Crésus Lohnbuchhaltung

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  1. 0 - Inhalt
  2. 1 - Einleitung
  3. 2 - Erste Schritte
  4. 3 - Arbeitsumgebung
  5. 4 - Weitere Funktionen
  6. 5 - Elektronische Zahlungen (ISO-20022-Dateien)
  7. 6 - Löhne verbuchen
  8. 7 - Der Verbuchungsmechanismus Crésus Synchro
  9. 8 - Lohnausweise drucken
  10. 9 - Die Abrechnungen über Swissdec exportieren
  11. 10 - Zum folgenden Jahr übergehen
  12. 11 - Speichern/Sichern
  13. 12 - Öffnen/Wiederherstellen
  14. 13 - Eine neue Lohnbuchhaltung erstellen
  15. 14 - Übernahme und Migration von Dateien
  16. 15 - Wechsel zum nächsten Jahr
  17. 16 - Anwendungsbeispiele
  18. 17 - Felder
  19. 18 - Eingabe
  20. 19 - Menü Unternehmen
    1. 19.1 - Unternehmensstammdaten
      1. 19.1.1 - Registerkarte Firma
      2. 19.1.2 - Registerkarte Vertretung
      3. 19.1.3 - Registerkarte Bank
      4. 19.1.4 - Registerkarte Firmennummern
      5. 19.1.5 - Registerkarte MEROBA
    2. 19.2 - Arbeitsorte
    3. 19.3 - Versicherungen
    4. 19.4 - Eingabemaske
      1. 19.4.1 - Der Versicherer
      2. 19.4.2 - Personengruppen
      3. 19.4.3 - Beitragssätze
      4. 19.4.4 - Einen Eintrag auf-/zuklappen
      5. 19.4.5 - Eine Definition löschen
    5. 19.5 - Die verschiedenen Versicherungen
      1. 19.5.1 - Registerkarte AHV/ALV
      2. 19.5.2 - Registerkarte FAK
      3. 19.5.3 - Registerkarte UVG
      4. 19.5.4 - Registerkarte UVGZ
      5. 19.5.5 - Registerkarte KTG
      6. 19.5.6 - Registerkarte BVG
      7. 19.5.7 - Registerkarte HK
      8. 19.5.8 - Registerkarte Speziell
    6. 19.6 - Koeffizienten
      1. 19.6.1 - Registerkarten Einstellungen 1 und 2
      2. 19.6.2 - Registerkarte AHV
      3. 19.6.3 - Registerkarte ALV
      4. 19.6.4 - Registerkarte Abzüge
      5. 19.6.5 - Registerkarte Einkünfte
      6. 19.6.6 - Registerkarte Lohnausweis
      7. 19.6.7 - Registerkarte Standard-Angestellter
      8. 19.6.8 - Registerkarte Statistik als Standard
      9. 19.6.9 - Registerkarte MEROBA
    7. 19.7 - Felder definieren
      1. 19.7.1 - Die Lohnartnummer
      2. 19.7.2 - Gemeinsame Elemente
      3. 19.7.3 - Felder vom Typ Daten
      4. 19.7.4 - Felder vom Typ Einkünfte
      5. 19.7.5 - Felder vom Typ Abzüge
      6. 19.7.6 - Felder vom Typ Basen
      7. 19.7.7 - Erstellung eigener Felder
      8. 19.7.8 - Filter
      9. 19.7.9 - Felder importieren/exportieren
    8. 19.8 - Datenkontrolle
    9. 19.9 - Zugriffe definieren
    10. 19.10 - Quellensteuer
    11. 19.11 - Verbuchung für die Finanzbuchhaltung
      1. 19.11.1 - Buchungen gruppieren
    12. 19.12 - Abteilung
    13. 19.13 - Zahlperioden
    14. 19.14 - Feiertage
    15. 19.15 - Vom Vorjahr übernehmen
    16. 19.16 - Passwörter
    17. 19.17 - Spion
  21. 20 - Menü Personal
  22. 21 - Menü Optionen
  23. 22 - Swissdec
  24. 23 - Crésus Partout
  25. 24 - Dokumente per E-Mail verschicken
  26. 25 - PDF-Dokumente erstellen
  27. 26 - CSV-Export
  28. 27 - Einstellungen für die Eingabe vornehmen
  29. 28 - Verwaltung der Vorlagen
  30. 29 - Maske Druckmodus
  31. 30 - Vorlagen zeichnen
  32. 31 - Der Formeleditor
  33. 32 - Berechnung der Quellensteuer
  34. 33 - Vorlagen für ISO-Zahlungen
  35. 34 - Lohngleichheitsanalyse mit Crésus und Logib
  36. 35 - Erweiterungen von Crésus Lohnbuchhaltung

19Menü Unternehmen

In den folgenden Beschreibungen befassen wir uns nur mit Feldern, die einer besonderen Erläuterung bedürfen. Da die Felder und Registerkarten personalisiert werden können, stimmen die nachfolgenden Namen und Angaben möglicherweise nicht mit denjenigen in Ihrer Anwendung überein.

In diesem Menü können alle Unternehmensstammdaten, die Versicherungen, die Basiskoeffizienten für die Berechnung der Einkünfte, Zulagen und Abzüge, die Felder für die Berechnung der Löhne und deren Verbuchung usw. festgelegt werden. Hier können Sie auch Angaben zur Quellensteuer, zu den Abteilungen, Perioden und Feiertagen machen.

19.1Unternehmensstammdaten

Befehl Unternehmen > Stammdaten.

19.1.1Registerkarte Firma

Die hier gemachten Angaben werden für die verschiedenen Druckvorlagen verwendet.

Name und Vorname sowie Telefonnummer des Inhabers: Diese Angaben erscheinen unten auf dem Lohnausweis.

Das Feld Adresse besteht aus mehreren Feldern. Strassenname und Hausnummer sind getrennt. Für Adressen ausserhalb der Schweiz ist anstelle von Ort und Kanton EX (ausserhalb der Schweiz) anzugeben.

19.1.2Registerkarte Vertretung

Auf dieser Registerkarte können die Angaben der Vertretung erfasst werden, die ermächtigt ist, die Löhne des Unternehmens oder der Organisation zu verwalten.

Abgesehen von diesen Angaben ist die UID der Vertretung anzugeben.

19.1.3Registerkarte Bank

Crésus Lohnbuchhaltung lässt die Erfassung von zwei Banken (A und B) für die Lohnzahlungen zu. Die hier eingegebenen Daten werden für die elektronischen Zahlungsaufträge (siehe §5 Elektronische Zahlungen (ISO-20022-Dateien)) und Gutschriften benötigt.

Die Banknummer der Firma ist als IBAN anzugeben.

Geben Sie den Namen der Bank an. Bei einem PostFinance-Konto wird der Name automatisch vorgeschlagen.

Das System berechnet die Clearing-Nummer / den BIC automatisch.

Um elektronische Zahlungsaufträge auszulösen, muss für die einzelnen Angestellten die Bankverbindung angegeben werden (§20.1.4 Bank).

19.1.4Registerkarte Firmennummern

Die drei Nummern UID, UID-EHRA und BUR werden vom Bundesamt für Statistik (BFS) für das Eidgenössische Amt für das Handelsregister (EHRA) verwaltet.

Die 2011 eingeführte Unternehmens-Identifikationsnummer (UID) beginnt mit CHE. Diese Nummer wird für den Versand über Swissdec empfohlen.

Beispiel[1]: CHE-999.999.996

Die Angaben können Sie auf der Website der Bundesverwaltung abrufen: www.uid.admin.ch.

Die zweite ist die vom Eidgenössischen Amt für das Handelsregister vergebene Nummer (UID-EHRA). Diese Nummer wird ebenfalls für den Versand über Swissdec empfohlen.

Beispiel: CH-100.3.032.254-8 oder CH-550-0076437-6

Weitere Angaben dazu finden Sie auf der Website des Handelsregisters www.zefix.ch oder direkt im Register unter www.uid.admin.ch.

Bei der dritten Nummer handelt es sich um die Nummer des Betriebs- und Unternehmensregisters (BUR-Nummer), die vom BFS zugewiesen wird. Sie wird für statistische Erhebungen verwendet.

Beispiel: 72829391

Weitere Angaben finden Sie unter www.cresus.ch/info/bur oder erhalten Sie beim Bundesamt für Statistik, Espace de l’Europe 10, 2010 Neuenburg, 032 713 60 11, infobur@bfs.admin.ch, www.statistik.admin.ch.

Es gibt noch zwei weitere Referenznummern.

Die AHV-Mitgliedsnummer oder AHV-Abrechnungsnummer wird von der AHV-Ausgleichskasse vergeben.

Beispiel: 100-9976.9

Die Nummer der Ausgleichskasse muss die Form nnn.nnn aufweisen (wobei n eine Ziffer von 0 bis 9 ist). Beispiel: Für die Ausgleichskasse 22.4 erfassen Sie 022.004.

Die Liste dieser Nummern finden Sie unter www.cresus.ch/info/ahv.

  1. Diese Nummer entspricht der MWST-Nummer ohne die Erweiterung «MWST» (CHE-999.999.996 MWST).
19.1.5Registerkarte MEROBA

Diese Registerkarte erscheint nur, wenn Sie in der Registerkarte MEROBA in den Unternehmensstammdaten eine Kundennummer eingegeben haben (§19.1.5 Registerkarte MEROBA). Die hier aufgeführten Werte gelten für diese Kasse.

Die MEROBA-Dokumente sind an die jeweilige Situation anzupassen. Kontaktieren Sie bei Bedarf unseren technischen Support.

Der Ausgleichskasse der Fédération Romande de Métiers du Bâtiment – AVS MEROBA – können sich Unternehmen aus folgenden Branchen anschliessen: Spengler, Sanitäreinrichtungen, Elektriker, Telekommunikation, Schlosser, Metallbau, Storen, Heizung, Lüftung, Klimatechnik, Isolierung, Kaminfeger, Schreiner, Maler und Gipser. Sie hat besondere Anforderungen definiert.

19.2Arbeitsorte

Jede Firma hat einen Hauptsitz, dessen Daten Sie in der Registerkarte Firma des Befehls Unternehmen > Stammdaten eingeben können.

Besitzt eine Firma mehrere Niederlassungen, müssen diese hinsichtlich des Arbeitsorts definiert werden. Die Gemeinde jedes Arbeitsorts muss angegeben werden. Der Arbeitskanton kann nur anhand des Arbeitsorts des/der Angestellten ausgewählt werden.

Hinweis: Beim Öffnen einer alten Datei, in der Arbeitskantone erfasst sind, die nicht dem Kanton des Unternehmens entsprechen, wird das Programm für jeden nicht aufgeführten Kanton einen Arbeitsort erstellen. Der Benutzer muss dann diesen Arbeitsort mit der Adresse und der entsprechenden Gemeinde ergänzen.

  • Über die Schaltfläche + können Sie einen Arbeitsort hinzufügen. Die Daten werden vom Hauptsitz übernommen.

  • Die neuen Angestellten werden automatisch dem Hauptsitz zugeordnet.
  • Das Feld Arbeitsort steht in der Registerkarte Personalien der Daten aller Angestellten (§20.1 Daten des/der Angestellten) zur Verfügung.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche –, um die angezeigt Niederlassung zu löschen. Die Angestellten des gelöschten Arbeitsorts werden automatisch dem Hauptsitz zugeordnet.

19.3Versicherungen

Allgemeines

In jedem Versicherungsbereich schliesst das Unternehmen pro Betriebssektor oder Vertragsart (Abteilung oder Risikoklasse) eine Versicherungspolice ab:

  • Für die gleiche Risikoart können mehrere Versicherer vorhanden sein.
  • Es können mehrere Versicherungspolicen bei einem Versicherer abgeschlossen werden.

In jeder Police können verschiedene Beitragssätze vorhanden sein, die auf den gesamten oder einen Teil des Lohns angewandt werden. Etwa wird bei der Zusatzversicherung für Erwerbsausfall bei Unfällen unterschieden zwischen der Zusatzgrundversicherung – die 20 % des auf 148 200 Franken pro Jahr plafonierten Lohns abdeckt, die von der Unfallgrundversicherung nicht gedeckt sind – und der Zusatzversicherung mit erhöhter Obergrenze, die den Lohnanteil übernimmt, der über 148 200 Franken pro Jahr liegt.

Diese Versicherungspolicen sind durch einen Code gekennzeichnet, der sich aus Buchstaben und/oder Zahlen zusammensetzt.

Zum Beispiel A0, B2, 11 oder 2F.

  • Das erste Zeichen des Codes bezeichnet den Betriebssektor oder die Risikoklasse.
  • Aus dem zweiten Zeichen können die Kategorien abgeleitet werden.

Bei der Unfallgrundversicherung (UVG) sind die Kategorien wie folgt codiert:

  • x0: Der Angestellte ist nicht UVG-pflichtig.
  • x1: Der Angestellte bezahlt die Nichtberufsunfallversicherung, der Arbeitgeber die Berufsunfallversicherung.
  • x2: Der Arbeitgeber bezahlt die Nichtberufsunfall- und die Berufsunfallversicherung.
  • x3: Der Angestellte arbeitet weniger als 8 Stunden pro Woche und ist in der Nichtberufsunfallversicherung nicht beitragspflichtig, der Arbeitgeber bezahlt die Berufsunfallversicherung.

Beispiel: A1 bedeutet, dass der Angestellte der Risikoklasse A zugewiesen wurde und er die Nichtberufsunfallversicherung bezahlt.

Bei den Versicherungen UVGZ und KTG werden 3 Kategorien unterschieden:

  • Kategorie 1: Beitrag auf dem Lohnanteil zwischen 0.– und einer ersten Obergrenze berechnet.
  • Kategorie 2: Beitrag auf dem Lohnanteil zwischen der ersten und der zweiten Obergrenze berechnet.
  • Kategorie 3: Beitrag wird basierend auf dem plafonierten AHV-Lohn berechnet.
  • Kategorie Fix oder nicht versichert: Der Satz dieser Kategorie beträgt immer 0 %.
    Der Betrag des Abzugs wird manuell festgelegt. Bei der Erstellung einer neuen Personengruppe wird immer ein Code für die Kategorie Fix oder nicht versichert erstellt.

Es können mehrere Codes für eine einzige Kategorie erstellt werden, je nach Nomenklatur des Versicherers. So kann «21» sich auf die Unfall-Zusatzgrundversicherung der Risikoklasse 2 beziehen.

Die Kassen geben diese Codes in der Regel bekannt. Ansonsten können Sie einen Code Ihrer Wahl verwenden.

Die Versicherungen und Sozialversicherungen werden unter Unternehmen > Versicherungen definiert.

Auf dieser Maske werden die Definitionen der folgenden Versicherungen zusammengefasst:

  • Kassen der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV/ALV)
  • Familienausgleichskasse (FAK)
  • Unfallversicherung (UVG)
  • Unfall-Zusatzversicherung (UVGZ)
  • Krankentaggelder (KTG)
  • Kassen der beruflichen Vorsorge (BVG)
  • Heilungskosten (HK)

Mehr Informationen finden Sie unter §19.4 Eingabemaske.

19.4Eingabemaske

Die Versicherungen und Sozialversicherungen werden unter Unternehmen > Versicherungen definiert.

Auf separaten Registerkarten werden die Daten der AHV-Ausgleichskassen, der Familienausgleichskassen (FAK), der Unfallversicherungen (UVG), der Unfall-Zusatzversicherungen (UVGZ), der Krankentaggeldversicherungen (KTG), der beruflichen Vorsorge (BVG) und der Heilungskosten (HK) verwaltet.

19.4.1Der Versicherer
Einen Versicherer festlegen

Falls noch kein Versicherer erfasst wurde oder ein neuer hinzugefügt werden soll, klicken Sie auf <Neue Versicherung>:

Gewisse Angaben sind obligatorisch oder einer strikten Struktur unterworfen. Wenn die Angabe nicht korrekt erfasst wird, zeigt Crésus das Feld mit rotem Hintergrund an. Es kann nicht zu einer anderen Registerkarte gewechselt werden und die aktuelle Registerkarte kann nicht bestätigt werden.

