wird er weggelassen, wird der Ausdruck dem Gesamtwert des Feldes zugewiesen.
SETDATA(@Eink:andere Pauschalkosten; 200; 2)
gibt bei den Pauschalkosten des Angestellten für den Februar 200.– ein.
TOTALANG(SETDATA(@Daten:Ferientage pro Jahr;25))
setzt als Wert für alle Angestellten 25 Tage ein.

Achtung: Bei der Verwendung von SETDATA() wird keine Überprüfung durchgeführt. Die bestehenden Löhne können geändert werden, sie werden jedoch nicht neu berechnet.

OP (ausdruck 1 | ausdruck 2 | … | ausdruck n) wird verwendet, um mehrere Berechnungen in einer Formel durchzuführen.
OP(VARTEMP(„Basis“
; STANDARD(@Eink:Monatslohn
; @Eink:Stundenlohn))
| VARTEMP(„Satz“; 12)
| VARTEMP(„Bonus“; C%(VARTEMP(„base“)
; VARTEMP(„Satz“)))
| SETDATA(@Eink:Bonus; VARTEMP(„Bonus“)))
INFOMESSAGE(modus; text) wird in der Berechnung Obligatorisch gemäss Berechnung der Definition eines Feldes für die Anzeige einer Meldung in einer Hilfeblase oder nach der Eingabe eines Wertes bei der Datenerfassung verwendet.
Der Parameter Modus bestimmt, welches Symbol im Feld und bei der Meldung angezeigt wird:
«INFO»: Die Meldung ist eine Information.
«WARNING»: Hierbei handelt es sich um eine Warnung, die aber nicht zwangsläufig befolgt werden muss, um die Datenerfassung zu beenden. Das Ausrufezeichen ist blassrot, das Eingabefeld ist weiss hinterlegt.
«ERROR»: Hierbei handelt es sich um eine wichtige Warnung, die aber nicht zwangsläufig befolgt werden muss, um die Datenerfassung zu beenden. Das Ausrufezeichen und das Eingabefeld sind blassrot.
«KO»: ist eine Warnung, die beachtet werden muss. Der eingegebene Wert entspricht nicht dem Kriterium. Die Eingabe kann nicht bestätigt werden. Das Ausrufezeichen ist leuchtend rot.

 

FURDATEI(datei; ausdruck_anfang; ausdruck_zeile; ausdruck_ende) erlaubt das Öffnen einer Textdatei und die Bearbeitung des Inhalts.
ausdruck_anfang wird zu Beginn der Verarbeitung einmal geprüft
ausdruck_zeile wird auf jede Zeile der Datei angewandt
ausdruck_ende wird am Ende der Eingabe geprüft
Die Funktion wird nur einmal pro Datei überprüft, anschliessend gibt sie immer das geprüfte Ergebnis aus.
Werden mehrere Ergebnisse gewünscht, ist nach dem Dateinamen nach einem der folgenden Zeichen ein Kriterium einzufügen: |;¦?*/. Beispiel:
„%EXEPATH%ListeGemeinden.txt;“ + @Daten:PLZ der Angestellten
In diesem Fall wird FURDATEI für alle unterschiedlichen PLZ in der Crésus-Datei geprüft.
ausdruck_zeile wird für jede Zeile der gelesenen Datei geprüft.
Der Inhalt der Zeile wird in VARTEMP(„#Line“) ausgegeben.
Auf die Variable können die üblichen Funktionen angewandt werden, etwa
MOT(VARTEMP(„#Line“); 5; „;“) in einer CSV-Datei, um das 5. Element zu finden.
Das Ergebnis des Ausdrucks (immer eine Zeichenkette) wird zur Zeichenkette, die von der Funktion ausgegeben wird, hinzugefügt.
Beispiel:
FURDATEI
(„%EXEPATH%\NuPost.TXT“;
„Ortschaften: „;
WENN(WORT(VARTEMP(„#Line“); 3; „t“) = „1400“;
WORT(VARTEMP(„#Line“); 5; „t“) + „,“);
„plz = 1400“
)
öffnet die Datei NuPost.txt
setzt den Text Ortschaften: an den Anfang der auszugebenden Zeichenkette
prüft jede Zeile der Datei, ob das 3. Wort der Zeile 1400 ist, fügt das 5. Wort der Zeile und ein Komma zur zu findenden Zeichenkette hinzu
fügt den Text plz = 1400 an den Schluss der auszugebenden Zeichenkette hinzu
Diese Formel ergibt Folgendes:
Ortschaften: Cheseaux-Noréaz, Yverdon-les-Bains, Yverdon 1, Yverdon 2, Yverdon 3, Yverdon car postal, Yverdon 1 Dist, Yverdon Caserne, plz = 1400
DATEN(modus; ausdruck) gibt den von Crésus berechneten Wert oder den vom Benutzer eingegebenen Wert je nach Modus aus.
Modus = 1: gibt den von Crésus berechneten Wert aus
Modus = 2: gibt den vom Benutzer eingegebenen Wert aus
Der ausgegebene Wert ist leer, wenn er nicht vorhanden ist.
DATEN(1; @Eink:Monatslohn) gibt den für den Monat berechneten Monatslohn aus, auch wenn er bei der Lohnerfassung manuell geändert wurde.
FUERSPRACHE(parameter; ausdruck) gibt den Ausdruck in der Sprache gemäss Parameter aus.
Parameter kann sein
0: Französisch
1: Deutsch
2: Englisch
3: Italienisch
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