Basisdaten

Für alle Versicherungen müssen der Name der Versicherung sowie Kunden- und Vertragsnummer erfasst werden. Diese Daten werden für den Ausdruck der Abrechnungen und des Firmenstamms verwendet.

Übermittlungsarten: Wenn der Versicherer Datenübermittlungen per Swissdec empfangen kann und Sie über eine aktive Internetverbindung verfügen, können Sie Ihre Abrechnungen und Meldeformulare online übermitteln.

  • Falls Sie sich entscheiden, die Übermittlungen online durchzuführen, wählen Sie die Übermittlungsart Swissdec-Benutzung mit PIV, wie dies standardmässig vorgeschlagen wird.
  • Falls Sie den manuellen Zugriff auf das Swissdec-Portal bevorzugen, wählen Sie die Übermittlungsart Swissdec-Benutzung mit EIV mit Verschlüsselung.
  • Akzeptiert der Versicherer keine Dateien im Swissdec-Format, stellen Sie die Übermittlungsart keine Swissdec-Benutzung ein.

Weiterführende Informationen zur Übermittlung von Abrechnungen finden Sie im Kapitel zu den Swissdec-Werkzeugen unter §22 Swissdec.

Kurzname: von Crésus vorgeschlagener Kurzname zur Identifikation des Versicherers, der in der Regel nicht geändert werden muss.

Swissdec-Nummer: Jede Kasse, die dem Swissdec-Mechanismus angeschlossen ist, hat eine eigene Identifikationsnummer. Ihr Versicherer muss sie Ihnen mitteilen können. Die Liste der bei Swissdec registrierten Kassen finden Sie auf der Website Mitgliedsnummer oder Kundennummer und Vertragsnummer: Hierbei handelt es sich um Ihre Identifikationsnummern bei der betreffenden Kasse. Dieses Feld ist für Swissdec-Übermittlungen obligatorisch. Wenn Sie nur eine Nummer haben, geben Sie sie sowohl als Kundennummer als auch als Vertragsnummer ein.

Konflikt

Wenn Sie einen neuen Versicherer mit bereits verwendeter Swissdec-Nummer, Kundennummer und Vertragsnummer erfassen, weist Crésus auf diesen Konflikt hin.

Mit einem Klick auf die Schaltfläche Zusammenführen wird eine Gruppe zum bereits konfigurierten Versicherer hinzugefügt.

19.4.2Personengruppen

Personengruppen entsprechen verschiedenen Risikogruppen, unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen oder Versicherungspolicen.

Bei der Erstellung eines neuen Versicherers wird automatisch eine Gruppe erstellt:

Die Personengruppe wird durch die erste Stelle des Codes angezeigt. Dieser Buchstabe oder diese Zahl ist hier zu erfassen.

Die Versicherung teilt Ihnen die von ihr verwendeten Codes mit.

Ergänzen Sie den Namen der Personengruppe. Es handelt sich um eine rein informative Bezeichnung. Wählen Sie einen Begriff, der die Gruppe bezeichnet, zum Beispiel «Verwaltung» oder «Chauffeur».

Um eine Personengruppe zu einer bestehenden Kasse oder Versicherung hinzuzufügen, wählen Sie die betreffende Kasse oder Versicherung aus und klicken Sie auf <Neue Gruppe>.

Kategorie

Je nach Art der Erhebung der Beiträge oder beitragspflichtigen Beträge kann eine Gruppe mehrere Kategorien aufweisen. Die Kategorien werden mit einer Zahl oder einem Buchstaben bezeichnet.

Wenn ein neuer Versicherer erfasst wird, werden automatisch eine Gruppe (ohne Code) und die Kategorie 0 (null) der Gruppe erstellt.

Um eine Kategorie zu einer Gruppe hinzuzufügen, wählen Sie die Gruppe aus und klicken Sie auf <Neuer Code>.

Anhand der zweiten Stelle des Codes können die beitragspflichtige Lohnart sowie die zu verwendenden Beitragssätze angegeben werden, etwa die Löhne zwischen 0.– und 148 200.– oder die Löhne über 148 200.–.

19.4.3Beitragssätze
Beitragssätze festlegen

Der Beitragssatz wird je nach Ihren Verhandlungen mit dem Versicherer festgelegt.

Sie müssen hier die beitragspflichtigen Beträge und die anzuwendenden Sätze angeben, für den Arbeitnehmer- wie für den Arbeitgeberanteil.

  • Die unteren und oberen Grenzwerte können in Form von monatlichen oder jährlichen Beträgen erfasst werden.
  • Die Beitragssätze werden in Prozent angegeben. Achtung: Einige Versicherer geben ihre Sätze in Promille an.

Die Kategorie «Fixe oder nicht versichert», üblicherweise mit «0» angegeben, erlaubt keine Festlegung eines Satzes, da ein fester, direkt zu erhebender Beitragsbetrag in der Registerkarte Kassen in den Daten des/der Angestellten festgelegt wird.

Berechnung mit Jahreslohn

Ist die Option Berechnung mit Jahreslohn aktiviert, werden die Abzüge für die Versicherung unter Berücksichtigung der Löhne auf den Beiträgen der Vormonate berechnet.

Ist die Option hingegen deaktiviert, erfolgt die Berechnung der Beiträge nur unter Berücksichtigung der Werte des laufenden Monats.

Diese Option ist nicht für alle Versicherungen anwendbar.

Einstellungen des/der Angestellten

Die verschiedenen definierten Versicherungen werden in den Listen auf der Registerkarte Kassen der Daten des/der Angestellten aufgeführt.

19.4.4Einen Eintrag auf-/zuklappen

Wenn Sie für denselben Bereich mehrere Versicherungen oder mehrere Gruppen beim selben Versicherer haben, können Sie in der Hierarchie mit den Symbolen + und – Einträge auf- und zuklappen:

19.4.5Eine Definition löschen

Um eine Versicherungsdefinition zu löschen, müssen Sie in den Verwaltermodus wechseln (Optionen > Verwaltermodus).

Klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen und wählen Sie den Code, die Gruppe oder die Versicherung, der bzw. die gelöscht werden soll:

Bestätigen Sie den Löschvorgang.

Wird das zu löschende Objekt verwendet, können Sie es nicht auswählen.

19.5Die verschiedenen Versicherungen

Für alle Versicherungen sind die Angaben des Versicherers sowie die Vertragsnummer und die Kundennummer zu erfassen. Im Folgenden werden daher nur die Eigenheiten jeder Versicherung beschrieben.

19.5.1Registerkarte AHV/ALV
Übermittlungsart

Zu den üblichen Übermittlungsarten können die AHV-Kassen auch Eintritts- und Austrittsmeldungen verarbeiten.

  • Mit der Option Swissdec-Benutzung mit PIV ohne Ein-/Austritte werden die Ein- und Austritte nicht in die Datei geschrieben.
  • Wenn der Versicherer Dateien im Swissdec-Format über sein eigenes Portal akzeptiert, wählen Sie die Übermittlungsart Swissdec-Benutzung mit EIV ohne Verschlüsselung.
Swissdec-Nummer

Die Nummern der Ausgleichskassen sind immer im Format nnn.nnn zu erfassen, z. B. 022.000.

In der Regel sind die AHV- und die Familienausgleichskasse dieselbe. Wenn eine AHV-Kasse und eine FAK dieselbe Swissdec-Nummer aufweisen, verbindet Crésus sie.

In diesem Fall werden bei der Übermittlung der Jahresabrechnung die Daten für beide Kassen gleichzeitig übermittelt.

Falls die entsprechende Kasse nicht erstellt wurde, wird das angezeigt.

Wenn es sich um separate Kassen handelt, können Sie diese Meldung ignorieren.

Koeffizienten

Die AHV-Koeffizienten – Alter und Satz – sind für alle Kassen gleich und werden von Crésus bei Bedarf Anfang Jahr aktualisiert. Daher werden diese Einstellungen nicht hier erfasst, sondern unter Einstellungen. Dazu klicken Sie auf den Link Globale Einstellungen:

Geben Sie auch den Satz für die Verwaltungskosten an, die zulasten des Arbeitgebers gehen.

19.5.2Registerkarte FAK
Übermittlungsart

Es stehen dieselben Übermittlungsarten zur Verfügung wie für die AHV-Kassen.

Bei einer Übermittlung der Jahresabrechnung über Swissdec werden gleichzeitig die AHV- und die FAK-Daten derselben Ausgleichskasse übermittelt.

Swissdec-Nummer

In der Regel handelt es sich bei der Familienausgleichskasse und der AHV-Kasse um dieselbe Ausgleichskasse (siehe oben). Es sei hier auf die oben erwähnten Besonderheiten der Swissdec-Nummer und den Link verwiesen.

Code

Wenn Sie die Kasse erstellen, müssen Sie den Kanton mit der offiziellen Abkürzung angeben. Dieser Code wird verwendet, um den Angestellten mit der Kasse zu verbinden, welche die Familienzulagen ausrichtet.

Familienzulagen

Obwohl bei den meisten Kantonen nur zwischen einer Zulage für Kinder im schulpflichtigen Alter und einer Ausbildungszulage für Kinder in der Berufsausbildung unterschieden wird, bietet Crésus drei Kategorien an, etwa für den Kanton Solothurn.

In mehreren Kantonen gibt es eine zusätzliche Zulage für Grossfamilien. Im obigen Beispiel wird ab dem dritten Kind eine zusätzliche Zulage von 80.00 ausgerichtet.

Sie können die Zulagensätze an Altersgruppen knüpfen. Das Kind wird anhand des Geburtsdatums, das Sie bei den Daten des/der Angestellten in der Registerkarte Zulagen eingegeben haben, automatisch der richtigen Altersgruppe zugewiesen.

Das Kind wird im Monat nach seinem Geburtstag der folgenden Altersgruppe zugeteilt. Wenn Sie in den Einstellungen der Kasse keine Altersgruppen festlegen, müssen Sie die Kategorie für jedes Kind manuell in der Registerkarte Zulagen in den Daten des/der Angestellten angeben: Verwenden Sie das Feld Zulage für.

In gewissen Fällen werden die Zulagen im Verhältnis zur Arbeitszeit oder zum Beschäftigungsgrad ausgerichtet. Der Satz für diese Teilzulagen wird im Datensatz des/der einzelnen Angestellten eingegeben.

Auszahlungsart

Je nach Kasse werden die Kinderzulagen von der Kasse direkt bezahlt oder über den Arbeitgeber mit dem Lohn überwiesen. Stellen Sie die Option Direkt von der Familienausgleichskasse bezahlte Zulagen entsprechend ein.

Beiträge

Der FAK-Beitrag geht in der Regel vollständig zulasten des Arbeitgebers. Aber ein Teil kann auch auf die Angestellten abgewälzt werden, etwa im Kanton Wallis. Der Beitrag wird prozentual auf dem AHV-Lohn berechnet.

In gewissen Fällen wird der Beitrag für den Berufsbildungsfonds (BBF) nicht mit dem FAK-Beitrag in Rechnung gestellt. Sie können die beiden Sätze erfassen.

Einstellungen des/der Angestellten

Die Angabe, ob Kinder vorhanden sind, die zu einem Bezug von Familienzulagen berechtigen, wird in den Daten des/der Angestellten in der Registerkarte Zulagen vorgenommen. Die Anzahl Kinder der Kategorien A, B oder C bestimmt den Gesamtbetrag der Familienzulagen, auch für Grossfamilien. Wir empfehlen Ihnen, die vorhandenen Felder zu nutzen, um die Daten jedes Kindes zu erfassen.

19.5.3Registerkarte UVG
Swissdec-Nummer – die Suva

Die Swissdec-Nummer der Suva lautet S999. Wenn Sie einen Versicherer mit dieser Nummer hinzufügen, brauchen Sie Namen und Adresse nicht einzugeben, weil Swissdec die Suva besonders behandelt.

Code und Kategorie

Die Unfallversicherung umfasst einen Anteil für die Berufsunfallversicherung (BUV), der immer vom Arbeitgeber übernommen wird, und einen nicht beruflichen Anteil (NBUV), der in der Regel zulasten des/der Angestellten geht, der aber auch vom Arbeitgeber bezahlt werden kann. Arbeitet der/die Angestellte weniger als 8 Stunden pro Woche, wird kein NBUV-Abzug vorgenommen. In einzelnen Fällen wird der Unfallversicherungsbeitrag gar nicht vom Lohn des/der Angestellten abgezogen.

Bei der Erstellung einer neuen Personengruppe bei einer Unfallversicherung werden automatisch die folgenden vier Kategorien erstellt:

  • 0: nicht BUV-versichert
  • 1: BUV- und NBUV-versichert, mit NBUV-Abzug
  • 2: BUV- und NBUV-versichert, ohne NBUV-Abzug
  • 3: Nur BUV-versichert, deshalb kein NBUV-Abzug
Sätze

Die Beitragssätze werden festgelegt, wenn der Code 1 gewählt wurde.

Übernimmt der Arbeitgeber den NBUV-Anteil, ist der Satz des NBUV-Anteils nicht beim Arbeitgebersatz, sondern beim Arbeitnehmersatz zu erfassen. Bei der Wahl des UVG-Codes in den Daten des/der Angestellten ist der Code 2 auszuwählen, z. B. A2.

Es kommt auch vor, dass der NBUV-Anteil teilweise vom Arbeitgeber getragen wird. Dann wird der Gesamtsatz auf den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberteil aufgeteilt. In diesem Beispiel beträgt die UVGZ-Prämie 1,15 %, wovon 0,65 % zulasten des/der Angestellten gehen und 0,5 % zulasten des Arbeitgebers:

19.5.4Registerkarte UVGZ

Es gibt drei Prämienkategorien:

  • Kat. 0 (Fixe oder nicht versichert): Die Prämien werden nicht prozentual zum erfassten Betrag berechnet, sondern es handelt sich um fixe Prämien, die direkt in den Daten des/der Angestellten erfasst werden. Die fixe Prämie kann 0.– betragen.
  • Kat. 1: Prämien, die auf dem Lohnanteil zwischen 0.– und der UVG-Obergrenze berechnet werden (148 200.– im Jahr 2017). Diese Obergrenze kann nicht geändert werden.
  • Kat. 2: Prämien der Zusatzversicherung mit erhöhter Obergrenze, die in der Regel auf dem Lohnanteil zwischen der Untergrenze von 148 200.– und der erhöhten Obergrenze berechnet werden. Die Untergrenze kann geändert werden. Bei einer fehlenden Obergrenze geben Sie 0.– ein.
  • Kat. 3: Prämien, die auf der AHV-Lohnbasis berechnet werden, im Allgemeinen zwischen 0.– und einer bestimmten Obergrenze.

Bezahlen die Angestellten keine Beiträge an eine Versicherung, sollten sie einer UVGZ-Kategorie 0 (also prämienfrei) zugeteilt werden. Diese Angestellten sind somit zwar in der Personengruppe enthalten, jedoch in der Kategorie «nicht versichert». Wenn bei zwei verschiedenen Versicherern eine Zusatzunfallversicherung für dieselbe Person abgeschlossen wurde, müssen die beiden Kassen unter Angabe der entsprechenden Sätze Angestellter / Arbeitgeber definiert werden. Der Angestellte ist ihnen unter Verwendung der beiden Positionen UVGZ(1) und UVGZ(2) zuzuteilen. In einem solchen Fall können die Zusatzversicherungen mit erhöhter Obergrenze nicht verwendet werden.

19.5.5Registerkarte KTG
Einstellungen

KTG steht für Krankentaggeld. Wie die EO bei Militärdienst und Mutterschaft deckt das KTG den Lohnausfall bei krankheitsbedingter Arbeitsunfähigkeit.

Code und Kategorie

Die Bemerkungen für die UVG-Kategorien (§19.5.4 Registerkarte UVGZ) gelten analog.

19.5.6Registerkarte BVG

Die zweite Säule soll die AHV-Altersrente ergänzen. Daher wird die Prämie nicht gestützt auf die AHV-Basis berechnet, sondern auf einen Betrag, der allgemein koordinierter Lohn genannt wird.

Die meisten Kassen kommunizieren den Betrag der zu erhebenden Prämien auf der Basis eines ungefähren Jahreslohnes, der zu Beginn des Jahres gemeldet wird. Die zu erhebende fixe Prämie wird direkt in der Registerkarte Kassen der Daten des/der Angestellten erfasst. In diesem Fall müssen die Felder zur Berechnung des koordinierten Lohnes nicht ausgefüllt werden.

Wenn die Kasse die Beitragssätze mitteilt, ist der koordinierte Lohn anzugeben. Dabei handelt es sich um den Betrag, von dem der Beitrag abgezogen wird.

Den koordinierten Lohn definieren

Die BVG-Prämie wird nur auf dem koordinierten Lohn erhoben. Der versicherte AHV-Lohn ist der Anteil des Lohns, der sich zwischen einer Untergrenze und einem Höchstbetrag befindet. Der koordinierte Lohn berechnet sich, indem der Koordinationsabzug vom BVG-pflichtigen Lohn abgezogen wird.

Liegt der berechnete Betrag unterhalb des minimalen koordinierten Lohns, wird die Prämie auf dem minimalen koordinierten Lohn berechnet.

  • Pflichtig ab: Untergrenze für die BVG-Pflicht
  • Bis zum Maximum von: Obergrenze für den BVG-pflichtigen Betrag
  • Koordinationsabzug: Betrag, der vom BVG-pflichtigen Betrag abzuziehen ist
  • Minimaler koordinierter Lohn: Mindestbetrag für die BVG-Pflicht
  • Maximalalter Mann/Frau: Höchstalter für die Beitragspflicht

Die obigen Beträge sind die vom Bund für 2019 vorgegebenen Beträge.

Altersgruppen

Die BVG-Prämie wird bei allen Mitarbeitenden erhoben, in der Regel ab dem 18. Altersjahr und bis zum Rentenalter.

Wenn ein neuer Code erstellt wird, muss das Höchstalter erfasst werden, ab dem keine Beiträge mehr erhoben werden, grundsätzlich ab dem Rentenalter.

Crésus schlägt standardmässig eine erste Altersgruppe mit Anfangsalter 18 vor.

Anschliessend werden mit Neue Altersklasse vier Altersgruppen hinzugefügt: 25 bis 34 Jahre, 35 bis 44 Jahre, 45 bis 54 Jahre, 55 Jahre bis zum Rentenalter. Anzugeben ist jeweils nur das Anfangsalter der Gruppe.

Zu Jahresbeginn wird der Angestellte automatisch der entsprechenden Altersgruppe zugewiesen.

Sätze

Für jede Altersgruppe werden die Sätze für den Arbeitnehmer- und den Arbeitgeberanteil angegeben.

Personen unter 25 bezahlen keine Vorsorgebeiträge, sondern nur eine Risikoprämie, weshalb ihr Satz sehr tief ist.

Für 2019 betragen die vom Bund festgelegten Mindestsätze:

Altersgruppe Taux
25–34 Jahre 7 %
35–44 Jahre 10 %
45–54 Jahre 15 %
55–65 (64) Jahre 18 %

Der Arbeitgeberanteil muss mindestens dem Arbeitnehmeranteil entsprechen.

Es kann vorkommen, dass eine Kasse nicht alle fünf Altersgruppen benutzt oder den koordinierten Lohn nicht wie oben angegeben berechnet und etwa einen identischen Satz für alle Angestellten verwendet, ab dem ersten Franken des BVG-pflichtigen Lohns. Einige Kassen verwenden eine sechste Altersgruppe für die Angestellten, die über das Rentenalter hinaus weiterarbeiten.

19.5.7Registerkarte HK

In einigen Fällen müssen Beiträge für eine Kollektiv- oder eine private Krankenversicherung zurückbehalten werden, welche die Heilungskosten (HK) decken.

Um eine Definition für eine Versicherung hinzuzufügen, klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen.

Codes und Kategorien

Für diese Art Versicherung gibt es weder einen Code noch eine Kategorie. Im Feld HK in der Registerkarte Kassen der Daten des/der Angestellten wird nur der Name der Versicherung angezeigt.

Koeffizienten

  • Mindestalter: Alter, ab dem die/der Angestellte beitragspflichtig ist.
  • Satz (%): auf die Basis Krankenkassenbeitrag angewendeter Prämiensatz.
  • Fest: jeden Monat fest abgezogener Betrag. Der Gesamtabzug entspricht der Summe des Festbetrags und des Beitrags zum oben definierten Satz.
  • Aufteilung: Dieser Wert bestimmt, wie der Festbetrag zu entrichten ist, wenn ein Angestellter weniger als 30 Tage im Monat gearbeitet hat. Hier drei Beispiele für Aufteilungswerte:

1: Der ganze Festbetrag wird erhoben, unabhängig von der Anzahl im Monat gearbeiteter Tage.

2: Für 1 bis 15 Tage Beschäftigung ist die Hälfte des Festbetrages zu entrichten,

für 16 bis 31 Tage Beschäftigung ist der gesamte Festbetrag zu entrichten.

30: Der Festbetrag wird für jeden einzelnen gearbeiteten Tag berechnet.

  • Höchstlohn: Lohnobergrenze für die Beitragsberechnung in Prozent. Der Lohnanteil, der diese Obergrenze übersteigt, wird nicht berücksichtigt.
19.5.8Registerkarte Speziell

In dieser Registerkarte können Versicherungsdefinitionen aus einer anderen Datei übernommen werden oder eine «Stapelverarbeitung» von Daten vorgenommen werden, ohne in die Daten aller Angestellten gehen zu müssen.

Versicherungsdefinitionen importieren

Um die Versicherungsdefinitionen zu importieren, müssen Sie die Art der zu importierenden Versicherung markieren und angeben, ob die Versicherungsnummern beibehalten werden sollen:

Klicken Sie auf die Schaltfläche Importieren, um die Crésus-Lohbuchhaltungs-Datei auszuwählen, aus der Sie die Versicherungsdefinitionen übernehmen wollen.

Sie können nur die Daten einer Versicherung importieren, die in ihrer laufenden Anwendung noch nicht definiert ist.

Die Versicherungen den Angestellten zuweisen

Die Zuweisung der Versicherungen zu den Angestellten kann gebündelt erfolgen. In diesem Beispiel werden wir KK, Verwaltung, Kat. 1 mehreren Angestellten zuweisen.

Nach der Wahl der Versicherungen wird mit einem Klick auf Zuweisen die Liste der Angestellten angezeigt. Wählen Sie die betreffenden Angestellten aus und klicken Sie auf OK.

Klicken Sie auf eine Spaltenüberschrift, um die Angestellten entsprechend der gewählten Spalte zu sortieren.

Die ausgewählte Versicherung ersetzt die momentan definierte Versicherung. Die neue Versicherung gilt ab dem nächsten berechneten Lohn und nicht rückwirkend.

Achtung: Dieser Vorgang kann nicht rückgängig gemacht werden.

19.6Koeffizienten

Bei der Berechnung eines Lohns werden die Koeffizienten und Sätze gemäss folgender Reihenfolge verwendet: Einstellungen für den Monatslohn, Daten des/der Angestellten, Daten der Abteilung und Koeffizienten des Unternehmens. Die bei den Koeffizienten des Unternehmens erfassten Sätze können also durch direkt beim Lohn oder in den Daten des/der Angestellten oder der Abteilung eingegebene Daten übersteuert werden.

Die Maske rufen Sie über den Befehl Unternehmen > Koeffizienten auf.

Bei der Beschreibung der verschiedenen Registerkarten befassen wir uns nur mit Feldern, die einer besonderen Erläuterung bedürfen.

Die Werte der verschiedenen Basen für die Berechnungen finden Sie beim Erstellen der Monatslöhne in der Registerkarte Basis.

  • Die Sätze des Arbeitnehmeranteils werden in der Spalte Betrag eingegeben.
  • Die Sätze des Arbeitgeberanteils werden in der Spalte A.Wert eingegeben.

Die mit der Vorlage mitgelieferten Koeffizienten des Unternehmens sind manchmal realitätsnah, dürfen aber nicht als Referenz für Ihre eigene Lohnbuchhaltung betrachtet werden, da sie je nach Kanton, Versicherung und Unternehmen unterschiedlich sind.Die Abzüge für Prämien und Beiträge werden auf 0.05 gerundet. Es ist daher möglich, dass die Annualisierung des Beitrages bei den einzelnen Monaten zu Abweichungen von 0.05 führt. Um diese Rundungsschwankungen zu vermeiden, kann Crésus die Lohnschwankungen mit dem Feld @Abz:Korrektur Rundungsfehler korrigieren, (§19.1.1 Registerkarte Firma und §20.2.10 Abzüge).

19.6.1Registerkarten Einstellungen 1 und 2

Auf diesen Registerkarten können Elemente festgelegt werden wie die Anzahl Arbeitstage pro Monat oder Woche, die Anzahl Arbeitsstunden pro Tag und die Anzahl Tage im Jahr.

Einstellungen 1

  • Die Anzahl Arbeitstage pro Monat/Anzahl Tage im Jahr bildet die Basis für die Berechnung der Arbeitstage.
    Standardmässig geht Crésus Lohnbuchhaltung von einem Monat mit 30 Tagen und einem Jahr mit 365 Tagen aus.
    Arbeitet Ihr Unternehmen mit einer anderen Basis, passen Sie diese Werte bitte an.
    Die Anzahl Tage wird bei der Erstellung der Löhne in der Registerkarte Periode (§20.2.1 Période) vorgeschlagen. Die von der Arbeitszeit abhängigen Werte werden im Verhältnis zur Anzahl Arbeitstage berechnet.
    Beispiel:
    Bruttolohn = Arbeitstage × fester Monatslohn / Arbeitstage pro Monat
  • Anzahl Arbeitsstunden pro Tag: Dieser Wert wird verwendet, um die Taggelder für Unfall, Krankheit, Mutterschaft oder Militärdienst sowie die Ferien- und Feiertage in Stunden umzurechnen.
    In der Praxis bedeutet dies, dass Sie bei der Erstellung eines Lohnes in der Registerkarte Periode die Anzahl betroffener Tage eingeben können und die entsprechende Stundenzahl automatisch ergänzt wird.

Einstellungen 2

  • Satz für Überstunden A und B.
  • Max. Korrektur Rundungsfehler, um den innerhalb dieses Toleranzbereichs überwiesenen Lohn konstant zu halten.
  • Max. Korrektur Rundungsfehler: Es kommt oft vor, dass ein Lohn von einem Monat zum anderen wegen aufsummierter Rundungen um einige Rappen abweicht. Crésus Lohnbuchhaltung bietet die Möglichkeit, diese Schwankungen auszugleichen, damit der Lohn unverändert bleibt. Die Schwankung des Monats wird ins Feld «5999 Korrektur Rundungsfehler» der Maske Monatslohn, Registerkarte Abzüge (§20.2.10 Abzüge) übertragen.
    Im Feld Max. Korrektur Rundungsfehler kann bestimmt werden, welche maximale Abweichung akzeptiert wird. Übersteigt die Abweichung diesen Betrag, wird der Lohn mit seiner Abweichung angegeben. Geben Sie hier 0 ein, werden keine Rundungsfehler korrigiert.

    Vergessen Sie nicht, das Konto der Finanzbuchhaltung anzugeben, in das dieser Betrag übertragen werden soll (§19.11 Verbuchung für die Finanzbuchhaltung).

  • Datei immer speichern: Ist dieser Modus aktiviert, speichert Crésus Lohnbuchhaltung Ihre Datei beim Schliessen der Anwendung, ohne eine Bestätigung zu verlangen. Entspricht der Einstellung unter Optionen – Definitionen (§21.2 Einstellungen).
  • Crésus-Logo auf Swissdec-Abrechnungen ausdrucken (wird angezeigt, wenn die Option Benutzt den Swissdec-Export aktiviert ist): Das Crésus-Logo wird auf den Swissdec-zertifizierten Druckvorlagen gedruckt swissdec2. Dieses Logo gibt den Revisoren die Gewissheit, dass das Dokument bei der Zertifizierung geprüft wurde. Auf eine nicht zertifizierte Druckvorlage darf das Logo nicht gedruckt werden.
  • Lohnabrechnung mit QS-Korrekturtabelle: Die Berechnung der Quellensteuer erfordert häufig eine nachträgliche Korrektur. Musterlohnabrechnungen können eine Zusammenfassung der Abzüge und Korrekturen für die Quellensteuer enthalten.
  • Lohnvereinbarung: gibt an, welche Lohnvereinbarung Sie und Ihre Angestellten getroffen haben.
  • Wöchentliche Arbeitszeit/Unterrichtsstunden: Anzahl Arbeits- oder Unterrichtsstunden, die wöchentlich für eine Vollzeitstelle zu leisten sind. Sie können Zahlen mit Dezimalstellen eingeben, z. B. 40.5 für 40 Stunden 30 Minuten (oder 40:30). Diese Anzahl Stunden ist der vom Feld «Wöchentliche Arbeitszeit» in den Daten der Angestellten verwendete Wert.

    Allgemeine Bemerkungen: Diese Bemerkungen erscheinen unten auf den Lohnabrechnungen aller Angestellten. Dieses Feld kann jeden Monat einen anderen Wert aufweisen: Wenn Sie den Mauszeiger über den Feldnamen bewegen, verwandelt sich der Zeiger in einen Zeigefinger. Wenn Sie darauf klicken, können Sie für jeden Monat einen Wert eingeben.

  • Ordner für PDF-Dateien.
19.6.2Registerkarte AHV

Angaben für die Berechnung der Beiträge an die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV). Die Beiträge und die Gebühren werden anhand des massgebenden AHV-Lohns berechnet.

  • AHV-Verwaltungskosten: vom Arbeitgeber entrichteter Prozentsatz zur Deckung der Verwaltungskosten.
    NB: Der Satz wird für die AHV-pflichtige Lohnmasse angewandt. Wenn Ihre Ausgleichskasse Ihnen einen AHV-Beitragssatz mitteilt, ist ein Dreisatz anzuwenden:
    Satz für Verwaltungskosten = kommunizierter AHV-Satz * gesamter AHV-Satz / 100
    Beispiel: Beträgt der kommunizierte Satz 2,5 % der Beitragssumme, ist in Crésus Lohnbuchhaltung folgender Satz zu erfassen:
    2,5 * 10,25 / 100 = 0,25625 %
  • AHV-Rentenalter: Alter, in dem der Anspruch auf eine AHV-Rente beginnt. Zur Ermittlung des massgebenden AHV-Lohnes wird von der AHV-Basis des Angestellten ab dem folgenden Monat ein Abzug vorgenommen.
  • AHV-Rentnerabzug: Dieser Betrag wird von der AHV-Basis abgezogen, um den massgebenden AHV-Lohn von Angestellten im Rentenalter zu erhalten. 2019 betrug dieser Abzug 16 800.00 pro Jahr. Die Berechnung dieses Abzugs berücksichtigt die Beträge der vorherigen Monate.
  • AHV-Befreiungsgrenze: Überschreitet der Jahreslohn des Angestellten diese Schwelle nicht, ist er nicht AHV-/ALV-pflichtig. Eine Person, deren Lohn unter CHF 2300 pro Jahr liegt, ist in der Regel nicht AHV-/ALV-pflichtig. Der Beitrag ist nur zu entrichten, sobald der Jahreslohn über dieser Grenze liegt, was im betreffenden Monat zu einem bedeutenden Abzug führt.
  • Wenn Lohn unter der AHV-Befreiungsgrenze liegt: Crésus für diesen Fall drei Möglichkeiten an:
    • AHV-Beitrag entrichtet, selbst wenn Lohn die Befreiungsgrenze nicht überschreitet: Der Beitrag wird jeden Monat ohne Einschränkung erhoben. Dies ist bei Hauspersonal oder Personen, die sich freiwillig der AHV-Pflicht unterstellen, der Fall.
    • AHV-Beitrag entrichtet, aber am Jahresende zurückerstattet: Crésus zieht den Beitrag jeden Monat ab und erstattet die Beträge bei einem Austritt des Angestellten oder am Ende des Jahres zurück.
    • AHV-Beitrag entrichtet und nachgeführt, nachdem Befreiungsgrenze erreicht ist: Die Beiträge werden erst erhoben, sobald der kumulierte Lohn die Grenze überschreitet. Der Abzug des Beitrags erfolgt also rückwirkend auf den gesamten AHV-pflichtigen Betrag. Die nachträgliche Erhebung des Beitrags führt zur Entrichtung eines grösseren Einmalbetrags.
  • Diese Option kann für die einzelnen Angestellten in der Registerkarte Einstellungen in den Daten des/der Angestellten definiert werden (§20.1.3 Stammdaten).
  • Beitragssatz LPCFam (%) (VD): betrifft nur Waadtländer Unternehmen.
  • LPCFam-pflichtiger Arbeitnehmer: Standardmässig unterstellt Crésus die Angestellten eines Waadtländer Unternehmens diesem Beitrag. Indem diese Option deaktiviert wird (vor dem leeren Kästchen steht ein Sternchen), wird der Beitrag nur bei den Angestellten, bei denen diese Option manuell aktiviert wurde, erhoben. Im Gegenzug wäre es möglich, bei Aktivierung dieser Option den Beitrag bei allen Angestellten eines Unternehmens zu erheben, dessen Sitz sich nicht im Kanton Waadt befindet. Die Option kann in den Daten des/der Angestellten individuell ausgewählt werden (§20.1.3 Stammdaten).
  • Mutterschaftsversicherungssatz: betrifft nur Genfer Versicherungen.
  • Arbeitnehmer bezahlt Mutterschaftsversicherung (GE): Ist diese Option aktiviert, sind alle Angestellten zum oben stehenden Satz dem Beitrag unterstellt, ausser die Option ist in den Daten des/der Angestellten deaktiviert (§20.1.3 Stammdaten).
19.6.3Registerkarte ALV

Angaben für die Berechnung der Arbeitslosenversicherung (ALV). Der Beitrag wird prozentual auf dem ALV-Lohn berechnet.

  • Jährlicher ALV-Höchstbetrag: Der jährliche Betrag, auf dem die ordentlichen Beiträge erhoben werden, ist plafoniert. Der Höchstbetrag beläuft sich 2019 auf 148 200.00.
  • ALVZ-Satz: Der Betrag, der diesen Höchstbetrag übersteigt, unterliegt dem ALV-Solidaritätsbeitrag.

Die Berechnung des ALV-Beitrags erfolgt jeden Monat, jedoch unter Berücksichtigung der Obergrenzen für das ganze Jahr. Zum Beispiel:

Januar:

Lohn 12 000.00, unter dem Höchstbetrag von 12 350.00
Ordentlicher ALV-Beitrag: 1,1 % von 12 000.00 = 132.00

Februar:

Lohn 13 000.00.–
Kumulierter Lohn: 12 000.00 + 13 000.00 = 25 000.00
Höchstbetrag: 2 × 12 350.00 = 24 700.00
ALV-Lohn: 24 700.00
ALV-Zusatzlohn: 25 000.00 ./. 24 700.00 = 300.00
Ordentlicher kumulierter ALV-Beitrag: 1,1 % von 24 700.00 = 271.70
Bereits im Januar abgezogener ordentlicher ALV-Beitrag: 132.00
Im Februar abzuziehender ordentlicher ALV-Beitrag: 271.70 ./. 132.00 = 139.70
ALVZ-Beitrag: 0,5 % von 300.00 = 1.50

März:

Lohn 9000.00
Kumulierter Lohn: 12 000.00 + 13 000.00 + 9000.00 = 34 000.00, unterhalb des Höchstbetrags 3× 12 350.00 = 37 050.00
ALV-Lohn: 34 000.00
ALV-Zusatzlohn: 0.00
Ordentlicher ALV-Beitrag: 1,1 % von 34 000.00 = 374.00, wovon 271.70 bereits im Januar und im Februar einbehalten wurden. Abzug im März: 374.00 ./. 271.70 = 102.30
ALVZ-Beitrag: 0,5 % von 0.00 = 0.00, davon wurden 1.50 im Februar einbehalten. Abzug in diesem Monat: –1.50 (Rückerstattung)

April:

Lohn 18 000.00
Kumulierter Lohn: 52 000.00.-, begrenzt auf 4 × 12 350.00 = 49 400.00
Überschusslohn: 52 000.00 ./. 49 400.00 = 2600.00
Ordentlicher ALV-Beitrag: 1,1 % von 49 400.00 = 543.40, wovon 374.00 bereits abgezogen wurden. Abzug in diesem Monat: 169.40
ALVZ-Beitrag: 0,5 % von 2600.00 = 13.00

19.6.4Registerkarte Abzüge

Sätze verschiedener Abzüge.

Die Optionen dieser Registerkarte erscheinen aktiviert oder neutral wieder bei den Daten der Abteilungen und der Angestellten (siehe link im Aufbau).

19.6.5Registerkarte Einkünfte

Die Einstellungen auf dieser Registerkarte bestimmen, wie Crésus die Taggelder bei Krankheit oder Unfall vorschlagen soll.

Wie mit diesen Einkünften verfahren wird, wird im Detail unter §20.2.5 Taggelder bis §20.2.9 Kurzarbeitsentschädigung beschrieben.

Der Lohn, der dem Angestellten bei Abwesenheit entrichtet wird, setzt sich aus dem geschuldeten Lohn für die geleistete Arbeit, dem vom Arbeitgeber gedeckten Betrag für die ersten Tage und den Einkünften zusammen, die danach bezahlt werden. Die Grundversicherung deckt nicht den gesamten Lohn ab. Einige Unternehmen zahlen einen zusätzlichen Lohn aus, andere haben eine Zusatzversicherung abgeschlossen, um den nicht von der Grundversicherung gedeckten Betrag ganz oder teilweise abzudecken. Die vom Arbeitgeber ausgezahlten Beträge sind als Lohn, erste Tage, Zusatzlohn gekennzeichnet, die von den Versicherungen entrichteten Beträge werden als Taggeld, Folgetage, Zusatztaggeld aufgeführt.

Bei der Berechnung der Taggelder für Fehltage bereitet es immer wieder Schwierigkeiten, für einen Angestellten im Monatslohn den Wert eines Arbeitstages zu ermitteln – sei es im Hinblick auf den Abzug für die Fehltage, sei es für das ihm auszurichtende Taggeld. In der Regel berechnen die Versicherungen die Taggelder auf der Basis eines Jahreslohns, geteilt durch 365. Deshalb ist es naheliegend, bei der Lohnkorrektur gleich vorzugehen. Da aber auch eine andere Argumentation zulässig ist, können Sie bestimmen, wie Crésus den Wert eines Tages für das Taggeld und einen Tag Lohnkorrektur ermitteln soll.

Andererseits ist es wichtig, dass Sie angeben können, ob die vom Unternehmen für die ersten Tage ausgerichteten Taggelder und die von der Versicherung für die Folgetage ausgerichteten Taggelder den Anspruch auf den 13. Monatslohn und/oder auf Feriengeld einschliessen sollen oder nicht.

Es ist darauf zu achten, dass die Zuordnung der Einkünfte und der Lohnkorrekturen in der Maske Unternehmen > Felder definieren (§19.7.4 Felder vom Typ Einkünfte) korrekt eingestellt ist: Schliessen die Einkünfte den Anspruch auf den 13. Monatslohn ein, dürfen sie bei der Basis 13. Monatslohn nicht eingeschlossen werden und umgekehrt. Dasselbe gilt für die Ferien.

    Berechnet die Lohnkorrektur auf 365 Tagen: Ist diese Option aktiviert, berechnet Crésus 1/365 des Jahreslohns als Wert eines Fehltages bzw. als Taggeld. Sind diese Kästchen nicht aktiviert, stützt sich die Schätzung auf 1/360 des Jahreslohns.
  • Anzahl erste Tage: Anzahl Tage, die in der Regel zulasten des Arbeitgebers gehen, bevor die Versicherung Taggelder ausrichtet. Man spricht auch von Karenztagen.
  • Satz erste Tage: während der ersten Tage gedeckter Lohnanteil. Hat der Angestellte Anspruch auf den vollen Lohn, geben Sie 100 % ein.
  • Max. Anzahl erste Tage Unfall pro Jahr: maximale Gesamtzahl erster Tage pro Jahr. Besteht keine Obergrenze, lassen Sie das Feld leer.
  • Satz Folgetage: Prozentsatz des von der Unfallversicherung bezahlten Taggeldes.
  • Max. Folgetage pro Jahr: maximale Anzahl Tage pro Jahr, für die von der Versicherung Taggelder bezahlt werden. Besteht keine Obergrenze, lassen Sie das Feld leer.
  • Satz Zusatztaggeld: Prozentsatz der Deckung des von der Grundversicherung während der Folgetage nicht gedeckten Anteils durch eine Zusatzversicherung.
  • Satz Zusatzlohn: Prozentsatz der Deckung des von der Grundversicherung während der Folgetage nicht gedeckten Anteils durch den Arbeitgeber.
  • Anteil der abgedeckten Lohneinbusse: Wenn der Lohn für die ersten Tage und die Taggelder für die folgenden Tage nicht den gesamten üblichen Lohn abdecken, kann der Lohnausfall ganz oder teilweise abgedeckt werden. Crésus berechnet die Differenz zwischen dem normalen Bruttolohn und dem eben genannten Betrag. Bei einem Satz von 100 % ist die gesamte Lohneinbusse gedeckt. Diese Deckung hängt von der Option Lohneinbusse ausgeglichen in den Daten des/der Angestellten ab (§20.1.7 Taggelder).
  • Integriert den 13. in den Unfall-Det. der ersten Tage /
  • Integriert das Feriengeld in den Unfall-Det. der ersten Tage: Wenn diese Option aktiviert wurde, integriert Crésus den Anspruch auf den 13. Monatslohn bzw. den Feriengeldanspruch in den für den Lohn für die ersten Tage vorgeschlagenen Betrag. In der Regel ist dies nicht der Fall. Der bei Abwesenheiten geschuldete 13. Monatslohn und/oder das entsprechend geschuldete Feriengeld werden mit dem normalen 13. Monatslohn oder Feriengeld ausgezahlt.
  • Integriert den 13. in den Unfall-Det. der Folgetage /
  • Integriert das Feriengeld in den Unfall-Det. der Folgetage: Wenn diese Option aktiviert wurde, integriert Crésus den Anspruch auf den 13. Monatslohn bzw. den Feriengeldanspruch in den für den Lohn für die Folgetage vorgeschlagenen Betrag. Dies ist der Normalfall.
  • Max. Anspruch auf Mutterschaftstaggeld: Crésus schlägt für die Anzahl Taggelder bei Mutterschaft eine Obergrenze vor. In der Regel 98 Tage, d. h. 14 Wochen.
  • Höchstbetrag Mutterschaftstaggeld: Die Höhe des Taggeldes ist in den Daten der Angestellten festzulegen. Crésus gibt an, ob der eingegebene Betrag die hier angegebene Obergrenze übersteigt. Die vom Bund 2014 festgelegte Obergrenze beträgt 196.– pro Tag.
  • Mutterschaftsentschädigung Zusatztaggeld (%): wird nur verwendet, wenn bei Mutterschaft eine einmalige Auszahlung eines Zusatztaggeldes erfolgt. Diese Entschädigung wird in der Regel in den Daten der Angestellten erfasst.

Die Einstellungen zum Militärdienst folgen derselben Logik wie bei den krankheits- oder unfallbedingten Abwesenheiten.

Die hier vorgenommenen Einstellungen gelten für alle Angestellten. Die vorgeschlagenen Beträge können in den Daten des/der Angestellten oder bei der Eingabe eines Lohnes mit Fehltagen einzeln geändert werden.

19.6.6Registerkarte Lohnausweis

Einstellungen für den Lohnausweis.

Überprüfen Sie unbedingt die Zuordnung der verschiedenen Lohnelemente zu den einzelnen Punkten des Lohnausweises. Drucken Sie das Swissdec-Dokument 1.1 Lohnartenstamm aus und verwenden Sie bei Bedarf den Befehl Unternehmen > Felder definieren, um die Position im Lohnausweis zu bestimmen (§19.7.4 Felder vom Typ Einkünfte und §19.7.6 Felder vom Typ Basen). Verwenden Sie im Jahresverlauf die Druckvorlage 1-1: Lohnartenstamm (nur benutzte Lohnarten), bei dem die im Geschäftsjahr nicht verwendeten Felder nicht ausgedruckt werden, oder die Druckvorlage 3-0b: Bestandteile des Lohnausweises, Total Unternehmen, die alle Beträge anzeigt, die in den verschiedenen Feldern des Ausweises aufsummiert werden.

Die Optionen sind selbsterklärend. Für weitere Informationen lesen Sie die Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises der Schweizerischen Steuerkonferenz, die Sie auf der Website Lohnausweis herunterladen können.

Gewisse Felder zeigen Zusatzoptionen an, wenn sie aktiviert werden.

  • Kontaktperson: erscheint auf dem Lohnausweis unten.
  • Spesenreglement genehmigt: Aktivieren Sie diese Option, wenn das Unternehmen ein Spesenreglement festgelegt hat, das von der kantonalen Steuerverwaltung genehmigt wurde. Die Vergütungen für effektive Reise-, Verpflegungs- und Übernachtungsspesen werden im Feld 13.1.1 des Lohnausweises nicht ausgedruckt. Der amtliche Text wird unter Ziff. 15 des Lohnausweises ausgedruckt. Auch die Felder Spesenreglement genehmigt im Kanton und Spesenreglement genehmigt am sind auszufüllen.
  • Bedingungen von Rz 52 eingehalten: Wenn dieses Kästchen aktiviert ist, werden die Rückerstattungen der effektiven Spesen nicht gemäss den Bestimmungen der Randziffer 52 der Wegleitung zum Ausfüllen des Lohnausweises unter der Rubrik 13.1.1 ausgewiesen.
  • Lohnausweis 15: allgemeine Bemerkungen: Der hier eingegebene Text wird unter Punkt 15 des Lohnausweises aller Angestellten ausgedruckt.

Diese Punkte können auch für Abteilungen (§19.12 Abteilung) oder die einzelnen Angestellten (§20.1.10 Lohnausweis) definiert werden.

19.6.7Registerkarte Standard-Angestellter

Die Daten in dieser Registerkarte werden standardmässig für alle Angestellten verwendet. Findet Crésus jedoch im entsprechenden Feld bei den Daten des/der Angestellten oder seiner/ihrer Abteilung eine Eintragung, hat diese Vorrang vor den hier eingegebenen Daten. Die Bezeichnungen der verschiedenen Sätze sind selbsterklärend. Es sind die Koeffizienten der entsprechenden Felder.

Die Optionen dieser Registerkarte werden nur berücksichtigt, wenn die entsprechende Option bei den Daten des/der Angestellten oder der Abteilung «neutral» ist, wie unter link im Aufbau erklärt.

  • Verbuchung, Analytisch: Liste von Konten und analytischen Codes, die bei der Verbuchung zu verwenden sind, wenn das Konto oder der Code bei den Daten des/der Angestellten oder der Abteilung nicht speziell angegeben ist (§19.11 Verbuchung für die Finanzbuchhaltung).
19.6.8Registerkarte Statistik als Standard

Wenn Sie beschlossen haben, die Daten für die Schweizerische Lohnstrukturerhebung des BFS mit Swissdec zu exportieren (§21.4 Swissdec-Werkzeuge), müssen Sie die Daten aller Angestellten ergänzen. Die hier gemachten Angaben werden standardmässig für alle Angestellten verwendet, wenn Sie bei den Daten des/der Angestellten oder der Abteilung keinen besonderen Wert eingegeben haben (§19.12 Abteilung).

  • Der ausgeübte Beruf muss in Form von Freitext eingegeben werden, es gibt keine Standardliste der Berufe.

Weitere Angaben zu allen statistischen Fragen finden Sie direkt beim BFS unter www.bfs.admin.ch.

All diese Felder können einzeln in den Daten des/der Angestellten ausgefüllt werden (§20.1.12 Statistiken (BFS)).

19.6.9Registerkarte MEROBA

Diese Registerkarte wird nur angezeigt, wenn Sie im Verwaltermodus unter Optionen > Einstellungen die Option Benutzt den MEROBA-Modus aktiviert haben. Die hier aufgeführten Werte gelten für diese Kasse.

Die MEROBA-Dokumente sind an die jeweilige Situation anzupassen. Kontaktieren Sie bei Bedarf unseren technischen Support.

19.7Felder definieren

Mit dem Befehl Unternehmen > Felder definieren wird eine Maske geöffnet, die eine Liste aller bei der Berechnung der Löhne verwendeten Felder anzeigt.

  • Die Bezeichnungen der Felder können geändert werden. Geben Sie in der entsprechenden Zeile einfach die neue Bezeichnung ein.
  • Die Software unterscheidet Modellfelder von Benutzerfeldern.
  • Modellfelder sind vordefiniert und können nur teilweise verändert werden. Sie können sie neu benennen und die Basen und die Punkte ändern, unter denen sie auf dem Lohnausweis erscheinen.
    Alle Einstellungen, die nicht verändert werden können, sind in der Maske ausgegraut.
  • Sie können Ihre eigenen Felder erstellen und nach eigenem Ermessen einstellen (§19.7.7 Erstellung eigener Felder).

Es gibt vier Arten von Feldern: Daten, Einkünfte, Abzüge und Basen (link im Aufbau). Wählen Sie, welche Art angezeigt werden soll.

Möglicherweise müssen Sie je nach den Besonderheiten Ihrer Anwendung neue Felder oder Basen erstellen.

  • Mit den Schaltflächen Neu und Duplizieren wird ein neues Feld der ausgewählten Art angelegt. Die Erstellung von Feldern wird unter §19.7.7 Erstellung eigener Felder beschrieben.
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Löschen, um ein persönliches Feld zu löschen. Diese Schaltfläche ist deaktiviert, wenn es sich um ein Modellfeld handelt oder wenn das Feld bereits einen Betrag enthält.
  • Verwenden Sie die Schaltflächen Nach oben / Nach unten, um das gewählte Feld in der Liste nach oben oder nach unten zu verschieben. Die Reihenfolge der Felder bestimmt ihre Position in den Eingabemasken, beim Ausdrucken gewisser Dokumente und in den Listen, in denen ein Feld gewählt werden muss. Diese Schaltflächen sind bei eingeschaltetem Filter deaktiviert (§19.7.8 Filter).
  • Mit einem Trennungsfeld werden im Ausdruck zwei Felder getrennt oder Zwischenergebnisse angezeigt. Klicken Sie auf die Schaltfläche Trennung, um nach dem ausgewählten Feld eine Textzeile einzufügen. Diese Schaltfläche ist bei eingeschaltetem Filter deaktiviert (§19.7.9 Felder importieren/exportieren).
  • Klicken Sie auf die Schaltfläche Importieren, um ein oder mehrere Felder aus einer zuvor exportierten Liste zu übernehmen (§19.7.9 Felder importieren/exportieren)
  • Mit der Schaltfläche Exportieren können Sie die Liste aller Felder (der vier Feldarten) in eine Datei exportieren. Mit dieser Datei können Sie Felder in eine andere Lohnbuchhaltung importieren (§19.7.9 Felder importieren/exportieren).

Sie können die Felder zur Eingabe der Stammdaten und Löhne so einstellen, dass die nicht benötigten Felder nicht angezeigt werden; Sie können auch eigene Registerkarten erstellen (siehe §27 Einstellungen für die Eingabe vornehmen).Mit dieser Datei können Sie Felder in eine andere Lohnbuchhaltung importieren (§19.7.9 Felder importieren/exportieren). Der Swissdec-Standard sieht vor, dass die Lohnartnummer (§19.7.1 Die Lohnartnummer) und die fett angezeigten Optionen nicht mehr geändert werden können, sobald ein Feld benutzt wurde. Die Änderungen in einem Feld haben nie Einfluss auf den Betrag eines zuvor berechneten Lohnes. Bevor Sie mit der Übertragung der Löhne beginnen, müssen Sie deshalb unbedingt alle Werte der Felder überprüfen.

19.7.1Die Lohnartnummer

Die Lohnartnummer (LA) ist die Identifikationsnummer des Feldes in den verschiedenen Registerkarten und auf den ausgedruckten Dokumenten.

Diese Nummer ist einmalig und obligatorisch.

Erstellen Sie ein neues Feld, müssen Sie ihm eine Lohnart zuordnen. Dafür gibt es keine allgemein verbindliche Norm. Wir empfehlen Ihnen aber, sich an die von Swissdec gelieferten Lohnarten zu halten.

Nach der Verwendung eines Feldes kann seine Lohnart nicht mehr geändert werden.

Felder, deren Lohnart ähnliche Wurzel aufweisen, sind miteinander verknüpft. In diesem Beispiel sind die Felder

1000. Monatslohn

1000.1 Monatslohn variabel

1000.2 Monatslohn Aushilfe

durch die LA 1000 verknüpft. Die an einem dieser Felder vorgenommenen grundlegenden Änderungen (kumulierte Angaben im Lohnausweis, massgebend für …, statistischer Code) werden auch auf die anderen Felder übertragen. Wenn Sie ein Feld dieser Gruppe ändern, zeigt Crésus eine Meldung an, dass die Änderungen auf die anderen Felder der gleichen Art übertragen werden:

19.7.2Gemeinsame Elemente

In den verschiedenen Registerkarten der Maske Felder definieren gibt es gemeinsame Elemente.

Haupt-Registerkarte

Die Namen der Felder können frei gewählt und geändert werden.

Ursprünglicher Standardtext erscheint nur bei Modellfeldern. Gegebenenfalls können die Texte mit den Schaltflächen Zurücksetzen und Alle Texte zurücksetzen wieder auf die Bezeichnung der von Crésus Lohnbuchhaltung gelieferten Vorlagen zurückgesetzt werden.

Da Crésus Lohnbuchhaltung mehrsprachig ist, hat jedes Feld in jeder der vier Sprachen eine eigene Bezeichnung. Wählen Sie in der Drop-down-Liste die gewünschte Sprache. Wollen Sie Dokumente auf Englisch oder Italienisch drucken, müssen Sie die Namen der verwendeten Felder übersetzen.

  • Diese Einkunft erscheint kumuliert unter folgendem Punkt des Lohnausweises: Hier können Sie einstellen, unter welchem Punkt des Lohnausweises diese Einkunft erscheinen soll. Die Beträge für alle Elemente eines Punktes werden automatisch zusammengerechnet.
  • Quellensteuercode: Bei der Datenübermittlung über Swissdec (§9 Die Abrechnungen über Swissdec exportieren) werden die Einkünfte mit einem speziellen Code gekennzeichnet, je nachdem, wo sie auf dem Lohnausweis erscheinen. So weisen die Felder, die unter Ziffer 1. Lohn auf dem Lohnausweis aufgeführt werden, den Code A: QST-Lohn auf.

In den meisten Fällen ist dieser Code für einen bestimmten Punkt auf dem Lohnausweis immer derselbe, aber es gibt Ausnahmen:

  • Für die Felder unter Ziffer 3. Unregelmässige Leistungen des Lohnausweises kann der Code E: Unregelmässige Leistungen oder D: Abgangsentschädigung verwendet werden.
  • Für Felder, die nicht auf dem Lohnausweis aufgeführt werden, kann der Code H: Familienzulagen oder der CodeC: Kirchensteuer GE verwendet werden.

Wenn Sie ein Feld unter einer anderen Ziffer des Lohnausweises als momentan definiert kumulieren wollen oder wenn Sie ein persönliches Feld erstellen (§19.7.7 Erstellung eigener Felder), müssen Sie den Code in der Drop-down-Liste auswählen, wenn sie angezeigt wird. Öffnet sich die Liste nicht, ist der zuzuweisende Code grundsätzlich eindeutig.

  • Swissdec-Statistikcode swissdec2: Diese Angabe ist für die Übermittlung von Daten an das Bundesamt für Statistik (BFS) erforderlich. Sie müssen Ihre eigenen Felder nach den Bestimmungen des BFS einem der vorgeschlagenen Codes zuordnen. Sehen Sie dazu Absatz 6.5.3 ff. der Richtlinien Lohnstandard-CH (ELM), die Sie auf der Website www.swissdec.ch über die Drop-down-Liste ERP-HERSTELLER herunterladen können.
Registerkarten Berechnungen und Arbeitgeber

Die Registerkarte Arbeitgeber ist nur für die Abzüge sichtbar.

Die Felder bestehen aus folgenden Elementen (§17 Felder):

  • Basis: Basiswert, Einheitswert
  • Koeffizient: Koeffizient, Satz, Multiplikator, Divisor
  • Wert (Betrag): Betrag der Einkunft oder des Abzugs (berechneter Wert)
  • Koeffizient Arbeitgeber: Koeffizient des Arbeitgeberanteils des Abzugs
  • Wert Arbeitgeber (Betrag): berechneter Wert zulasten des Arbeitgebers

Gemäss Berechnung: ermöglicht die Eingabe einer Formel zur Ermittlung des Wertes. Gibt es keine Formel, muss der Wert vom Benutzer eingegeben werden.

Um den Berechnungsmodus zu deaktivieren, müssen Sie die Formel mit dem Editor löschen.

  • Veränderbar: erlaubt dem Benutzer, den berechneten Wert durch einen direkt eingegebenen Wert zu ersetzen.
  • Über die Schaltflächen Formel gelangen Sie in den Formeleditor, der unter §31 Der Formeleditor beschrieben wird.
  • Basis / Koeffizient: Für ein Feld kann eine spezielle Bezeichnung angezeigt werden. Der Koeffizient des Feldes AHV-Beitrag beispielsweise heisst Satz AHV.

Registerkarte Modi

Eingabe: Wahl des Automatismus für die Datenspeicherung.

  • Individuell: Der eingegebene Wert gilt nur für den ausgewählten Angestellten.
  • Pro Abteilung: Der eingegebene Wert gilt für die ganze Abteilung.
  • Global: Der eingegebene Wert gilt für alle Angestellten.

Eingabemaske: Hier können Sie einstellen, wie dieses Feld in der entsprechenden Eingabemaske erscheint.

  • Immer anzeigen: Die Zeile wird immer angezeigt.
  • Anzeigen, wenn nicht null: Das Feld wird nur angezeigt, wenn der Wert nicht gleich null ist.
  • Anzeigen gemäss Berechnung: Die Zeile wird nur angezeigt, wenn die Formel 1 oder mehr ergibt.

Drucken: Hier können Sie einstellen, wann das Feld ausgedruckt wird:

  • Immer drucken: Die Zeile wird immer ausgedruckt.
  • Drucken, wenn nicht null: Das Feld wird nur ausgedruckt, wenn der Wert nicht gleich null ist.
  • Drucken gemäss Berechnung: Die Zeile wird nur ausgedruckt, wenn die Formel 1 oder mehr ergibt.

Damit ein Feld nie angezeigt oder ausgedruckt wird, geben Sie bei einer Formel unter Anzeigen (Drucken) gemäss Berechnung den Wert 0 ein.

Feldname gemäss Berechnung: Hier können Sie den Namen des angezeigten Feldes unter Verwendung einer Formel ändern.

Obligatorisch gemäss Berechnung: Ergibt diese Formel einen nicht leeren Text, kann die Maske, wo der Wert erfasst wird, nicht geschlossen werden, und der berechnete Text wird als Fehlermeldung angezeigt.

19.7.3Felder vom Typ Daten

Hier finden Sie die verschiedenen Daten für das Unternehmen und die Angestellten sowie Systemfelder. Der Benutzer kann sie in den Masken Unternehmen > Stammdaten, Unternehmen > Koeffizienten und Personal > Angestellten ändern einsehen und anpassen.

Registerkarte Einstellungen

Hier können Sie die Art der Informationen auswählen, die das Feld enthalten kann:

  • Numerisch: Das Feld kann einen Wert (Menge oder Betrag) enthalten.
  • Ganze Zahl: Das Feld kann einen positiven oder einen negativen Wert (Menge oder Betrag) ohne Dezimalstellen enthalten.
  • Alphanumerisch: Das Feld kann einen beliebigen Text enthalten. Hier können Sie ausserdem einstellen, ob der Text des Feldes in Grossbuchstaben erscheinen soll, und die maximale Textlänge angeben. Eine maximale Textlänge 0 bedeutet, dass kein Maximum vorgegeben ist.
  • Alphanumerische Felder können als Schaltflächen dargestellt werden:
    • Durchsuchen: Öffnet eine Windows-Explorer-Maske, auf der ein Ordner ausgewählt werden kann. Der ausgewählte Ordner wird im Feld gespeichert.
    • Öffnen: Verwendet den Inhalt des Feldes, als ob es eine Windows-Befehlszeile wäre.
  • Datum: Das Feld kann ein Datum enthalten.
  • Ja/Nein: Das Feld wird als Option angezeigt, die aktiviert oder deaktiviert werden kann.
  • %: Das Feld enthält einen Prozentsatz.
  • Adresse: Das Feld ist eine zusammengesetzte Adresse. Für die Erfassung steht eine spezifische Maske zur Verfügung.
  • Liste: Das Feld enthält eine Liste von Werten. In den Eingabemasken erscheint sie als Drop-down-Liste. Um die Liste der vorgeschlagenen Werte zu ergänzen, klicken Sie auf die Schaltfläche Liste und verwenden Sie die Funktion LISTEDEF() im Formeleditor (§31 Der Formeleditor). Eine Liste umfasst mehrere Textelemente, die mit einem beliebigen numerischen Wert verknüpft sind. Sie können sowohl die Zeichenkette als auch den damit verknüpften Wert aufrufen.
  • Etwa um diese Drop-down-Liste Art Tätigkeit zu erhalten,

  • wird das Feld (Schaltfläche Liste) wie folgt definiert:

Die numerischen Werte können, müssen aber nicht eine Abfolge von Werten in einer bestimmten Reihenfolge sein.

In den Eingabemasken wird dieses Feld wie folgt angezeigt:

Platzieren Sie bei der Gestaltung eines auszudruckenden Dokuments oder einer Anzeigemaske am Bildschirm das Feld selbst (§28 Verwaltung der Vorlagen), wird der Text des Feldes angezeigt.

Bei einer Formel (§31 Der Formeleditor) erhalten Sie mit der Funktion STRING(@Liste) Zugang zum ausgewählten Text. In unserem Beispiel ergibt STRING(@Daten:Art der Aktivität) Extern.

Bei einer Formel (§31 Der Formeleditor) erhalten Sie mit der Funktion ZAHL(@Liste) Zugang zum numerischen Wert, der mit dem gewählten Text verknüpft ist. In unserem Beispiel ergibt ZAHL(@Daten:Art der Aktivität) 2.

Wurde keine Wahl getroffen, bleibt das Feld leer und der ausgegebene Wert ist –1.

Die übrigen möglichen Parameter sind:

  • Für den Angestellten: Das Feld enthält einen Wert für jeden Angestellten oder betrifft die Berechnung der Abzüge zulasten des Angestellten.
  • Für den Arbeitgeber: Das Feld enthält einen einzigen Wert für das ganze Unternehmen oder betrifft die Berechnung der Abzüge zulasten des Arbeitgebers.
  • Feldname Arbeitgeber: Hier kann angegeben werden, ob sich der Feldname für den Arbeitgeber vom Feldnamen für die Angestellten unterscheiden soll.
Registerkarte Berechnungen

Verwenden Sie den Formeleditor (§31 Der Formeleditor), um einen Standardwert für das Feld zu bestimmen. Dieser Wert kann anschliessend von Hand geändert werden.

Die Einstellungen erlauben Ihnen auch zu wählen, wo der Wert zu entnehmen ist:

  • Daten des/der Angestellten
  • Daten der Abteilung
  • Daten der Firma

Sind alle drei Optionen aktiviert, können Sie einen Wert bei den Daten des Unternehmens und/oder bei den Daten jeder Abteilung und/oder bei den Daten der einzelnen Angestellten eingeben. In diesem Fall wird bei der Berechnung eines Lohns der Wert vorrangig aus den Daten des/der Angestellten oder, falls dieses Feld leer ist, den Daten der Abteilung oder den Daten des Unternehmens übernommen.

  • Übertrag von Monat zu Monat: siehe unten.
  • Nur globaler Wert: Der Wert dieses Feldes bleibt das ganze Jahr über unverändert. Ist die Option nicht angekreuzt, kann sich der Wert zwischen den einzelnen Zahlperioden verändern.
  • Temporäre Berechnung: Ist diese Option aktiviert, wird das Ergebnis der Berechnung nicht gespeichert, sondern bei jeder Verwendung des Feldes neu berechnet.
19.7.4Felder vom Typ Einkünfte
  • Übertrag von Monat zu Monat: Die bei der Eingabe des Lohnes eines Monats geänderten Werte (Basis, Koeffizient und Betrag) werden auf den folgenden Monat übertragen.
  • Übertragene Basis: Nur die bei der Erfassung des Lohnes eines Monats eingegebene Basis wird auf den folgenden Lohn übertragen.
  • Negativ: Ist eine Einkunft negativ, verringern sich dadurch die damit verbundenen Basen, was bei Abzügen nicht der Fall ist (siehe unten Diese Einkunft ist massgebend für).
  • Diese Einkunft ist massgebend für: Lohnarten summieren die Beträge für die Berechnung der Abzüge auf. Aktivierte Optionen zeigen an, dass das ausgewählte Feld der entsprechenden Lohnart zuzurechnen ist. Ist beispielsweise die Option 9010 AHV-Basis aktiviert, wird der Wert zum Gesamtbetrag hinzugerechnet, auf dem die AHV-Beiträge erhoben werden. Ist die Einkunft mit dem Attribut Negativ versehen (siehe oben), wird der Betrag von den angekreuzten Basen abgezogen.

Die Liste der hier vorgegebenen Lohnarten kann variieren, wenn der Benutzer den Namen der Basen geändert hat oder wenn neue Basen hinzugefügt wurden. Die Namen der Basen sind selbsterklärend. Wir weisen an dieser Stelle nur auf Besonderheiten hin.

Die Zuordnung zu einer Basis mit fetter Bezeichnung kann nicht geändert werden, wenn das Feld bereits einen Wert enthält. Es ist daher wichtig, die Felder vor der Erstellung der Löhne richtig einzustellen. Es wird dringend empfohlen, das Swissdec-Dokument Lohnarten auszudrucken, um die Zuordnung der Felder zu den verschiedenen Basen zu überprüfen (§3.8 Ein Dokument ausdrucken).

Die drei Lohnarten 5000, 6500 und 6600 sind miteinander verknüpft und betreffen alle Beträge, die tatsächlich mit dem Lohn ausbezahlt werden. Die Lohnart 6500 hat die Lohnart 6600 zur Folge und die Lohnart 5000 hat die Lohnarten 6500 und 6600 zur Folge. Diese Nummern ermöglichen eine Unterscheidung der Beträge und bestimmen ihre Anordnung im Lohnausweis (siehe Hinweis unten).

  • 5000 Total brutto: Umfasst die reinen Lohnbestandteile (Lohn, 13. Monatslohn, Feriengeld usw.).
  • 6500 Nettolohn: Umfasst die Betriebselemente des Unternehmens, die nicht reine Lohnelemente sind (Prämien, Spesenrückerstattungen oder Pauschalspesen).
  • 6600 Auszuzahlender Lohn: Umfasst mit dem Lohn ausbezahlte, aber nicht ihm angehörende Beträge (Kinderzulagen, sofern sie nicht direkt von der FAK ausgerichtet werden, verschiedene Rückerstattungen).

Ist die Lohnart 6600 nicht aktiviert, handelt es sich um einen Richtwert, der bei der Berechnung des ausbezahlten Betrags keine Rolle spielt (z. B. direkt von der Familienausgleichskasse bezahlte Zulagen), aber in gewissen Dokumenten erscheinen kann. Dies ist der Fall bei den Naturalleistungen oder anderen Leistungen, die nicht in bar ausbezahlt werden, aber auch bei Beträgen, die der Quellensteuer unterstehen und die nicht mit dem Lohn ausbezahlt werden.
I

n den Vorlagen Lohnabrechnung der Basisausführung von Crésus Lohnbuchhaltung sind die verschiedenen Elemente in mehreren Bereichen angeordnet.Im zweiten Bereich erscheinen die Beiträge und Abzüge. So erhält man den Nettolohn.Der dritte Bereich enthält alle Elemente vom Typ 6500, aber ohne 5000. So erhält man den Nettobetrag.Der vierte Bereich enthält Elemente vom Typ 6600, aber ohne 6500 und 5000. So erhält man den ausbezahlten Betrag. Elemente, die nicht zur Lohnart 6600 gehören, sind unter dem ausbezahlten Betrag in einem Bereich mit der Bezeichnung Besondere Beträge angegeben.

  • 9020 ALV-Basis: Die ALV-Basis entspricht standardmässig der AHV-Basis. Diese Option ist verborgen, ausser Sie wechseln in den speziellen Modus, der die ALV-Basis von der AHV-Basis unterscheidet (§21.2 Einstellungen).
  • Basis für den GAV-Beitrag: Die Basis für den GAV-Beitrag entspricht standardmässig der AHV-Basis. Diese Option ist verborgen, ausser Sie wechseln in den speziellen Modus, der diese Basis von der AHV-Basis unterscheidet (§21.2 Einstellungen)

Die Lohnmeldung an die BVG-Kasse zur Ermittlung der festen BVG-Abzüge beruht auf annualisierten Beträgen auf den mit BVG markierten Feldern.

  • BVG: veranschlagter Betrag: Ist dieses Kästchen aktiviert, wird das Feld als Monatslohn betrachtet. Ist das Feld für die Basis 13. Monatslohn massgebend, wird es für die Annualisierung mit 13 multipliziert, sonst mit 12.Ist dieses Kästchen nicht aktiviert, wird das Feld als Stundenlohn betrachtet. Die Annualisierung berücksichtigt die vom Angestellten im vorangegangenen Geschäftsjahr geleistete Stundenzahl.
  • BVG: einmaliger Jahresbetrag: Diese Felder werden als ausserordentliche Prämien betrachtet und nur einmal zum oben stehenden annualisierten Betrag hinzugefügt.

Der BVG-pflichtige jährliche Gesamtbetrag wird in den Daten des/der Angestellten unter Berechneter BVG-pflichtiger Jahresbetrag vorgeschlagen. Der anlässlich des Beitragsgesuchs von Swissdec an die BVG-Kasse übermittelte Betrag ist der Übermittelte BVG-pflichtige Jahresbetrag.

  • Abzug von der AHV-Basis für Spesen: In gewissen Fällen unterliegt ein Teil der Spesenrückerstattungen nicht der AHV. Crésus zieht von der AHV-Basis einen Prozentsatz ab, der in den Daten des/der Angestellten definiert ist (siehe §20.1.13 Verschiedenes).
  • Basis für Zulagen: Fasst die Beträge für Kinderzulagen zusammen.

Die Kinderzulagen werden bei der Erfassung angegeben, erscheinen aber in den verschiedenen Abrechnungen im Feld 3000 Kinderzulagen als ein einziger Gesamtbetrag. Um ein neues Feld zu erstellen, das in diesem Gesamtbetrag enthalten sein muss, verdoppeln Sie ein bestehendes Kinderzulagen-Feld und nehmen Sie darin die notwendigen Änderungen vor.

  • QS: Ordentliche Entschädigung: Bei der Ermittlung der Quellensteuer wird dieser Betrag entsprechend dem Beschäftigungsgrad des/der Angestellten und der Anzahl Tage der Periode auf Monats-/Jahresbasis umgerechnet.
  • Basis Lohneinbusse: Bei einer Absenz ist dieses Feld vom berechneten Lohn abzuziehen. Es wird von den für das Feld angegebenen Basen abgezogen. Die betreffenden Beträge werden im Feld 2051. (-) Lohneinbusse kumuliert.
  • Basis Korrektur für Leistungen Dritter: Das Feld ist eine Drittleistung, sie wird von den für dieses Feld angegebenen Basen abgezogen. Die betreffenden Beträge werden im Feld 2052. (-) Korrektur für Leistungen Dritte kumuliert.
    Siehe auch (-) Lohneinbusse und (-)Korrektur Versicherungsleistung §20.2.5 Taggelder).

Die Lohnkorrekturen Unfall/Krankheit werden bei der Erfassung angegeben, jedoch beim Ausdruck von Dokumenten in einem einzigen Feld Lohnkorrektur zusammengefasst.

  • Grund (gilt nur, wenn Sie eine MEROBA-Kundennummer eingegeben haben, §19.1.5 Registerkarte MEROBA): Geben Sie hier den Arbeitsgrund für die verschiedenen Felder an.
Registerkarte Berechnungen

Die Berechnungen der Modellfelder können nicht bearbeitet werden. Informationen über die Berechnungen der Felder finden Sie unter §19.6.3 Registerkarte ALV.

Wenn nötig können Sie die Nr. und die Bezeichnung anpassen, die in den Eingabemasken für die Basis (Parameter) und den Koeffizienten (Menge, Satz) jedes Feldes angezeigt werden.

Zum Feriengeld und zu den Feiertagsentschädigungen

Je nachdem, ob das Feriengeld unter Berücksichtigung der Feiertagsentschädigungen oder umgekehrt die Feiertagsentschädigungen basierend auf dem Feriengeld berechnet werden müssen, ist die Basis Feiertage für das Feld Feriengeld % und die Basis Ferien für das Feld Feiertagsentschädigung % anzupassen. Standardmässig berechnet das Modell die Ferien basierend auf den Feiertagen.

Zu den freiwilligen Anteilen

Übernimmt ein Arbeitgeber Versicherungsprämien oder andere vom Angestellten geschuldete Beträge, sind diese vom Arbeitgeber übernommenen Arbeitnehmeranteile steuer- und je nach Fall sozialabgabepflichtig. Dies kann auf zwei verschiedene Arten gehandhabt werden:

  • Der übernommene Arbeitnehmeranteil wird zu allen Basen einschliesslich des gesamten Bruttobetrags hinzugefügt und anschliessend wieder abgezogen.
  • Der übernommene Anteil wird zu den betroffenen Basen hinzugefügt, ist jedoch nicht Teil des totalen Bruttolohns. Somit ist kein entsprechender Abzug vorzunehmen.

Die Modellfelder der freiwilligen Übernahmen werden standardmässig nach der ersten Methode verarbeitet und automatisch abgezogen.

Im folgenden Beispiel ist der Vom AG übern. AN-Anteil KTG quellensteuerpflichtig. Er wird zum Gesamtbetrag und zur Steuerbasis hinzugefügt und anschliessend abgezogen.

Ändern Sie die Definition des Feldes, damit es nicht mehr mit dem auszuzahlenden Lohn verbunden ist, gilt es als lohnunabhängig, und der Betrag ist nicht vom auszuzahlenden Lohn abzuziehen. Im folgenden Beispiel wird dieser Vom AG übern. AN-Anteil KTG lohnunabhängig berücksichtigt. Er wird jedoch bei der Quellensteuerbasis berücksichtigt.

Dies gilt für die unten stehenden Modellfelder. Fügen Sie eine von Ihnen definierte Einkunft hinzu, müssen Sie das Korrekturfeld selbst erstellen.

Die Fringe Benefits können ebenfalls nach den beiden oben beschriebenen Methoden verarbeitet werden.

Im Modell werden die folgenden Einkünfte automatisch verarbeitet, je nachdem ob sie der Basis 6600 zugeordnet sind:

  • Privatanteil Geschäftswagen, Mitarbeiteroptionen und Arbeitnehmeraktien werden unter Ausgleich geldwerte Vorteile abgezogen.
  • Vom AG übern. AN-Anteil UVGZ wird unter Ausgleich geldwerte Vorteile (UVG) abgezogen.
  • Vom AG übern. AN-Anteil KTG wird unter Ausgleich geldwerte Vorteile (KTG) abgezogen.
  • Vom AG übern. AN-Anteil BVG wird unter Ausgleich BVG-Beiträge Arbeitgeber abgezogen.
  • Vom AG übern. AN-Anteil Einkauf BVG wird unter Ausgleich BVG-Einkauf Arbeitgeber abgezogen.
  • Die Fringe Benefits Gratiswohnung, Gratisverpflegung und Verbilligung Mietwohnung werden nach der ersten Methode verwaltet und unter Ausgleich Naturalleistungen abgezogen.
Zum Privatanteil Geschäftswagen

Wenn ein Angestellter einen Geschäftswagen zum privaten Gebrauch nutzt, stellt dies eine Naturalleistung dar, auf der Sozialabgaben und Quellensteuer erhoben werden. Sie wird wie unter §20.1.10 Lohnausweis beschrieben behandelt.

Der Betrag, der den Abgaben untersteht, wird im Feld Privatanteil Geschäftswagen erfasst.

Das Feld Geschäftswagen wird zur Verfügung gestellt ist damit verknüpft, erscheint jedoch nicht auf der Lohnabrechnung und auf anderen Abrechnungen. Es dient nur zur Verbuchung von Aufwandrückgang und von MWST.

19.7.5Felder vom Typ Abzüge
Registerkarte Arbeitgeber

Der Arbeitgeberanteil für den Abzug wird durch eine Formel definiert (§31 Der Formeleditor).

Die Basis ist beim Arbeitgeber- und beim Arbeitnehmeranteil gleich.

Zu den geldwerten Vorteilen

Die Felder Ausgleich Naturalleistungen, Ausgleich geldwerte Vorteile, Ausgleich BVG-Beiträge Arbeitgeber und Ausgleich BVG-Einkauf Arbeitgeber entsprechen den Abzügen für die im vorangegangenen Absatz beschriebenen geldwerten Vorteile oder Naturalleistungen.

19.7.6Felder vom Typ Basen

Die Basen sind zusammengerechnete Beträge, wie etwa die AHV-Basis, auf denen verschiedene Prämien und Abzüge erhoben werden.

Code für Kumulierung (ggf.): Wird ein alphanumerischer Code eingegeben, erscheint die Basis im Teil Diese Einkunft ist massgebend für der Registerkarte Einkünfte. Dieser Code wird auch verwendet bei den Formeln für die Funktionen KUMUL, WENNUNTER und WENNNICHTUNTER (§31.2 Totalisatoren und §31.8 Sonderfunktionen).

Standard für neue Einkünfte: Jede neue Einkunft wird automatisch dieser Basis zugeordnet.

19.7.7Erstellung eigener Felder

Sie können in Ihrer Anwendung Felder hinzufügen.

Verwenden Sie die Schaltfläche Duplizieren, um eine Kopie des momentan ausgewählten Felds zu erstellen. Diese Schaltfläche ist bei eingeschaltetem Filter deaktiviert (§19.7.8 Filter).

  • Das neue Feld wird direkt nach dem kopierten Feld eingefügt.
  • Es wird in denselben Registerkarten angezeigt wie das kopierte Feld.
  • Der Name des Feldes wird nicht kopiert.
  • Die duplizierten Felder haben eine Lohnartnummer, die im Zusammenhang mit dem Originalfeld steht (§19.7.1 Die Lohnartnummer).

Wenn Sie ein Feld duplizieren, müssen Sie unbedingt die mit der Basis und dem Koeffizienten verbundenen Berechnungen prüfen.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Neu, um ein neues Feld oder eine neue Basis hinzuzufügen. Diese Schaltfläche ist bei eingeschaltetem Filter deaktiviert (§19.7.8 Filter).

  • Das neue Feld wird direkt nach dem ausgewählten Feld eingefügt.
  • Je nachdem wird es automatisch in der Registerkarte Spezialeinkünfte oder Spezialabzüge angezeigt.
  • Die neu erstellten Felder haben eine beliebige Lohnartnummer (§19.7.1 Die Lohnartnummer).

Bei den Feldarten Einkünfte und Abzüge wird Ihre Arbeit in den meisten Fällen von einem Assistenten erleichtert:

Handelt es sich um einen Abzug, können Sie angeben, ob ein Arbeitgeberanteil benutzt wird.

Eine Einkunft oder ein Abzug benutzt in der Regel einen Wert, der zum Lohn hinzugefügt oder davon abgezogen wird. Der Wert kann bei der Berechnung des Lohns direkt mit der Tastatur eingegeben werden oder das Ergebnis einer Formel mit einer Basis und/oder einem Koeffizienten sein (§17 Felder). Den Wert erhält man in der Regel, indem die Basis mit dem Koeffizienten multipliziert wird. Die Basis wird oft in den Daten des Arbeitgebers oder des/der Angestellten erfasst (§20.1.14 Spezialeinkünfte und§20.1.15 Spezialabzüge), während der Koeffizient in der Regel bei der Erfassung des Lohnes eingegeben wird.

Markieren Sie die beiden Optionen Benutzt eine Basis und Benutzt einen Koeffizienten, führt Crésus für den Wert automatisch eine Berechnung durch, bei der die Basis mit dem Koeffizienten multipliziert wird. Selbstverständlich können Sie diese Berechnung anschliessend ändern (§19.7.4 Felder vom Typ Einkünfte§19.7.5 Felder vom Typ Abzüge und §31 Der Formeleditor).

Wird Ihr Feld anhand eines Prozentsatzes berechnet, können Sie die Basis in der Drop-down-Liste auswählen. Diese Basis finden Sie in der Formel für die Basis des Feldes.

Die Basis und der Koeffizient der Felder werden in der Maske der Daten aller Angestellten in der Registerkarte Spezialeinkünfte oder Spezialabzüge angezeigt (§20.1.14 Spezialeinkünfte und §20.1.15 Spezialabzüge). Die Basis, der Koeffizient und der Wert werden in der Maske Lohnerfassung in der Registerkarte Spezialeinkünfte oder Spezialabzüge hinzugefügt (§20.2.14 Spezialeinkünfte und Spezialabzüge).

Wenn der Wert nicht das Ergebnis einer Formel ist, sondern bei der Erfassung des Lohnes von Hand eingegeben werden muss, können Sie die Optionen Benutzt eine Basis und Benutzt einen Koeffizienten deaktivieren. Das Feld erscheint dann nicht in den Daten der Angestellten, sondern nur in der entsprechenden Registerkarte bei der Eingabe des Lohnes.

Ist der Betrag eine Konstante, beispielsweise Pauschalspesen, aktivieren Sie nur die Option Benutzt eine Basis. Dann geben Sie bei den Daten des Angestellten einfach die Basis ein, um diesen Wert bei der Erfassung des Lohnes angeboten zu bekommen.

Nachdem Sie den Assistenten für die Erstellung eines neuen Feldes verwendet haben, können Sie natürlich mit dem Befehl Unternehmen > Felder definieren (§19.7 Felder definieren) oder in den verschiedenen Eingabemasken, in denen das Feld erscheint, alle entsprechenden Einstellungen anpassen (§27 Einstellungen für die Eingabe vornehmen).

Da die Registerkarten personalisiert werden können (§27 Einstellungen für die Eingabe vornehmen), werden gewisse Modellfelder möglicherweise nicht angezeigt. Bevor Sie ein neues Feld erstellen, sollten Sie deshalb in der bestehenden Liste nach einem bereits vorhandenen passenden Feld suchen.

19.7.8Filter

Die Filteroption icone filtre steht nur für Elemente vom Typ @Eink:* und @Abz:* (Betragsfelder) zur Verfügung. In der Maske kann ein Kriterium für die Auswahl der Basen eingegeben werden, von denen eine Einkunft gegebenenfalls abhängt.

Hier einige Beispiele:

BRUTTO Nur Felder, die zum Bruttolohn gehören.

!BRUTTO Nur Felder, die nicht zum Bruttolohn gehören.

BRUTTO&AHV Felder, die zum Bruttolohn gehören und der AHV unterliegen.

BRUTTO&!AHV Felder, die zum Bruttolohn gehören, aber nicht der AHV unterliegen.

AHV|UVG Felder, die der AHV oder dem UVG unterliegen.

!AHV|UVG Felder, die nicht der AHV unterliegen oder dem UVG unterliegen.

10.1|10.2 Nur die Abzüge unter Punkt 10.1 oder 10.2 des neuen Lohnausweises.

Eine Liste der Begriffe, die verwendet werden können, finden Sie unter §31.2 Totalisatoren.

19.7.9Felder importieren/exportieren

Die Schaltfläche Exportieren erlaubt die Speicherung aller Felder in einer *.srb-Datei. Sämtliche Merkmale einschliesslich der Position in der Liste und der Registerkarten, in denen das Feld erscheint, werden gespeichert.

Die Schaltfläche Importieren übernimmt eine *.srb-Datei aus einer anderen Anwendung.

Die Maske zeigt eine Liste der Felder an. Crésus prüft jedes zu importierende Feld und bestimmt:

  • ob es neu ist;
  • ob es bereits vorhanden ist, sich jedoch vom bestehenden Feld unterscheidet;
  • ob es mit einem bestehenden Feld übereinstimmt;
  • ob es bereits vorhanden ist, aber älter ist als das bestehende Feld mit demselben Namen.

Entsteht ein Konflikt zwischen einem importierten Feld und einem bestehenden Feld, werden im rechten Teil der Maske die Bestandteile des zu importierenden Feldes und das bestehende Feld sowie diejenigen Felder angezeigt, die an der Berechnung des Feldes beteiligt sind.

Markieren Sie die gewünschten Felder, um Sie in die laufende Anwendung zu importieren.

Aktivieren Sie unten auf der Maske die Optionen, werden automatisch alle das Kriterium erfüllenden Felder markiert.

19.8Datenkontrolle

Dieser Befehl geht die Daten des Unternehmens und der Angestellten durch und zeigt dann eine Zusammenfassung der Fehler und der zu überprüfenden Punkte an. Die Meldungen werden in vier Gruppen aufgeteilt. In jeder Gruppe hebt Crésus Fehler, die obligatorische Angaben betreffen und die unbedingt zu beheben sind, sowie Auslassungen, die vor Jahresende zu ergänzen sind, hervor.

19.9Zugriffe definieren

Die Zugriffe, die in der Liste des Hauptbildschirms vorgeschlagen werden, ermöglichen die rasche und einfache Anzeige Ihrer Angestellten in verschiedenen Ansichten, wobei die Sortier- und Auswahlkriterien einstellbar sind. Die angezeigten Werte sind das Ergebnis einer Berechnung. Die Jahresübersicht von Crésus kann deshalb genutzt werden, um etwas anderes anzuzeigen als den Nettolohn.

Sie können die vordefinierten Zugriffe ändern und personalisierte Zugriffe definieren: Verwenden Sie dafür den Befehl Unternehmen > Zugriffe definieren:

Links sind die bestehenden Zugriffe einschliesslich derjenigen des Standardmodells aufgelistet.

Sie können die Standardzugriffe anpassen. Die Änderung betrifft nur die offene Datei. Löschen Sie einen Standardzugriff, wird er bei der nächsten Öffnung Ihrer Datei wieder aus dem Modell übernommen.

  • Mit den Schaltflächen Hinzufügen, Duplizieren und Löschen können Sie neue Zugriffe hinzufügen oder bestehende Zugriffe löschen.
  • Name: Geben Sie hier den allgemeinen Namen für den Zugriff ein.
  • Name gemäss Berechnung: Wird diese Option verwendet, erhalten Sie nach der Definition des Zugriffs in der Drop-down-Liste verschiedene Einträge zur Auswahl.
    Zum Beispiel zeigt die Berechnung „Kanton: “ + @Daten:Arbeitsplatzkanton für jeden in den Daten der Angestellten verwendeten Arbeitsplatzkanton einen Zugriff an.

Die Angestellten, die dem im Namen des Zugriffs genannten Kriterium entsprechen, werden direkt ausgewählt, in diesem Beispiel für jeden Kanton, ohne dass dafür eine Berechnung eingefügt werden muss.

Auswahl/Sortierung berechnen: Verwenden Sie diese Option, wenn Sie Angestellte auswählen und/oder anders als nach ihrem Namen sortieren wollen. Die hier eingegebene Berechnung führt entweder zu einem numerischen Ergebnis oder zu einer Zeichenkette.

  • Numerisches Ergebnis: Die Berechnung wird für jeden Angestellten analysiert. Ist das Ergebnis null oder eine leere Zeichenkette, wird der Angestellte ausgeblendet.
  • Die Liste links zeigt Name und Vorname der Angestellten, die in aufsteigender Reihenfolge (Wert) der Ergebnisse sortiert werden (bei gleichem Wert wird nach Name sortiert).
  • Für eine normale alphabetische Sortierung achten Sie darauf, dass die Berechnung nur 0 oder 1 ergibt, zum Beispiel mit TOTALJAHR(Feld) > 0.
  • Alphanumerisches Ergebnis: Die Berechnung wird für jeden Angestellten analysiert. Ist das Ergebnis eine leere Zeichenkette, wird der Angestellte ausgeblendet. Die Liste links zeigt anstelle des gewöhnlichen Namens und Vornamens das Ergebnis der Berechnung an. Die Liste wird in alphabetischer Reihenfolge angezeigt.

Anzeige in der Jahresübersicht: Mit dieser Option kann in der Jahresübersicht etwas anderes als der auszuzahlende Lohn angezeigt werden. Die hier eingegebene Berechnung führt entweder zu einem numerischen Ergebnis oder zu einer Zeichenkette. Da in der Jahresübersicht wenig Platz vorhanden ist, müssen die ausgegebenen Texte sehr kurz sein.

Beachten Sie die Definitionen der Standardzugriffe, die Ihnen als Beispiele dienen können.

19.10Quellensteuer

Mit der per 1. Januar 2021 eingeführten Richtlinien des Bundes zur Quellenbesteuerung wurden die Berechnungsmethoden mehrheitlich harmonisiert.
Allerdings bleiben zahlreiche kantonale Regelungen bestehen. Wir verweisen auf die Richtlinien der Steuerverwaltungen der jeweiligen Kantone, für die Sie die Quellensteuern einziehen müssen.

Crésus kann mit den von den kantonalen Verwaltungen zur Verfügung gestellten Tarifen automatisch die Quellensteuer verarbeiten.

Beim Jahreswechsel werden die Steuersätze automatisch angepasst, sofern Crésus Lohnbuchhaltung auf dem neusten Stand ist.

Die Grundeinstellungen werden unter §29.2 Einstellungen beschrieben.

Die Einstellungen und die Berechnungsarten für die Quellensteuer werden unter §32 Berechnung der Quellensteuer beschrieben.

Welche Angaben in den Daten des/der Angestellten zu ergänzen sind, wird unter §20.1.5 Quellensteuer beschrieben.

Der Abzug für die Quellensteuer findet sich in der Registerkarte Abzüge beim Monatslohn §20.2.10 Abzüge.

 

 

 

19.11Verbuchung für die Finanzbuchhaltung

Einstellungen

In der Maske des Befehls Unternehmen > Verbuchung, die im Verwaltermodus aufgerufen werden kann (§21.6 Verwaltermodus, Benutzermodus), müssen die Konten definiert werden, die für die Buchungen in Crésus Finanzbuchhaltung verwendet werden sollen. Die Buchungen können auch in eine *.txt-Datei geschrieben werden. Die Konten werden auch beim Ausdrucken eines Buchungsbelegs verwendet.

Filter: Erfassen Sie hier ein beliebiges Kriterium ganz oder teilweise (LA, Name, Konto), um die Liste der Ergebnisse einzuschränken.

Feld: Die Liste enthält alle Felder, die in einer Lohnabrechnung erscheinen können. Mit einem Klick auf die Überschrift der Spalten Index, LA, Feldname usw. sortieren Sie die Liste anhand der betreffenden Spalte in aufsteigender Reihenfolge.

Um die Konten zu definieren, wählen Sie das gewünschte Feld aus und geben Sie die Kontonummer für das Sollkonto und das Habenkonto ein.  Bei den Buchungen kann es sich auch um Sammelbuchungen handeln. Das Konto des kollektiven Teils wird mit drei Punkten «…» wiedergegeben.

Für die erzeugte Buchung können ein MWST-Code sowie ein Analytik-Code angegeben werden.

Die Konten und Codes müssen in der betreffenden Buchhaltung vorhanden sein, weil der Import der Buchungen sonst nicht möglich ist.

Die Kontonummern oder die Codes können das Ergebnis einer mithilfe der Schaltflächen Formel angepassten Formel sein (§31 Der Formeleditor).

Der nachfolgend vorgestellte Substitutionsmechanismus erlaubt es, ein Lohnelement je nach Angestellten oder Abteilung unterschiedlichen Konten zuzuordnen.

Dieser Mechanismus gilt auch für den Analytik-Code.

Buchungen für

  • Alle Angestellten auf einmal: Aktivieren Sie diese Option, um nur eine Buchung für alle Angestellten zu erstellen.
  • Jeden Angestellten: Wählen Sie diese Option, um eine Buchung für jeden Angestellten zu erstellen.
  • Nach Abteilung: Wählen Sie diese Option, um eine Buchung für jede Abteilung zu erstellen (§19.12 Abteilung).
  • Mit der Schaltfläche Für alle wird die angezeigte Verbuchungsart für alle Felder angewandt.

Das Tool für abgesicherte Verbuchung FSC umfasst auch Gruppierungsmechanismen (§19.11.1 Buchungen gruppieren).

  • Buchungstext: Standardmässig wird der Name des Feldes als Buchungstext für das entsprechende Feld verwendet. Sie können aber auch einen anderen Buchungstext eingeben.
  • MWST: Geben Sie gegebenenfalls den MWST-Code an, die in die mit Ihren Löhnen verbundene Buchhaltungsdatei für Crésus Finanzbuchhaltung zu übertragen ist.
  • Analytik-Code: Geben Sie gegebenenfalls den Analytik-Code an, der mit Crésus Finanzbuchhaltung zu verwenden ist. Der Analytik-Code kann allgemein sein oder mit einer Abteilung oder einem einzelnen Angestellten verknüpft werden, indem Sie für die Kontonummern den unten beschriebenen Substitutionsmechanismus anwenden.
  • Abgesicherte Verbuchung: Crésus Lohnbuchhaltung kann die Buchungen für Crésus Finanzbuchhaltung vorbereiten. Es wird empfohlen, die abgesicherte Verbuchung zu verwenden. Denn Sie können damit die neuen Buchungen anzeigen lassen und die Daten des Geschäftsjahres überprüfen. Im nicht abgesicherten Modus werden die Buchungen ohne Überprüfung erstellt. Der abgesicherte Modus wird unter §6 Löhne verbuchen beschrieben.

Sie müssen auch in Crésus Finanzbuchhaltung die abgesicherte Verbuchung aktivieren (Befehl Optionen > Definitionen, Registerkarte Allgemein in Crésus Finanzbuchhaltung).

Mit der Schaltfläche Alle Einstellungen leeren setzen Sie die bestehenden Einstellungen alle zurück.

Mit den Schaltflächen Exportieren / Importieren speichern Sie die Definition der Buchhaltung ab oder laden Sie eine auf einem Laufwerk abgespeicherte Definition.

Die Verbuchungseinstellungen, die den Standardkontenrahmen für Crésus Finanzbuchhaltung entsprechen, werden mit Crésus Lohnbuchhaltung mitgeliefert. Um die vordefinierten Einstellungen für die Kontenpläne Kontenplan, vereinfacht, für KMU oder Allgemeiner Kontenrahmen KMU zu importieren, klicken Sie auf die Schaltfläche Importieren. Dieser Befehl öffnet den Installationsordner für Crésus Lohnbuchhaltung (unter Windows: C:Program Files(x86)CresusSalaires; unter OS X: …Bottles/salaires/drive_c/Program Files/Cresus/Salaires).

Die Einstellungen müssen vor dem Import neuer Einstellungen nicht geleert werden, sondern werden durch die importierten Einstellungen überschrieben.

Substitutionsmechanismus

Häufig ist das Konto für die Buchung für alle Angestellten dasselbe. Geben Sie die Nummer im betreffenden Feld ein. Manchmal hängt die Kontonummer auch vom Angestellten oder von der Abteilung ab. Dann ist die Substitutionszeichenkette <1> oder <2> usw. zu verwenden, wobei <1> der ersten Zahl im Feld Verbuchung des/der Angestellten (§20.1.13 Verschiedenes) oder der Abteilung (§19.12 Abteilung) entspricht, <2> der zweiten Zahl usw. Die Zeichenketten <1>, <2> usw. ersetzt Crésus bei der Verbuchung durch die vorgegebenen Kontonummern.

Im folgenden Beispiel ist das mit dem Monatslohn zu belastende Konto die erste Kontonummer, die in den Daten des Angestellten oder seiner Abteilung gefunden wird, im vorliegenden Fall die Nummer 5200.2. Der Analytik-Code ist ADMIN.

Die Substitutionszeichenkette <2> müsste für das belastende Konto das Konto 6410 ergeben, da es sich dabei um die zweite Nummer in der Liste handelt.

Das vom Parameter dargestellte Element ist nicht unbedingt eine vollständige Kontonummer; es kann auch nur ein Teil einer Kontonummer sein und alphanumerische Zeichen enthalten. Geben Sie z. B. im Sollkonto <2> und im Habenkonto <1>.01 für einen Angestellten, dessen Feld Verbuchung 1010 4002 1100 4050 enthält. Bei der Buchung ergibt sich daraus für das Sollkonto 4002 und für das Habenkonto 1010.01.Die Substitutionszeichenketten stammen vorzugsweise aus den Definitionen des Angestellten (§20.1.1 Personalien), dann der Abteilung (§19.12 Abteilung) und schliesslich den Angaben in der Registerkarte Verschiedenes der Koeffizienten des Unternehmens (§20.1.13 Verschiedenes).

Nicht abgesicherte Verbuchung

Die folgenden Einstellungen werden nur bei nicht abgesicherter Verbuchung verwendet (nicht ratsam, wenn Sie mit Crésus Finanzbuchhaltung arbeiten, da in diesem Modus keine Kontrollen erfolgen). Mit dieser Methode können Sie eine Textdatei mit Tabulatoren erstellen.

  • Verzeichnis: Verwenden Sie die Schaltfläche Durchsuchen, um den Ordner auszuwählen, in dem die Buchungsdateien gespeichert werden sollen. Wenn Sie in Crésus Finanzbuchhaltung mit der nicht abgesicherten Verbuchung arbeiten, geben Sie hier den Ordner an, in dem sich Ihre Buchhaltungsdatei befindet.
  • Nächste Dateinummer: In diesem Modus wird bei jeder Verbuchung mit Crésus Lohnbuchhaltung im oben angegebenen Ordner eine nummerierte Datei angelegt (SAL00001.TXT). Die Nummer wird bei jeder Buchung automatisch erhöht, aber Sie können die Nummer für die nächste Datei auch selbst eingeben.
Standardverbuchung

Für die Verbuchungsmethode gibt es keine Standardmethode. Wir beschreiben im Folgenden das Konzept, das wir vorschlagen:

  • Die Lohnbestandteile, Einkünfte und andere Beträge, die dem Angestellten entrichtet werden, erscheinen auf der Habenseite der Aufwandkonten. Die Gegenbuchung erfolgt auf ein Durchlaufkonto Sammelbuchungen für Crésus Lohnbuchhaltung.
  • Der Arbeitnehmeranteil der Sozialabgaben wird im Habenkonto Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen in der Bilanz ausgewiesen, die Gegenbuchung erfolgt auf das Durchlaufkonto.
  • Der Arbeitgeberanteil der Sozialabgaben wird in den Aufwandkonten auf der Habenseite aufgeführt, die Gegenbuchung erfolgt auf die Konten Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungen und Vorsorgeeinrichtungen.
  • Die verschiedenen Abzüge werden auf der Habenseite der Ertrags- oder Aufwandkonten verbucht, die Gegenbuchung erfolgt auf das Durchlaufkonto.
  • Der Nettobetrag, der dem Angestellten zu entrichten ist, wird auf der Habenseite des vorläufigen Kontos Verbindlichkeiten für Personalaufwand verbucht, die Gegenbuchung erfolgt auf das Durchlaufkonto.
  • Vorbehaltlich allfälliger nicht verbuchter Beträge, die manuell verarbeitet werden müssen, wird das Durchlaufkonto automatisch ausgeglichen.
  • Die Aufwandkonten widerspiegeln daher nach jeder Verbuchung den effektiven Aufwand.
  • Die Rechnungen der verschiedenen Kreditoren werden auf die vorläufigen Konten der Bilanz verbucht.

Die bei der Erstellung einer neuen Datei definierte Verbuchung entspricht dem Kontenplan, vereinfacht, für KMU von Crésus Finanzbuchhaltung.

19.11.1Buchungen gruppieren

Es können einzelne Buchungen, die von der abgesicherten Verbuchung erzeugt werden, bearbeitet werden, um mehrere Beträge in einer Buchung zusammenzufassen.

In diesem Beispiel versuchen wir, nur eine Buchung mit den Monatslöhnen und den variablen Monatslöhnen vorzunehmen.

Klicken Sie in der Verbuchungsmaske auf die Schaltfläche Einstellungen.

Oder klicken Sie in der Anzeigemaske der erzeugten Buchungen auf die Schaltfläche Gruppieren.

In der folgenden Maske werden die Kriterien für die zu gruppierenden Buchungen definiert:

In unserem Beispiel handelt es sich um die Buchungen mit dem Sollkonto 5200 und dem Habenkonto 9905, deren Buchungstext den Text «Monatslohn» enthält:

Ausserdem wollen wir, dass die erzeugte Buchung den Buchungstext Monatslöhne erhält.

Es wäre möglich, hier eine Belegnummer und/oder einen Analytik-Code für die gruppierte Buchung zu erzwingen.

Es können Platzhalter (Wildcards) * verwendet werden, die für eines oder mehrere Zeichen im zu verarbeitenden Buchungstext stehen. Ohne diese Platzhalter findet der Mechanismus keine Buchungen, die gruppiert werden können, da keine Buchung genau den Buchungstext «Monatslohn» aufweist.

Klicken Sie auf die Schaltfläche OK, Vorschau, um das Ergebnis anzuzeigen:

Es können mehrere Gruppierungsdefinitionen verarbeitet werden.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Hinzufügen, um neue Kriterien festzulegen, oder auf die Schaltfläche Duplizieren, um ein neues Kriterium zu erstellen, das dem ausgewählten Kriterium ähnlich ist.

Hier werden die Buchungen mit dem Habenkonto 2273 unabhängig von ihrem Buchungstext gruppiert.

Es wurde nur das Habenkonto definiert, der Mechanismus kumuliert daher separat die Buchungen für jedes Sollkonto.

Die Gruppierungen werden in der Reihenfolge verarbeitet, in der sie in der Liste aufgeführt sind. Um eine Gruppierung nach oben oder nach unten zu verschieben, markieren Sie sie und klicken Sie auf die Schaltflächen Nach oben oder Nach unten.

Vor der Gruppierung können die erzeugten Buchungen mithilfe der Schaltfläche Sortierungskriterien sortiert werden. Diese Sortierung wirkt sich auf die Buchungen auf, die in die Buchhaltung übernommen werden.

Kriterien für die Sortierung der Buchungen:

  • Nicht sortiert: Die Buchungen bleiben in der Reihenfolge, in der sie in Crésus Lohnbuchhaltung erzeugt wurden.
  • Nach Datum: Die Buchungen werden aufsteigend nach Datum sortiert.
  • Nach Sollkonto: Die Buchungen werden aufsteigend nach Sollkontonummer sortiert.
  • Nach Habenkonto: Die Buchungen werden aufsteigend nach Habenkontonummer sortiert.
  • Nach Belegnummer: Die Buchungen werden aufsteigend nach Belegnummer sortiert.
  • Nach Buchungstext: Die Buchungen werden alphabetisch nach Buchungstext sortiert.
  • Nach Betrag: Die Buchungen werden aufsteigend nach Betrag sortiert.
  • Nach Angestelltem: Nur für Crésus Lohnbuchhaltung, die Buchungen werden aufsteigend nach Arbeitnehmernummer sortiert.
  • Nach Auftrag: Nur für Crésus Lohnbuchhaltung, die Buchungen werden nach Auftragsnummern sortiert, die den Feldern in der Maske «Verbuchung» zugewiesen sind.

Die Sortierung erfolgt zuerst anhand des ersten Kriteriums, falls dieses gleich ist, nach dem zweiten Kriterium und sonst nach dem dritten Kriterium.

Für weitere Informationen klicken Sie in der Gruppierungsmaske auf die Schaltfläche Hilfe.

19.12Abteilung

Sie können jeden Angestellten einer Abteilung zuordnen (§20.1.1 Personalien). Anschliessend können Sie eine Abteilung anzeigen, für eine Abteilung Ihrer Wahl Listen erstellen, gezielte Anpassungen vornehmen und die Verknüpfungen in den Formeln überprüfen.

Ein Angestellter kann nur einer Abteilung angehören.

Für jede dieser Abteilungen können hier gewisse Informationen erfasst werden, die Sie so nicht mehr für jeden Angestellten einzeln eingeben müssen.

Jeder Abteilung entspricht eine Registerkarte. Die erste Registerkarte betrifft die Angestellten, die keiner speziellen Abteilung zugeordnet wurden. Für jede Abteilung können Sie mehrere Felder ausfüllen, die für die Angestellten der Abteilung als Standardwerte fungieren, solange nicht direkt bei den Daten des/der Angestellten ein anderer Wert eingegeben wird.

Mit der Schaltfläche Einstellen können Sie Registerkarten (und somit Abteilungen) hinzufügen oder löschen, ihren Namen ändern und Felder wählen, die in allen Registerkarten erscheinen sollen (§27 Einstellungen für die Eingabe vornehmen).

Wenn Sie eine Abteilung löschen, werden die Angestellten dieser Abteilung als nicht gruppiert betrachtet.

19.13Zahlperioden

Standardmässig arbeitet Crésus mit 12 Zahlperioden, die den 12 Kalendermonaten des Jahres entsprechen. Sie können die Zahlperioden ändern oder auch andere Zahlperioden definieren.

  • Spaltenüberschrift: Dieser Text erscheint in der Jahresübersicht über den Spalten.
  • Beginn der Periode: Datum des ersten Tages der in der Liste ausgewählten Zahlperiode. So können Sie z. B. mit 12 Zahlperioden arbeiten, wobei jede Periode am 21. des Monats beginnt und am 20. des folgenden Monats endet.

Es wird davon abgeraten, mit Perioden zu arbeiten, die das Jahresende überlappen. Die Abrechnungen für die Versicherungen und die anderen Kassen müssen in der Regel für Kalenderjahre erstellt werden.

  • Ende der Periode: entspricht dem Beginn der nächsten Periode minus einen Tag.
  • Dauer: Anzahl Tage in der Periode. Da Crésus immer mit 12 Monaten zu 30 Tagen arbeitet (offizielles Jahr zu 360 Tagen), entspricht die hier angegebene Dauer nicht unbedingt der tatsächlichen Dauer in Tagen. Wenn Sie mit Wochen arbeiten, ist die letzte Woche des Geschäftsjahrs von variabler Dauer, damit das Kalenderjahr insgesamt 360 Tage zählt.

Die Perioden müssen nicht unbedingt von gleicher Dauer sein oder an ähnlichen Daten beginnen. Eine Periode kann z. B. am 3. April beginnen, die nächste am 15. Mai und die darauf folgende am 31. Mai. Ein Jahr darf jedoch insgesamt nicht mehr als 360 Tage zählen.

  • Die Schaltfläche Hinzufügen fügt unterhalb der ausgewählten Periode eine neue Zahlperiode ein. Die erstellte Periode kann nur 0 Tage aufweisen, denn die 360 Tage des Jahres sind auf die vorangegangenen Perioden verteilt. Ändern Sie die Beginn- und Enddaten der anderen Perioden, um die Verteilung anzupassen. Ein Geschäftsjahr kann höchstens 52 Perioden umfassen.
  • Mit der Schaltfläche Löschen wird die ausgewählte Periode gelöscht. 12 Perioden sind das Minimum. Die Basisperioden können Sie nicht löschen.
  • Die Schaltfläche Zurücksetzen schlägt die drei häufigsten Aufteilungen vor: 12 Monate, 13 Monate, 15 Tage, 10 Tage, 1 Woche. Diese Funktion ersetzt die bestehende Definition.
  • Ferien bezahlen: Der Lohn der Monate, für die diese Option aktiviert ist, schliesst automatisch die zuvor kumulierten Ferienentschädigungen ein. Der Ferienanspruch für den laufenden Monat wird ebenfalls ausbezahlt, wenn die Option einschl. aktuellem Monat aktiviert ist. Sonst wird er für die nächste Auszahlung kumuliert.
  • 13. Monatslohn bezahlen: Standardmässig zahlt die Software den 13. Monatslohn im Dezember aus. Er kann aber wahlweise auch in einer anderen Periode ausbezahlt werden.
  • Kumuliert für den Monat: Da die meisten Druckvorlagen für Monate, Quartale oder Halbjahre bestimmt sind, müssen Sie hier auswählen, zu welchem Monat die entsprechende Periode gehört. Drucken Sie z. B. eine Vorlage mit den Lohnzusammenfassungen für den Januar, erscheinen in diesem Feld alle Perioden mit dem Monat Januar.

19.14Feiertage

Mit dieser Funktion können Sie die Feiertage des laufenden Jahres festlegen. Diese Tage werden bei der Erstellung eines Lohnes für einen im Tage- oder Stundenlohn beschäftigten Angestellten übernommen.

  • Mit der Schaltfläche Hinzufügen fügen Sie einen neuen Feiertag zur Liste hinzu.
  • Mit der Schaltfläche Löschen löschen Sie den gewählten Eintrag aus der Liste.
  • Wenn die Option Standardmässig bezahlt aktiviert ist, wird der Feiertag bei der Erstellung des Lohnes standardmässig berücksichtigt. Andernfalls ist das Kästchen bei der Lohnerfassung von Hand zu aktivieren.

19.15Vom Vorjahr übernehmen

Hier können Sie die Daten eines Angestellten aus der ausgewählten Datei übernehmen und in die aktuelle Datei kopieren.

Klicken Sie auf die Schaltfläche Durchsuchen, um die Quelldatei auszuwählen, und bestätigen Sie mit OK.

Wählen Sie in der Liste die Angestellten aus, deren Daten aus der betreffenden Datei in die aktuelle Datei kopiert werden sollen, und klicken Sie auf OK.

Der Angestellte wird in die Liste aufgenommen, wie wenn Sie alle seine Daten von Hand erfasst hätten.

  • Wenn für den Angestellten in der Ausgangsdatei Löhne berechnet wurden, werden sie ebenfalls importiert, wenn sie dem Jahr der aktuellen Datei entsprechen.
  • Ist der Angestellte bereits vorhanden, wird er nicht ersetzt.

19.16Passwörter

Sie können den Zugriff auf Ihre Lohndatei mit drei Passwörtern schützen. Sie gewährleisten nicht die Sicherheit der Datei in Bezug auf die Verschlüsselung, sondern verhindern, dass ein Mitarbeiter Fehler macht.

  • Passwort für Lesezugriff: Mit diesem Passwort können Sie die Datei öffnen und lesen sowie Dokumente ausdrucken, aber keine Änderungen vornehmen.
  • Passwort für Schreibzugriff: Geben Sie dieses Passwort ein, steht Ihnen nur der Benutzermodus zur Verfügung. Sie können somit Löhne erstellen, Angestellte hinzufügen und Basissätze einstellen, aber keine Felder ändern oder weitergehende Einstellungen an der Datei vornehmen.
  • Passwort für Verwaltermodus: Geben Sie dieses Passwort ein, steht Ihnen der Verwaltermodus zur Verfügung (Menü Optionen > Verwaltermodus, §21.6 Verwaltermodus, Benutzermodus). So können Sie die vorhandenen Funktionen unbeschränkt nutzen und auch die Passwörter ändern.

19.17Spion

Mit diesem Tool können Sie nach einem im Filter eingegebenen Kriterium ein Feld suchen.

Wählen Sie eines der Ergebnisse, zeigt die Maske an, wo dieses Feld verwendet wird.

Sie können auch sämtliche Details zu jedem gefundenen Feldelement anzeigen.

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